Gesundheit

Endlich Arzt: Berufsverbot durch Behördenwillkür?

Petition richtet sich an
Bundesministerium für Gesundheit
16.948 Unterstützende 16.027 in Deutschland
32% von 50.000 für Quorum
  1. Gestartet Januar 2020
  2. Sammlung noch 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Wie kann man Arzt und arbeitslos in der heutigen Zeit miteinander verbinden?

Seit August 2019 wird das in Polen durchgeführte Medizinstudium nicht mehr anerkannt aufgrund einer Neuinterpretation der EU-Richtlinie seitens der Behörden. Dies führt dazu, dass junge deutsche Ärzte, welche ein Medizinstudium in englischer Sprache absolviert haben und im Rahmen dessen zahlreiche Praktika in Deutschland gemacht haben, nicht arbeiten dürfen.

Das Studium ist EU-konform mit 6 Jahren Studium, 5500 Stunden und einem Praktischen Jahr. Die Absolventen haben Jahre mit großem Einsatz studiert, viel Zeit investiert und große Mühen auf sich genommen, um zukünftig als Ärzte in Deutschland zu arbeiten. Die plötzliche Verweigerung der Approbation und der Eindruck, dass von deutscher Seite aus zu langsam an einer Lösung gearbeitet wird, führt zum unbegreiflichen Ergebnis: Berufsverbot und arbeitslose Mediziner, trotz Ärztemangel!

Begründung

Die Landesprüfungsämter haben bisher das Studium problemlos anerkannt. Nun fordern Sie von den jungen deutschen Ärzten zwei zusätzliche Forderungen: LEK und Staz.

Das Staz ist ein 13-monatiges Praktikum nach dem Studium und entspricht dem ehemaligen AiP in Deutschland, welches 2005 abgeschafft worden ist. Das LEK ist eine Prüfung, welche ebenfalls nach dem Studium von Medizinern abgelegt wird, welche in Polen arbeiten wollen. Um diese Voraussetzungen zu erfüllen, muss man einen Polnisch-Sprachtest ablegen sowie beide Inhalte in Polen absolvieren, da in den Deutschen Klinikverträgen das AiP nicht mehr vorkommt. Dies beinhaltet Fragen zum polnischen Recht, Gesundheitswesen und Ethik.

Aus welchem Grund diese beiden Bedingung einem Arzt, welcher in Deutschland arbeiten möchte, weiterhelfen, versteht keiner der Betroffen. Hier sollte eine Gleichwertigkeit zwischen Absolventen deutscher Universitäten bestehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Deutsche Medizinstudierende im Ausland e.V. aus Bochum
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Neuigkeiten

Hi, I am from Spain. I graduated from Medical University of Silesia, Katowice, Poland in June 2019. I submitted to the Spanish Ministry of Health my MD diploma...and it was rejected. Same as you brothers. According to Annex V, table 5.1.1 my Polish Medical diploma does not comply with the directive 2005/36/CE. I have to take LEK and STAZ. I don't speak polish and in Spain the staz or internship does not exist. Now, I am unemployed trying to find a solution.

Ein privater Klinikkonzern startet eine medial wirksame Kampagne um günstig an ärztlichen Nachwuchs zu kommen und schiebt der Politik die Schuld an mangelndem Nachwuchs zu. Würde der private Klinikkonzern nicht das Gesundheitssystem bis auf den letzten Cent auspressen wollen und dadurch massiven Druck auf alle ärztlichen Mitarbeiter ausüben, würde auch mehr Nachwuchs bei Asklepios oder generell wieder im deutschen Gesundheitswesen arbeiten wollen. Es gibt nichts zu wenig Ärzte in Deutschland, es gibt nur zu wenig die unter den derartigen Bedingungen noch Vollzeit arbeiten wollen.

Warum Menschen unterschreiben

  • Oliver Bille Wipperfürth

    am 03.08.2020

    Ich wohn' auf dem Land, der Arzt ist weit, oh' weh mir, er ist nicht mehr da, der Arzt in der Nähe war wunderbar. Jetzt brauche ich eine lange Fahrzeit, dass ist eine Schand.

  • am 29.07.2020

    Ärtzte sollen das letzte Wort haben.

  • am 17.07.2020

    Einen Arzt der seinem Gewissen folgt darf man nicht die Approbation entziehen

  • am 16.07.2020

    Weil der Ärztemangel in Deutschland von der CDU/SPD-Politik der letzten 30-40 Jahre selbst verursacht wurde. Deutsche Ärzte verdienen im Ausland häufig das Doppelte und werden nicht so gegängelt wie in Deutschland.

  • am 15.07.2020

    Weil ich vieles, was zur Zeit geschieht, als Unrecht ansehe.

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