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Änderungen an der Petition
vor 7 Tagen
Petition richtet sich an: Alle Ratsmitglieder und politischen Vertreter der Gemeinde Morsbach
Wir fordern den dauerhaften Erhalt der Grundschulstandorte Lichtenberg und Holpe.
Der Rat der Gemeinde Morsbach entscheidet bis Ende 2026 abschließend über den Erhalt der Grundschulstandorte Lichtenberg und Holpe, oder eine Zentralisierung am Standort in Morsbach. Jedes Ratsmitglied und alle politischen Vertreter der Fachausschüsse brauchen dafür zwingend ALLE Informationen um fundierte Entscheidungen für die Zukunft unsere Kinder treffen zu können. Entscheidend sind nicht nur die Kosten der Umbauvorhaben, sondern auch die Bedeutung des Wegfalls der Grundschulstandorte Lichtenberg und Holpe für alle umliegenden Orte.
Derzeit werden nicht alle Argumente einer Zentralisierung in den Entscheidungen berücksichtigt. Besonders der Wegfall der Grundschulen Lichtenberg und Holpe bedeuten einen riesigen Verlust und stellt Familien vor sehr große Herausforderungen.
Wir werden allen Mitgliedern und Vertretern diese Verluste und Herausforderungen erklären. Um eine möglichst große Stimme zu erhalten, benötigen wir Ihre Unterstützung!
Was jetzt zählt:
Es geht um kurze Schulwege für unsere Kleinen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und das Überleben unserer Dorfgemeinschaften.
Die Politik muss sehen, dass wir zusammenstehen. Bitte unterstützen Sie unsere Petition, unterschreiben Sie noch heute und teilen Sie diesen Aufruf mit allen!
Für unsere Kinder. Für unsere Dörfer. Für den Erhalt von Lichtenberg und Holpe!
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Anbei finden Sie das gekürzte Schreiben mit den Argumenten mit denen wir alle überzeugen wollen:
Erhalt der Grundschulstandorte Lichtenberg und Holpe – Massive Sorgen um das Kindeswohl und die Vereinbarkeit von Familie & Beruf
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Mitglieder des Rates ...
Besonders am Herzen liegen uns folgende Punkte, die wir aus unserer täglichen Perspektive als Eltern beurteilen:
1. Gefährdung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Längere Fahrtwege für unsere Grundschulkinder bedeuten zwangsläufig frühere Abfahrtszeiten und eine spätere Heimkehr. Für uns berufstätige Eltern ist das ein massives Problem: Jede zusätzliche Stunde, die ein Kind im Bus oder in der Pendelzeit verbringt, macht die ohnehin schon komplexe Organisation zwischen Job und Kinderbetreuung schwieriger. Da zudem für Kinder im Offenen Ganztagsbetrieb (OGS) nach Ende der Betreuungszeit kein Anspruch auf Schülerbeförderung besteht, erhöht sich der zeitliche Aufwand für die Eltern durch die notwendige Abholung. Die Flexibilität, die uns die wohnortnahen Schulen in Lichtenberg und Holpe bieten, ist die Grundvoraussetzung dafür, dass beide Elternteile ihrer Arbeit nachgehen können. Eine Zentralisierung würde hier für viele Familien zu einer untragbaren Belastung führen.
2. Kindeswohl und pädagogische Vorteile
In den kleinen, familiären Strukturen in den Schulen in Lichtenberg und Holpe werden unsere Kinder individuell gefördert. Lehrer, Eltern und Schüler kennen sich persönlich – ein Sicherheitsfaktor, den man in einer anonymen Großschule verliert. Lange Busfahrten bedeuten für kleine Kinder Stress und rauben ihnen die Zeit für Hausaufgaben, Erholung, Ehrenämter und das soziale Leben in den örtlichen Vereinen.
3. Identität und Zukunft unserer Dörfer
Die Schulen sind das Herzstück von Lichtenberg und Holpe. Sie sind eng mit unserer Geschichte und Identität verknüpft – man denke nur an die Kooperationen mit den Kindergärten, die dank kurzer Wege eine optimale Vorbereitung des Übergangs vom Kindergarten auf die Schule gewährleisten können. Die Nutzung der Turnhalle in Holpe oder traditionelle Feste wie den Nikolausmarkt, die St.-Martins-Umzüge oder das Erntedankfest.
