Die Zeiten in denen die Lebensmittelgeschäfte in Augsburg und in Bayern geöffnet haben, passt nicht mehr in die Gesellschaft des Jahres 2014. Wer aus anderen größeren deutschen Städten kommt, weiß flexible Ladenöffnungszeiten zu schätzen.

Es geht uns nicht darum, dass jedes Geschäft 24/7 geöffnet haben sollte. Einzelne Ausnahmen mit verlängerten Öffnungszeiten bis 23 Uhr können als Wegweiser dienen, in wieweit dahinter der Wunsch und die Bedürfnisse aller Bürger Augsburgs stehen.

Begründung

Das Bundesladenschlussgesetz, das es nur noch in Bayern gibt, passt nicht mehr in das Jahr 2014 und nicht zu der weltoffenen Kultur- und Universitätsstadt Augsburg.

Der Schutz der Arbeitnehmer ist uns dabei sehr wichtig: Kein Mitarbeiter soll unfreiwillig länger arbeiten müssen. Stattdessen kann man als Alternative Lizenzen ausgeben, die es einzelnen Geschäften erlauben, ihre Ladenöffnungszeiten flexibler zu gestalten, wenn sie dafür mehr Mitarbeiter einstellen und diese gerecht entlohnen. Gerade in der Universitätsstadt Augsburg mit über 19.000 Studenten sollten sich genügend Freiwillige finden, die auch nach 20 Uhr noch arbeiten wollen.

In Anlehnung an die gerade in München laufende Petition möchten wir auch in Augsburg unseren Wunsch ausdrücken und den Druck auf die Landesregierung erhöhen, sich ernsthaft mit den Belangen ihrer Bürger auseinanderzusetzen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Contra

Fragen Sie doch erst mal die Verkäufer, die das dann mitmachen müssen. Die wollen auch irgendwann Feierabend haben und bis sie dann daheim sind dauert es ja noch länger! Ausserdem haben nicht alle ein Auto. Die Änderung der Straßenbahn- und Buslinien haben jahrzehntelang gebraucht, sich den jetztigen Ladenöffnungszeiten einigermassen anzupassen, was glauben Sie, wie lange es dauern würde, wenn jetzt die Ladenöffnungszeiten wieder umgestellt werden würden? Den Mitarbeitern ohne Auto würde das gar nichts bringen!