請願書の宛先:
Berliner Senat und Leitung der UdK
Musiktherapie an der Universität der Künste Berlin soll ab dem Wintersemester 2026/27 nicht mehr für neue Studierende zugänglich sein.
Die 43-jährige Tradition eines deutschland- und europaweit anerkannten Studiengangs mit hoher internationaler Reputation würde hiermit ein dramatisches Ende finden.
Die UdK-Leitung und der Berliner Senat werden eindringlich aufgefordert, aktiv den Erhalt des musiktherapeutischen Studienangebots sicherzustellen, alle Handlungsspielräume auszuschöpfen und den Dialog mit Wissenschaftspolitik und Fachverbänden zu intensivieren. Die Musiktherapie ist von der Hochschulrektorenkonferenz als besonders förderungswürdiges „Kleines Fach“ eingestuft, woraus sich eine besondere Verantwortung der UdK ergibt.
理由
• Musiktherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes, gesellschaftlich und gesundheitspolitisch hoch relevantes Fach, dessen Erhalt laut Deutschem Musikrat ausdrücklich gefordert wird. Die Musiktherapie ist in zahlreichen medizinischen Leitlinien verankert, u.a. in den S3-Leitlinien der Demenzen, Angststörungen, Palliativmedizin, Schlaganfall und Parkinson.
• Angesichts steigender psychosozialer und medizinischer Versorgungsbedarfe ist ein qualitätsgesicherter akademischer Ausbildungsweg unverzichtbar.
• Der Standort Berlin bietet durch die enge Zusammenarbeit mit der Charité und weiteren Hochschulen hervorragende Studien- und Forschungsbedingungen.
• Der Studiengang schafft eine bedeutende Qualifikations- und Wissenschaftsbasis, deren Wirkung weit über die UdK hinausreicht.
• Die Studiengang Berlin hat durch seine internationale Ausrichtung, wissenschaftlich-künstlerische Qualität und Vorbildfunktion entscheidend zur Professionalisierung des Fachs beigetragen.
• Der Studiengang leistet einen wesentlichen Beitrag zur Arbeitsplatz- und Qualitätssicherung des Berufsstandes.
• Absolvent:innen sind in somatischen, psychosomatischen und psychiatrischen Kliniken im Akut- und Rehabereich, psychosozialen Einrichtungen wie Tagesstätten und Jugendzentren, im Präventionsbereich und in Schulen, in spezifischen Versorgungsangeboten (z.B. für Demenzbetroffene), sowie freiberuflich tätig und decken einen nachweislichen Fachkräftebedarf im Gesundheitsbereich ab.
Es ist ein sehr guter Studiengang für die Ausbildung von Musiktherapeut*innen und auch das Fortbestehen dieses Berufes ist wichtig.