• Von: Lehrer mit Migrationsgeschichte e.V. (Amin ... mehr
  • An: Bayerischer Landtag
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Bildung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 1.579 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Flächendeckende Ausweitung des Islamischen Unterrichts an bayerischen Schulen

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Der Modellversuch "Islamischer Unterricht" läuft derzeit mit Erfolg im fünften Jahr und erreicht an ca. 250 Schulen landesweit ungefähr 11.000 junge Musliminnen und Muslime. Mit Ende dieses Schuljahres endet dieser Modellversuch. Inzwischen gibt es immer mehr ausgebildete Lehrkräfte für das Fach, sodass man eine Ausweitung des Faches ins Auge fassen muss.

Begründung:

Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, junge Menschen muslimischen Glaubens zu helfen, sich als Teil unserer deutschen Gesellschaft zu verstehen. Hierzu gehört selbstverständlich die Möglichkeit, einen Diskursraum zu schaffen, der es den Heranwachsenden erlaubt, im hiesigen Schulkontext ihre Religion kennen zu lernen und reflektieren zu können. Darüber hinaus hilft der Islamische Unterricht Vorurteile abzubauen, indem interreligiöse Projekte initiiert werden, in welchen die Schülerinnen und Schülern lernen, dass alle Menschen ähnliche Probleme haben und Religionen ihnen Möglichkeiten anbieten, mit diesen umzugehen. Dabei gibt es unterschiedliche Wege. Keine ist objektiv gesehen besser, sondern für das Subjekt der richtige Weg. Durch ein solches Denken entsteht eine Kultur der Anerkennung, die für das Zusammenwachsen unserer Gesellschaft essentiell ist. An einigen Schulen kann durch den Islamischen Unterricht diese Kultur gelebt werden. Allerdings kommen derzeit lediglich 10% der muslimischen Jungen und Mädchen in den Genuss dieses Faches. Eine Ausweitung des Faches und die Schaffung von Planstellen wären nun die konsequenten Schritte in die richtige Richtung.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Fuerth, 04.04.2014 (aktiv bis 03.06.2014)


Neuigkeiten

Präzisierung des Anliegens. Neuer Petitionstext: Der Modellversuch "Islamischer Unterricht" läuft derzeit mit Erfolg im fünften Jahr und erreicht an ca. 250 Schulen landesweit ungefähr 11.000 junge Musliminnen und Muslime. Mit Ende dieses Schuljahres ...

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Debatte zur Petition

PRO: Als Anhänger des Laizismus bin ich grundsätzlich für die Trennung von Staat und Kirche. Wenn man aber Religionsuntericht für Christen staatlich finanziert, sollte man dasselbe auch für Muslime tun.

PRO: Um dem Deutschen Islam mehr Geltung in der Welt zu verschaffen gegenüber rückwärts gewandten orientalen Traditionen und Strömungen ist eine konsequente Bildung von Jugendlichen notwendig, wie Islam in Deutschland zu sein hat, damit nicht eine Orientierung ...

CONTRA: Religions- oder Konfessionsgebundener Unterricht hat in staatlichen Schulen nichts zu suchen. Viel wichtiger wäre ein unabhängiger verpflichtender Religionskundlicher Unterricht ähnlich wie LER (Lebenskunde-Ethik-Religionskunde) in Brandenburg. Nur so ...

CONTRA: Alle abrahamitische Religionen können auch im Ethik Unterricht kritisch behandelt werden. Es gibt keine muslimische, katholische etc. Kinder/ Jugendliche sondern nur Kinder von muslimischen, katholischen etc Eltern. Religion ist Privatsache. In der Schule ...

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Petitionsverlauf

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