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Bild zur Petition mit dem Thema: Entwicklungshilfe - Unterstützung von Plastikmüllentsorgung und -recycling in Schwellen-/Entwicklungsländern Entwicklungshilfe - Unterstützung von Plastikmüllentsorgung und -recycling in Schwellen-/Entwicklungsländern
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 254 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Entwicklungshilfe - Unterstützung von Plastikmüllentsorgung und -recycling in Schwellen-/Entwicklungsländern

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit die Etablierung von Entsorgung und Recycling von Plastikmüll in Schwellen -und Entwicklungsländern unterstützt.

Begründung:

Plastikmüll ist ein weltweites Problem und gefährdet in zunehmendem Maße unsere Meere und Küsten. Von den jährlich bis zu 240 Millionen Tonnen produziertem Plastik landen nach Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen mehr als 6,4 Millionen Tonnen Müll in den Ozeanen. Mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik schwimmen mittlerweile im Meer. Auf jedem Quadratkilometer der Wasseroberfläche treiben inzwischen bis zu 18.000 Plastikteile unterschiedlichster Größe. Einige Strände bestehen zu einem gewissen Anteil aus Mikroplastik. Plastik benötigt viele hundert Jahre um sich im Wasser komplett abzubauen. Die Produktion von Plastik wird sich wahrscheinlich bis 2050 verdreifachen. Insbesondere in Deutschland funktioniert das Recycling von Plastik im globalen Vergleich gut. Dies soll nicht darüber hinweg täuschen, dass immer noch ein hoher Prozentsatz an Plastikmüll auch in Deutschland in die Meere gelangt. Neben nationalen Maßnahmen, muss die Vermüllung der Meere durch Plastik auch als globales Problem wahrgenommen werden. Insbesondere in den Schwellen- und Entwicklungsländern fehlen zumeist tragfähige Recycling Konzepte, um die Emissionen von Plastikmüll in die Meere, Flüsse und Seen zu begrenzen. Allerdings soll an dieser Stelle erwähnt sein, dass auch Entwicklungsländer Erfolge im Kampf gegen Plastikmüll verzeichnen können. So hat Ruanda im Jahre 2006 Plastiktüten verboten und dieses Verbot erfolgreich umgesetzt.Dennoch stehen viele Schwellen –und Entwicklungsländer vor massiven Problemen in der Beseitigung von Plastikmüll. Je reicher ein Land wird, desto größer wird üblicherweise seine Müllproduktion, weil mehr Produkte hergestellt werden. Insbesondere in den asiatischen Schwellenländern sei dieses Phänomen zu verzeichnen. Länder wie Indonesien oder die Philippinen haben zwar genug Geld, um viel zu produzieren, aber dort fehlt oft eine Entsorgungsstruktur. Die energetische Verwertung von Plastikmüll - wie durch Verbrennung - sei für viele Länder zu teuer. Wir fordern das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit auf, die Etablierung von Entsorgung –und Recyclingstrukturen in Schwellen –und Entwicklungsländern intensiv zu unterstützen.

29.04.2014 (aktiv bis 10.06.2014)


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