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Bild zur Petition mit dem Thema: Erhöhung der Grundsteuer B stoppen Erhöhung der Grundsteuer B stoppen
  • Von: Norbert Birkwald mehr
  • An: Bürgermeister Heinz-Peter Becker
  • Region: Mörfelden-Walldorf mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 400 Unterstützende
    365 in Mörfelden-Walldorf
    Sammlung abgeschlossen.

Erhöhung der Grundsteuer B stoppen

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Erneute Erhöhung der Grundsteuer B stoppen!

Wir, Bürgerinnen und Bürger aus Mörfelden-Walldorf, protestieren dagegen, dass unsere Stadtverwaltung erneut versucht, die Grundsteuer B zu erhöhen und die Haushaltssanierung auf dem Rücken der Bevölkerung vorzunehmen.

Wir fordern:

  • Rücknahme der Erhöhung der Grundsteuer B
  • Wiedereinführung des alten Hebesatzes von 430%
  • Stopp weiterer Gebührenanhebungen

Wir fordern Herrn Bürgermeister Becker und die Stadtverordneten auf:

Sagen Sie NEIN zu der fortschreitenden Aushöhlung der kommunalen Selbstverwaltung!

Wehren Sie sich gegen das Diktat des Regierungspräsidiums! Machen Sie keine Politik gegen die Bürgerinnen und Bürger!

Begründung:

Der Magistrat hat am 30. November 2016 mit den Stimmen von SPD, FW und FDP beschlossen, den Hebesatz der Grundsteuer B um 195 v. H. auf 790 v. H. heraufzusetzen. Das entspricht einer Steuererhöhung um fast ein Drittel. Der Hebesatz der Grundsteuer B war erst am 6. Mai 2014 von 430 v.H. auf 595 v.H. (38.4%) erhöht worden. Das löste über 800 Einsprüche und 40 Klagen vor dem Verwaltungsgericht aus, von denen heute noch 2 anhängig sind. Begründet wird diese erneute Erhöhung, wie gewohnt, mit den Verpflichtungen, die sich aus dem "Schutzschirm" ergeben.

Das trifft nicht nur die Hauseigentümer, sondern alle Einwohner, denn die Erhöhungen werden in der Regel auf die Mieten umgeschlagen.

Der Zeitpunkt ist nicht zufällig: Man will diese Erhöhung noch in der Stadtverordneten-versammlung vom 13. Dezember 2016 durchdrücken, damit schon im Januar 2017 abkassiert werden kann.

Bestürzend an dieser Steuererhöhung ist nicht nur die Unverfrorenheit, den Einwohnern völlig bedenkenlos weitere Lasten aufzubürden, während die Rechtmäßigkeit der vorherigen Erhöhung gerichtlich noch gar nicht abschließend geklärt ist. Es ist auch die Hinterhältigkeit, dies zum Jahreswechsel zu tun, wenn die meisten Menschen ohnehin höhere Ausgaben haben, während "Weihnachtsgeld" für die meisten Beschäftigten zu einem Fremdwort geworden ist.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mörfelden-Walldorf, 05.12.2016 (aktiv bis 04.05.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Ich sehe ein dass zum Beispiel die Kinderbetreungskosten die Gemeindekassen immer mehr belasten, da immer weniger Eltern sich selbst um die Erziehung der Kleinsten kümmern wollen. Allerdings wäre es dann fairer Eltern stärker an den Kosten zu beteiligen, ...

PRO: Es wird Zeit das die Gemeinde/n mit dem Geld auskommen was ihnen zur Verfügung steht anstatt höhere Ausgaben mit höheren Einnahmen auszugleichen. Kann von meinem Chef auch nicht einfach mehr Geld verlangen weil ich mehr ausgegeben habe als zur Verfügung ...

CONTRA: udn wer weniger nutzt entsprechend weniger. Bei einer 40 qm Mietwohnung im MFH ist die Steuerlast gering bei einem 500 qm goßen EFH-Grundstück gerechterweise etwas höher. Um das auszugleichen kann man ja ein Zimmer vermieten und etwas enger zusammenrücken ...

CONTRA: Die Steuer sollte erhöht werden, denn deutsche Gemeinden haben wichtige Dinge zu finanzieren. Die Flüchtlinge leben zusammengepferscht in den LEAs und begehen deshalb zahlreiche Verbrechen, allein im Januar kam es in Sigmaringenüber 100 Polizeieinsätzen. ...

>>> Zur Debatte



Petitionsverlauf

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Unterstützer Betroffenheit