Bewohner des Ortes Kobylanka (deutsch: Kublank im früheren Kreis Greifenhagen) protestieren gegen die Pläne der Gemeinde, den ehemaligen deutschen Friedhof, auf dem noch viele gusseiserne Grabkreuze und Grabumrandungen erhalten sind, abzubauen, die polnischen Toten zu exhumieren, das Gelände einzuebnen und das Land in einen öffentlichen Park umzuwandeln.

Die jüngsten Aufnahmen auf wikipedia stammen aus 2014: commons.wikimedia.org/wiki/Category:Lapidarium_in_Kobylanka

Auf der Webseite der Gemeinde lobt man noch die Einzigartigkeit des Ensembles als Touristenattraktion mit 80 gusseiserne Kreuzen und 6 komplette gusseisernen Zäunen, mit 6 Grabsteinblöcken und 3 Kreuze von Kindergräbern und 8 Grabsteinen von Kindern.

Auf lazowski.szczecin.art.pl/kobylanka/ sieht man ältere Detailaufnahmen des Friedhofs.

Die Proteste zum Erhalt des historischen Friedhofs sollen unterstützt werden. Der Friedhof soll belassen und gepflegt werden.

Begründung

Von Seiten der Gemeinde aus wird jetzt auch behauptet, hier wäre nie ein deutscher Friedhof gewesen. Aber das Messtischblatt zeigt die entsprechenden Symbole.Quelle:
igrek.amzp.pl/result.php?cmd=pt&locsys=1&uni=-728050&box=0.0001&hideempty=on

Der alte Friedhof ist für die deutsche Minderheit Polens sowie für die polnischen Einwohner ein erhaltenswertes historisches Kulturgut. Der polnische Staat schützt Friedhöfe von Minderheiten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Heinz Radde aus Zürich
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