Der Modellversuch "Islamischer Unterricht" läuft derzeit mit Erfolg im fünften Jahr und erreicht an ca. 250 Schulen landesweit ungefähr 11.000 junge Musliminnen und Muslime. Mit Ende dieses Schuljahres endet dieser Modellversuch. Inzwischen gibt es immer mehr ausgebildete Lehrkräfte für das Fach, sodass man eine Ausweitung des Faches ins Auge fassen muss.

Begründung

Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, junge Menschen muslimischen Glaubens zu helfen, sich als Teil unserer deutschen Gesellschaft zu verstehen. Hierzu gehört selbstverständlich die Möglichkeit, einen Diskursraum zu schaffen, der es den Heranwachsenden erlaubt, im hiesigen Schulkontext ihre Religion kennen zu lernen und reflektieren zu können. Darüber hinaus hilft der Islamische Unterricht Vorurteile abzubauen, indem interreligiöse Projekte initiiert werden, in welchen die Schülerinnen und Schülern lernen, dass alle Menschen ähnliche Probleme haben und Religionen ihnen Möglichkeiten anbieten, mit diesen umzugehen. Dabei gibt es unterschiedliche Wege. Keine ist objektiv gesehen besser, sondern für das Subjekt der richtige Weg. Durch ein solches Denken entsteht eine Kultur der Anerkennung, die für das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft essentiell ist. An einigen Schulen kann durch den Islamischen Unterricht diese Kultur gelebt werden. Allerdings kommen derzeit lediglich 10% der muslimischen Jungen und Mädchen in den Genuss dieses Faches. Eine Ausweitung des Faches und die Schaffung von Planstellen wären nun die konsequenten Schritte in die richtige Richtung.

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Contra

Religions- oder Konfessionsgebundener Unterricht hat in staatlichen Schulen nichts zu suchen. Viel wichtiger wäre ein unabhängiger verpflichtender Religionskundlicher Unterricht ähnlich wie LER (Lebenskunde-Ethik-Religionskunde) in Brandenburg. Nur so kann bei Schülern eine Akzeptanz und Wertschätzung unterschiedlicher religiöser Vorstellungen wachsen - sicher nicht durch die Einrichtung speziellen Unterrichts für alle möglichen Glaubensrichtungen - so wichtig diese auch sein mögen.