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Bild zur Petition mit dem Thema: Es reicht! Keine Steuergelder für fürstliche Gehälter der Bischöfe! Es reicht! Keine Steuergelder für fürstliche Gehälter der Bischöfe!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutscher Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Steuern mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 351 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Es reicht! Keine Steuergelder für fürstliche Gehälter der Bischöfe!

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Ich möchte, dass Bischöfe sich aus dem Steueraufkommen und Spenden der Kirchensteuer finanzieren und die milliardenschweren Subventionen des Staates an die Kirchen sofort gestoppt werden.

Begründung:

Was verdienen Sie im Monat? Weniger als etwa 6.000 €? Dann gehören Sie zu der großen Schar von Steuerzahlern, die gemeinsam dafür zahlen "dürfen", dass wenigstens die katholischen Bischöfe und die evangelischen Landesbischöfe in unserem Land ein "angemessen-fürstliches" Salär bekommen.

Die Gehälter von Bischöfen und Landesbischöfen bezahlt nämlich nicht etwa die Kirche – die bezahlt in den meisten Bundesländern der Staat. Bei ungefähr 8.000 € (!!!) Grundgehalt beginnt das; Erz- und evangelische Landesbischöfe oder Kardinäle bekommen bis zu 12.000 € monatlich. Und das, obwohl sie nahezu mietfrei wohnen und über Dienstkarosse mit Chauffeur verfügen und noch weitere Zulagen erhalten. Die Eminenzen fahren S-Klasse – der sie unterhaltende Steuerzahler fährt S-Bahn.

Eine äußerst lukrative Angelegenheit für die Kirchen...

Das ist aber noch längst nicht alles: Die Bundesländer (rühmliche Ausnahme: der Stadtstaat Bremen) bezahlen in der Regel auch noch Weihbischöfe, Dignitäre, Kanoniker, Domkapitulare, Oberkirchenräte, Dom-Mesner – sogar das Brimborium wie den Weihrauch für die Dom-Messen bezahlt der Staat. Eben alles, was zu einem feudalen Hof-Staat (im Staate) gehört.

Im Verhältnis zu den Gesamt-Subventionen des Staates an die Kirchen sind solche Beträge eher "Kleinigkeiten". Aber sie zeigen das Prinzip: Hier werden, mitten in einer Demokratie, in schamloser Weise längst überholte Relikte aus feudaler Zeit konserviert.

Eine Minderheit ohnehin betuchter und umsorgter Kleriker lebt auf Kosten der zahlenden Mehrheit wie die Maden im Speck. Und Jesus von Nazareth war ein einfacher Zimmermann, der von seiner Hände Arbeit lebte...

*Quelle: www.stop-kirchensubventionen.de

STOPEN WIR DIESN WAHNSINN! UNSER GELD IST AN ANDEREN STELLEN BESSER AUFGEHOBEN !

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Trier, 18.10.2013 (aktiv bis 17.04.2014)


Debatte zur Petition

PRO: Kindergärtnerinnen, Altenpfleger, Krankenschwestern - Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen leiden unter einem rabiaten Arbeitsrecht: Nichtgetaufte oder Geschiedene bangen um ihren Job. Der Staat könnte eingreifen, denn für die kirchlichen Einrichtungen ...

PRO: Das Contra-Argument hat das Thema nicht verstanden. Es geht hier nicht um die Kirchensteuern sondern um den Skandal dass Bischöfe eben nicht aus der Kirchensteuer sondern vom Staat bzw. allen Bürgern aus allgemeinen Steuern (Lohn- u. Einkommensteuern, ...

CONTRA: Die sogenannte Kirchensteuer ist keine Steuer des Staates. Jeder der gegen die Kirchensteuer ist, der braucht nur aus der Kirche austreten. Man darf nicht von einzelnen Missständen auf das ganze schließen. Ansonsten müsste man auch eine Petition gegen ...

CONTRA: ich würde mitzeichnen, wenn es nur um die Bezahlung der Kirchenfürsten ginge. In dieser Petition ist jedoch auch der Stop aller Subventionen verankert, was ich nicht richtig finde. Denn die Kirchen übernehmen immernoch soziale Aufgaben, die dann wegbrechen ...

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