Ansar und Shabana Khan und ihre 5 Kinder sollen in ihre Heimat Pakistan abgeschoben werden, da sie laut zuständigem Bundesamt nicht die Voraussetzungen für einen Aufenthalt in Deutschland erfüllen.

Wir Unterzeichner fordern, dass diese Entscheidung revidiert und dass der Familie ein Bleiberecht eingeräumt wird.

Reason

Wir halten diese Entscheidung für falsch, da

  • Herr Khan in seiner Funktion als Präsident der linksgerichteten Avami-Partei und als Vorsitzender der Moschee in einem Stadtteil Karachis von bewaffneten Taliban- Anhängern bedroht und verfolgt wurde

  • die staatlichen Organe Pakistans laut international anerkannten Berichten nur unzureichend in der Lage sind, Andersdenkende und auch unschuldige Zivilisten zu schützen ( u.a. fielen am 16.12. in Peschawar 136 Schulkinder einem Anschlag von Taliban-Kämpfern zum Opfer )

  • die 5 Kinder im Alter von 5 bis 19 sich in den letzten zwei Jahren in Deutschland in ihrem privaten und schulischen Umfeld nachweislich hervorragend intergriert haben

Thank you for your support

News

  • Liebe Unterstützer der Petition,
    als erstes möchte ich mich bei allen bedanken, die es für lohnenswert und sinnvoll erachtet haben, dieser Petition ihre Stimme zu geben, damit Familie Khan nicht nach Pakistan abgeschoben wird. Besonders möchte ich mich bei denen bedanken, die mir aktiv ihre Unterstützung angeboten haben, um Kontakte zur Presse und anderen Medien herzustellen, um diesen Fall lokal und auch regional publik zu machen.
    Diese Bemühungen haben sich glücklicherweise als (noch) nicht notwendig erwiesen, da die Familie im Februar vom zuständigen Bundesamt darüber informiert wurde, dass der Fall noch einmal aufgerollt wird und dass sie noch einmal die Gelegenheit bekommen, die Flucht aus Pakistan zu begründen. Die Mühlen der Bürokratie... weiter

  • Dankeschön!

    on 20 Feb 2015

    Liebe Unterzeichner und Unterstützer der Petition,

    herzlichen Dank für Ihre/Eure Beteiligung an dieser Aktion zu einem guten Zweck. Auf den ersten Blick haben wir, die insgesamt knapp 500 Unterzeichner, das erforderliche Ziel von 32.000 Unterschriften weit verfehlt. Realistisch betrachtet, war es von Anfang an mehr als unwahrscheinlich, diese utopische Zahl zu erreichen.
    Doch wäre sehr wahrscheinlich ein weitaus besseres Ergebnis zu erreichen gewesen, hätte ich die verschiedenen Möglichkeiten und Quellen, die sich in diesem Zusammenhang aufgetan haben, intensiv genutzt.
    Warum ich das nicht getan habe, hat letztlich jedoch einen sehr erfreulichen Grund:
    Khatija hat mich Ende Dezember kontaktiert und mir mitgeteilt, dass das zuständige... weiter

pro

Ja, das ist tatsächlich eine Familie welche vor Fachkräften nur so strotzt. Der Mann hat 4 Frauen aber nur ein Kind? Da stimmt doch etwas nicht. Hoffentlich kommen die zweihunder anderen Familienmitglieder auch noch nach. Sicher alles Ärzte, Ingenieure, Atomphysiker und Informatiker.

contra

Zum Recht auf Asyl vgl. Art. 16a GG. Geltendes Recht ist umzusetzen. Und wenn das Asylverfahren abgelehnt ist, hat die Familie auch die Pflicht auszureisen. Wer aus Mitgefühl die Familie unterstützen will, der sammle Geld und gebe es der Familie um in Pakistan einen Neustart zu vereinfachen. Zu Lasten aller Steuerzahler unter dem Deckmantel der Gutmenschlichkeit ein Bleiberecht zu fordern ist widerrechtlich und kleingeistig.