Existenzsichernde Unterstützung der Weihnachtsmarkt-, Volksfest- und Messehändler und anderer

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag

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Die Petition wurde abgeschlossen

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Die Petition wurde abgeschlossen

  1. Gestartet 2020
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag

Die Regierung möge mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln sicherstellen:

Eine existenzsichernde Unterstützung der Weihnachtsmarkt-, Volksfest- und Messehändler, der Herstellertraditioneller deutscher Handwerkskunst, der Schausteller und ihrer Hersteller sowie Lieferanten wird gewährleistet.

Begründung

Es braucht klare und planbare Zusagen, leicht zugängliche und zeitnah umgesetzte Hilfen, um laufende Betriebs-, Lager-, Personal- und Finanzierungskosten ebenso zu decken wie die Kosten privater Vorsorgemaßnahmen.

Die nun durch weitreichende Beschränkung direkt und indirekt betroffenen, oft kleinen Familien-,Unternehmen dürfen nicht geopfert und deren Know How vernichtet werden. Sie sind elementarer Bestandteilunserer Kultur und Tradition.

Wir müssen sie in die Nach - Coronazeit retten, damit nicht „Made in China“ diesen Teil unseres nationalen Ichs übernimmt. Mit der erneuten Verschärfung der Coronamaßnahmen und der gesetzlichen Zementierung weiterer Eingriffsmöglichkeiten in unsere Grundrechte, hier besonders der Berufsfreiheit, stehen Tausende von Arbeitsplätzen auf dem Spiel.

Jahrhunderte alte und unser Land prägende Berufe sind bedroht. Mit den erneuten weitgehenden Beschränkungen seit Anfang November 2020 werden im ganzen Land Jahrmärkte, Volksfeste, Messen und besonders Weihnachtsmärkte kurzerhand abgesagt. Es steht zu befürchten, dass dies auch noch weitere Monate so bleibt. Auch das in Höchstgeschwindigkeit verabschiedete Dritte Infektionsschutzgesetz nährt diese Erwartung.

Damit ist klar, dass beispielsweise für die Hersteller von traditioneller Handwerkskunst etwa aus dem Erzgebirge oder aus Thüringen schwerste Zeiten bevorstehen. Nicht alle Bestellungen können ausgeliefertwerden, weil die Händler keine Verkaufsmöglichkeiten mehr haben und diejenigen, die bestellte Waren trotzdem abnehmen, haben Kosten ohne Einnahmen und gehen mit vollen Lagern in die Saison 21/22 und werden im nächsten Jahr nichts bestellen. Die Problematik von verderblicher Ware, die vernichtet werden muss, bringt zusätzlich Probleme mit sich. Es droht Arbeitslosigkeit und berufliche Abwanderung. Wer einmal diesen mit viel Herzblut betriebenen Handwerks- aber auch Handelsbereich verlassen hat, wird nur schwer wieder zurückkehren. Zu groß sind die Unsicherheiten. Schaustellern mit ihren Lieferanten und Herstellern geht es da ähnlich. Oft als Familienbetriebe am Markttätig, brechen Umsätze für mehr als ein Jahr weg, da mit einer Normalisierung nicht vor dem Frühsommer 2021 zu rechnen ist. Das gebundene Kapital ist hoch, Finanzierungen und laufende eigene Kosten für Krankenversicherungen, Mieten, Pachten und unabkömmliche Mitarbeiter ruinieren die Geschäftsgrundlage.

Wir wollen wieder fröhliche Feste feiern können. Wir wollen besinnliche Weihnachtstage auch in den kommenden Jahren genießen. Das geht nicht ohne die Menschen und ihre kleinen Unternehmen, die uns seitvielen Jahrzehnten begeistern, in den Bann ziehen und uns prägten. Sie brauchen Hilfen, die auf den Umsätzen und dem Personalstand der vergangenen drei Jahre beruhen. Sie brauchen bei Steuerzahlungen eine Regelung, die Steuerrückstände erst dann wieder in Raten und zinsloseinfordert, wenn die Umsätze wieder auf dem durchschnittlichen Niveau der Jahre 2017, 2018 und 2019 liegen. Vielen Dank!

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.11.2020
Sammlung endet: 24.01.2021
Region: Deutschland
Kategorie: Wirtschaft

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