Diese Veranstaltungen werden durch die Teilnahme der örtlichen Grundschulen geprägt. Für Eltern, Schüler und Bürger ein Ereignis und Ort des Begegnens.
Ohne diese Ankerpunkte verlieren unsere Orte massiv an Attraktivität für junge Familien. Das Seniorenzentrum in Lichtenberg wäre ebenfalls deutlich vom Ausbleiben der regelmäßigen Besuche der Kinder betroffen, ebenso die ortsansässige Bücherei. Wenn für die Schulbezirke Lichtenberg und Holpe nicht mehr mit: Grundschule vor Ort, fußläufig zu erreichen, ohne Busfahrten und Problemen mit dem Elterntaxi, geworben werden kann fürchten wir einen Teufelskreis aus sinkenden Einwohnerzahlen und dem Wegfall weiterer Infrastruktur.
4. Schulkonzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts
Im Falle einer Zentralisierung am Standort Morsbach bestätigte die Schulleitung im Rahmen einer Schulpflegschaftssitzung, dass am derzeitigen Schulkonzept des jahrgangsübergreifenden Unterrichts festgehalten wird. Die Argumentation, dass im Falle einer Zentralisierung ein möglicher Wechsel des Schulkonzeptes erfolgt, ist nicht stichhaltig.
5. Sachliche Einwände gegen die Zentralisierung
Das Kostenargument ist aus unserer Sicht nicht eindeutig. Zudem droht am geplanten Zentralstandort ein Verkehrschaos, das weder sicher noch effizient ist. Auch der oft angeführte Lehrermangel darf nicht als Vorwand genutzt werden, funktionierende Standorte zu schließen.
Wir appellieren an Sie: Setzen Sie das Wohl der Kinder und die Unterstützung der Familien an oberste Stelle.
Ein „Kampf“ zwischen dem Kernort Morsbach und den Außenorten darf nicht das Ziel sein – unser Ziel muss der Erhalt einer lebendigen, familienfreundlichen Gesamtgemeinde sein.
Petition gestartet:
17.05.2026
Sammlung endet:
31.12.2026
Region:
Morsbach
Kategorie:
Bildung
Die Zuweisung von Lehrerstellen durch die Bezirksregierung richtet sich streng nach der Gesamtschülerzahl. Eine Fusion zaubert keinen einzigen neuen Lehrer herbei. Um einer einzelnen Lehrkraft (ab und zu) den Wechsel des Standorts zu ersparen, zwingt man eine riesige Masse an Kindern zu täglichen, weiten Fahrwegen.
Leider hat die Gemeinde es bisher verpasst, die aktuelle Entwicklung zu versachlichen. Durch den Rechtsanspruch für die Offene Ganztagsschule entsteht neuer Raumbedarf. In Holpe kann dies nur durch einen Neubau gelöst werden. Der demographische Wandel prognostiziert sinkende Schülerzahlen. Alle drei Standorte werden personell als eine Schule betrachtet. Organisatorisch lässt sich dies nur schwer regeln. Zentralisierung führt pädagogisch, wissensvermittelnd und wirtschaftlich zum besten Ergebnis.
Hallo,
Ich bin selber auf die Lichtenberger Grundschule gegangen. Dies ist eine so bedeutsame und besondere Schule, das zeichnet Lichtenberg für viele aus.
Diese Schule verbindet viele Leute. Sie ist der Grundstein für so viele Freundschaften und Erinnerungen.
So eine Schule ist besonders mit ihren kleinen, aber schönen Klassenräume, den netten Lehrern und Co ,ihrer Größe, den wundervollen Klassen, so etwas gibt es so, so, so selten.
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Die Kinder haben so die Möglichkeit Fußläufig die Schulen im Ort zu erreichen, anstatt darauf angewiesen zu sein, mit dem Bus zur Schule fahren zu müssen. Es ist auch organisatorisch im Falle dessen, dass Busse ausfallen, gerade im Winter, für die Kinder einfacher am Unterricht teilnehmen zu können.