Ich möchte, dass Bischöfe sich aus dem Steueraufkommen und Spenden der Kirchensteuer finanzieren und die milliardenschweren Subventionen des Staates an die Kirchen sofort gestoppt werden.

Begründung

Was verdienen Sie im Monat? Weniger als etwa 6.000 €? Dann gehören Sie zu der großen Schar von Steuerzahlern, die gemeinsam dafür zahlen "dürfen", dass wenigstens die katholischen Bischöfe und die evangelischen Landesbischöfe in unserem Land ein "angemessen-fürstliches" Salär bekommen.

Die Gehälter von Bischöfen und Landesbischöfen bezahlt nämlich nicht etwa die Kirche – die bezahlt in den meisten Bundesländern der Staat. Bei ungefähr 8.000 € (!!!) Grundgehalt beginnt das; Erz- und evangelische Landesbischöfe oder Kardinäle bekommen bis zu 12.000 € monatlich. Und das, obwohl sie nahezu mietfrei wohnen und über Dienstkarosse mit Chauffeur verfügen und noch weitere Zulagen erhalten. Die Eminenzen fahren S-Klasse – der sie unterhaltende Steuerzahler fährt S-Bahn.

Eine äußerst lukrative Angelegenheit für die Kirchen...

Das ist aber noch längst nicht alles: Die Bundesländer (rühmliche Ausnahme: der Stadtstaat Bremen) bezahlen in der Regel auch noch Weihbischöfe, Dignitäre, Kanoniker, Domkapitulare, Oberkirchenräte, Dom-Mesner – sogar das Brimborium wie den Weihrauch für die Dom-Messen bezahlt der Staat. Eben alles, was zu einem feudalen Hof-Staat (im Staate) gehört.

Im Verhältnis zu den Gesamt-Subventionen des Staates an die Kirchen sind solche Beträge eher "Kleinigkeiten". Aber sie zeigen das Prinzip: Hier werden, mitten in einer Demokratie, in schamloser Weise längst überholte Relikte aus feudaler Zeit konserviert.

Eine Minderheit ohnehin betuchter und umsorgter Kleriker lebt auf Kosten der zahlenden Mehrheit wie die Maden im Speck. Und Jesus von Nazareth war ein einfacher Zimmermann, der von seiner Hände Arbeit lebte...

*Quelle: www.stop-kirchensubventionen.de

STOPEN WIR DIESN WAHNSINN! UNSER GELD IST AN ANDEREN STELLEN BESSER AUFGEHOBEN !

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Pro

Kindergärtnerinnen, Altenpfleger, Krankenschwestern - Mitarbeiter kirchlicher Einrichtungen leiden unter einem rabiaten Arbeitsrecht: Nichtgetaufte oder Geschiedene bangen um ihren Job. Der Staat könnte eingreifen, denn für die kirchlichen Einrichtungen blecht vor allem der Steuerzahler.

Contra

Die sogenannte Kirchensteuer ist keine Steuer des Staates. Jeder der gegen die Kirchensteuer ist, der braucht nur aus der Kirche austreten. Man darf nicht von einzelnen Missständen auf das ganze schließen. Ansonsten müsste man auch eine Petition gegen alle Steuern mit Verweis auf die Milliardenverschwendung beim Flughafen Berlin einreichen. Letztendlich wird mit der Kirchensteuer neben vielen sozialen Projekten, ca. die Hälfte aller Kindergarten sind von den Kirchen finanziert, auch der Pfarrer für die Taufen, Trauungen und Beerdigungen bezahlt.