Petition richtet sich an:
Bundestierärztekammer
PETITION NUR FÜR TIERÄRZTINNEN UND TIERÄRZTE - das Quorum von 50.000 ist algorithmisch bedingt. Lasst uns einfach so viele Unterschriften wie möglich sammeln !
Eine deutschlandweite Tiermedizinische Rettungsleitstelle,
ein Konzept entwickelt von Dr. K.Sommer, Dr. C.Deiner, Dr. R. Michling und K.Kolbig
Eine tiermedizinische Rettungsleitstelle mit einer bundeseinheitlichen, kostenpflichtigen Telefonnummer wäre eine gute Lösung. Diese Rettungsleitstelle ist mit Tierärztinnen und Tierärzten besetzt, die aus welchen Gründen auch immer keinen kurativen Notdienst ausführen können (Mutterschutz, spezialisierte Praxis,…), sich dann aber auf diese Weise solidarisch einbringen.
Das Prinzip wäre, über diese zentrale Rufnummer in der Leitstelle tiermedizinisches Fachpersonal zu erreichen, das die Schwere der Erkrankung einschätzt und auf Praxen und Tierkliniken mit medizinisch entsprechenden Kapazitäten verweist, die aktuell in der Nähe Notdienst anbieten.
Damit die Rettungsleitstelle einschätzen kann, wohin Patienten verwiesen werden können, nimmt jede teilnehmende Praxis tagesaktuell eine Eigeneinschätzung der möglichen Versorgungsstufe ein: Basisversorgung, mittleres-hohes Niveau oder Vollversorger.
Um eine flächendeckende Notdienstabdeckung zu gewährleisten und gleichzeitig einzelne Praxen nicht zu überlasten, ist es notwendig, daß möglichst viele am Notdienst teilnehmen. Diese vielen solidarischen Tierärzt:innen brauchen wir, um diese Idee weiter voran zu bringen. Außerdem müssen die Tierärztekammern von diesem Konzept überzeugt und auch aus finanziellen Gründen in die Umsetzung miteinbezogen werden.
Daher muß diese Petition von vielen Tierärzt:innen geteilt werden, so daß am Ende alle Unterschriften der Bundestierärztekammer vorgelegt werden können.
Wir müssen alle an einem Strang ziehen !
Macht mit und teilt die Petition !
Begründung
Problemstellung ist die zunehmend eingeschränkte Notdienstleistung , die für alle Beteiligten mit großen Problemen verbunden ist:
- Erhebliche Wartezeiten und teils lange Anfahrtswege für die Tierhalter; in manchen Gegenden Deutschlands findet sich außerhalb der Sprechzeit gar keine Anlaufstelle mehr.
- Tierärztinnen und Tierärzte arbeiten am physischen und psychischen Limit.
- Tierarztpraxen sehen sich zum Notdienst organisatorisch (Nachtdienst + folgender Arbeitstag) nicht in der Lage.
- Es gibt Sicherheitsbedenken, insbesondere für Tierärztinnen
- Es gibt Befürchtungen, daß man nicht ausreichend ausgestattet ist; Rechtsstreitigkeiten wegen Übernahmeverschulden drohen