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Petycja została zakończona
Petycja skierowana do: Bayerischer Landtag
Der Freistaat muss den Volkshochschulen zeitnah eine Perspektive für die kommende Zeit geben. Geklärt werden muss, ab wann wieder Präsenzkurse möglich sind, welche Hygienemaßnahmen nötig sind, etc..
Die Volkshochschulen müssen zeitnah eine finanzielle Soforthilfe des Freistaats erhalten, unabhängig davon, ob Insolvenz droht oder nicht. Vorrangig unterstützt werden sollen Träger, die in den vergangenen Wochen alternative Angebote (z.B. Online-Kurse) aufgesetzt haben, um deren Engagement zu würdigen.
Der Freistaat muss ein Sonderprogramm "Unterstützung Erwachsenenbildung Corona" aufsetzen und die Träger in Zeiten der Corona-Einschränkungen nachhaltig und kontinuierlich finanziell unterstützen.
Uzasadnienie
Viele Bildungsträger in Bayern übernehmen einen umfangreichen Staatsauftrag im Bereich der Erwachsenenbildung. Ein großer Teil der Volkshochschulen wird als Verein organisiert und von vielen Ehrenamtlichen unterstützt. Vollkommen unklar ist zudem die Lage der ca. 10.000 Honorardozentinnen und -dozenten. Von der Staatsregierung vergessen werden aktuell zudem die ca. 3 Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die jährlich an Volkshochschulkursen partizipieren.
Für uns ist es unbegreiflich, dass weder das Kultusministerium noch die Staatsregierung bisher einen Weg dargelegt haben, wie die Volkshochschulen finanziell gerettet, ihnen eine Öffnungsperspektive für die kommenden Wochen ermöglicht, welche Hygienemaßnahmen zu erbringen sind und wie die langfristige finanzielle Existenzsicherung der Volkshochschulen geregelt werden kann.
Wenn die Staatsregierung diese Themen nicht innerhalb weniger Tage regelt, werden viele Volkshochschulen nicht mehr existieren können, tausende Dozentinnen private Existenzprobleme bekommen und der gesetzliche Auftrag nicht mehr erfüllt werden können.
Ob es wirklich das Ziel der Staatsregierung und damit der Allgemeinheit sein kann, eine wichtige Stütze des gesellschaftlichen Lebens (wir erinnern an die Sprach- und Integrationskurse, die Gesundheitskurse für Ältere, etc.) sterben zu lassen, können und wollen wir nicht glauben. Das aktuelle Agieren der Staatsregierung lässt aber keinen anderen Schluss zu.