Ich bin Mutter eines 4-Jährigen, Gehörlosen, Entwicklungsverzögerten Jungens namens Cilian. Cilian hat inzwischen schon ein paar Therapieformen durchlaufen ( 3 Jahre Krankengymnastik, 1,5 Jahre Logopädie, 2 Jahre Frühförderung, Delfintherapie). Und natürlich die Reittherapie womit wir bei dem Thema wären, welches ich anschneiden möchte. Cilian hat bis jetzt 2 Jahre Hippotherapie hinter sich, die wir komplett über Spenden finanziert haben. Die Spenden neigen sich dem Ende und wir müssen die Therapie beenden, was für uns sehr schlimm ist und uns den Anlass gibt (ich spreche natürlich nicht nur für mich als Einzelfall sondern für alle Eltern, deren Kinder diese Reittherapie aus Kostengründen versagt wird) diese Petition zu starten. Die Reittherapie hat Cilian in den zwei Jahren sehr viel gebracht, es ist eine Therapieform die den Kindern einerseits unheimlich viel Spaß bringt und nie langweilig wird ( Cilian war schon nach 1,5 Jahren Krankengymastik Mattenfaul und hatte keine Lust mehr mitzuarbeiten - ich denke viele Eltern können ein Lied davon singen-, es war für ihn wie auch für die Physiotherapeutin sehr anstrengend unter diesen Bedingungen noch Erfolge zu erzielen. Die Arbeit mit dem Pferd hingegen wird nie langweilig und Cilian blüht jede Woche erneut auf, wenn er hört dass es zur Reittherapie geht. Er Arbeitet immer konzentriert mit), die auf der anderen Seite aber auch eine hohe Wirkung erzielt. Die Arbeit auf dem Pferd ist keine Wunderheilmethode sondern hat Hauptsächlich mit der Bewegung des Pferdes unter dem Reiter zutun und fördert so das Gleichgewicht, die körperliche Aufrichtung, die Muskulatur und Muskelspannung und sogar die Sprache. Bisher wird diese Therapieform nur in gewissen Fällen von der Krankenkasse übernommen, die meisten Eltern können sich die Therapie auf Dauer nicht leisten.

Begründung

Weil es eine sehr wirksame Therapieform ist, die genauso anerkannt werden sollte wie zB die Krankengymnastik. Etliche Kinder in Deutschland würden davon Profitieren. Die Kinder hätten zum Beispiel eine gute Alternative, wenn die Krankengymnastik bei ihnen nach langer Therapiezeit ausgeschöpft ist.

Jeder, der dafür ist, dass die Kosten für die Reittherapie in Deutschland von der Krankenkasse übernommen werden, möge bitte unterschreiben

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Die Kassen sparen meiner Meinung nach an den falschen Stellen. Dort, wo man wirklich etwas langfristig verändern könnte, wie zum Beispiel eben durch die Hippotherapie, die für die volle Bandbreite an Krankheiten und Behinderungen und obendrein für alle Altersgruppen geeignet ist, sollte man auch mal etwas "wagen" und sich von alteingefahrenen Wegen entfernen. Die Patienten werden es danken!

Contra

Luxusproblemchen ... ... wer Spass haben will soll dafür schon mal selber aufkommen. Wer "therapiemüde" ist der ist vlt. nur seiner Helikoptereltern müde. Wievel haben die "therapiemüden" Actions denn schon die Kassen gekostet? Hoppehoppe-Reiter auf andere Leute Kosten? Gehts noch?