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Bild zur Petition mit dem Thema: Erhaltet die Jazz- und Popabteilung an der Musikhochschule Stuttgart! Erhaltet die Jazz- und Popabteilung an der Musikhochschule Stuttgart!
Erfolg
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und ...
  • Region: Baden-Württemberg mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 3.757 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Erhaltet die Jazz- und Popabteilung an der Musikhochschule Stuttgart!

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Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg hat unter der irreführenden Überschrift „Eckpunkte zur Weiterentwicklung der Musikhochschulen“ seine Absicht bekundet, die Jazz- und Popabteilung an der Musikhochschule Stuttgart zu schließen. Beide Disziplinen sollen künftig in Mannheim konzentriert werden. Hier droht ein erheblicher, weit über die Musikkultur der Stadt hinausgehender irreversibler Flurschaden. Das von den Grünen geleitete Ministerium handelt ohne Not und will unter dem Deckmantel der "Weiterentwicklung" Einsparungen im Bereich Kunst derart vornehmen, dass sogar die Schließung eines kompletten Studiengangs daraus resultiert. Einsparungen, von denen die grün-rote Landesregierung im Koalitionsvertrag und die Grünen in ihren Statuten sich immer distanziert haben.

Begründung:

Das Ministerium plant die Schließung eines Studiengangs, der seit fast 30 Jahren existiert und der im Bereich Jazz nach Köln der zweitälteste in Deutschland ist. Mit dem Wegfall des Studiengangs Jazz und Pop ist auch das kulturelle Leben in und um Stuttgart, das zu einem großen Teil durch die Studierenden bestimmt war und ist, betroffen. Der Verlust junger und das Musikleben der Stadt kulturell bereichernder Menschen bedroht jene produktiven Kulturzweige und -orte in ihrer Existenz, die maßgeblich dazu beigetragen haben, Stuttgart in den letzten Jahren als zunehmend weltoffene Metropole zu positionieren: die Musikclubs, die Cafés mit Live-Musik, die genreübergreifenden Kulturnetzwerke, die nicht zuletzt und mit hohem Eigenengagement einen Bildungsauftrag erfüllen, den die Politik allein gar nicht mehr stemmen könnte. Kurz gesagt: Musik kann man nur dort erleben, wo sie auch gelebt wird. Damit in Stuttgart Kultur und Wissenschaft weiterhin ungehindert eine möglichst vielschichtige Verbindung eingehen können; damit weiterhin Offenheit, Vielfalt und ebenso spannende wie fruchtbare interkulturelle Begegnungen das Klima unserer Stadt prägen; damit die über Jahrzehnte exzellente Arbeit an der Musikhochschule ihre verdiente Fortsetzung findet, fordern wir den Erhalt der Jazz- und Popabteilung an der Musikhochschule Stuttgart.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Website der Initiative "Stuttgart braucht jungen Jazz!" : www.stuttgart-braucht-jungen-jazz.de Und auch auf Facebook: www.facebook.com/ErhaltetJazzUndPopInStuttgart

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Stuttgart, 01.08.2013 (aktiv bis 30.09.2013)


Neuigkeiten

Da der Studiengang für Jazz und Popularmusik an der Musikhochschule Stuttgart jetzt erhalten bleibt, haben wir unser Ziel erreicht und lösen diese Petition hiermit auf. Wir bedanken uns bei allen, die uns in unserem Anliegen und auch während der Demonstrationen ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Die musikalische Vielfalt in Stuttgart lebt von den Musikern die dort ihre Ausbildung absolvieren. Ich selber habe lange Gitarre bei einem Studenten in Stuttgart gelernt und geübt. Dies wäre nicht möglich wenn der in Mannheim ist. Die Abende in den Szenekneipen ...

PRO: Es ist traurig, dass vor allem dort gespart wird, wo es keine oder kaum eine Lobby gibt. Es gibt Dinge wie Kultur, die man nicht in Zahlen rechnen kann, aber von unschätzbarem Wert für die Gesellschaft und das Leben in und um Stuttgart sind.

CONTRA: Ich empfinde die saatliche Förderung im Bereich der Musik als zu Breit. Hier wird zu viel Geld ausgegeben, dass wo anders besser eingesetzt werden kann. Erfolgreiche Musik wird sich auch so durchsetzen und ein Standort im Lande für diese Richtung der ...

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Petitionsverlauf


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