Wir fordern zum Schutz des Verbrauchers / Kunden, sowie zum Schutz des Berufes Touristikkaufmann / -frau, dass jeder der Reisen verkaufen / vermitteln will ein Mindestmaß an fachlicher, als betriebswirtschaftlicher Qualifikation nachweisen muss

Begründung

Es ist dringend erforderlich das Reiseverkäufer /-Vermittler eine Qualifikation zum Verkauf / Vermittlung nachweisen können, denn

für den Verbraucher / Kunden ist nicht mehr zu durchschauen bei „wem“ er seine Reisen bucht, bzw. wem er zumeist lange im voraus sein Geld anvertraut. Der Vertrieb in der Touristik ist zwischenzeitlich ein für den Verbraucher undurchschaubares System an Verkäufern & Vermittlern geworden. Durch die entfallene Notwendigkeit zur Erlangung eines eigenen Agenturvertrages bei Reiseveranstaltern, die zur Vermittlung von Reisen an den Verbraucher nötig waren,(und unserer Ansicht immer noch sind) haben sich neue Vertriebsstrukturen gebildet, die grosse Gefahren für den reisewilligen Kunden bieten. Das muss dringend anders werden.

Durch die „Liberalisierung“ des Vertriebes können branchenfremde, ungelernte Personen den Anschein eines klassischen Reisebüros erwecken. Bestimmte Firmen haben sich genau auf diese Zielgruppe ausgerichtet und so entstehen ohne unternehmerische, oder Fachkenntnisse des einzelnen Betreibers, mit wenigen Schritten oder auch "klicks" „Schein-Reisebüros“, denen es an jeglichem Wissen fehlt.

Dies merkt der Kunde erst, wenn er zusätzliche Fragen zu seiner Buchung hat.

Zum Beispiel, wenn er Geld überwiesen hat, aber keine Leistung dafür erhält. Wenn ihm nachträglich und ungerechtfertigt Änderungen zum Reisepreis mitgeteilt werden. Wenn nicht alle Preise bei der Buchung offen gelegt werden und er plötzlich vor Ort weitere Zahlungen leisten soll. Wenn ihm, weil ohne gültige & notwendige Reisedokumente, der Flug verweigert wird. Das teilweise manche Reiseveranstalter sogar im Ausland ihren Sitz haben und bei Problemen korrespondiert -man unter- Umständen in anderer Sprache usw. usw.

So kommt es auch immer wieder zu erschreckenden Bildern in den Medien, von Urlaubern aus Zielgebieten, da diese über Hotel & Angebot nicht richtig beraten bzw. aufgeklärt worden sind. Auch wird nicht genügend auf die Sorg- und Aufklärungspflicht geachtet, dazu gehören nicht nur touristische Fachkenntnisse, sondern auch juristische branchenspezifische Grundkenntnisse. In diesen „Schein-Reisebüros“ wird jegliches Augenmerk wird auf „schnellen Umsatz“ gelegt, zum Teil werden Umsätze vertragswidrig gebündelt, was eine gefährliche Umgewichtung im Markt erzeugt. Häufig werden dabei die Interessen des Kunde vollkommen ausser Acht gelassen und sogar übergangen.

Unterstützen Sie uns bei diesem Vorhaben, denn nicht ohne Grund dauert die Ausbildung zum Touristikkaufmann/frau 3 Jahre – es ist ein Beruf der eine hohe Qualifikation erfordert und garantiert dem Verbraucher beste Beratung & Betreuung vor & nach seiner Reise. Seriöse Quereinsteiger und mobile & sonstige Reisevermittler können mit dem zusätzlichen Qualifikationsnachweis ihre Fähigkeiten prüfen & zertifizieren lassen und dem Verbraucher auf diesem Wege die Sicherheit der guten Betreuung vermitteln. Für den Verbraucher ist es wichtig, dass er schnell erkennen kann, ob sein Berater (auch bei Onlinebuchungungen wichtig) eine entsprechende Ausbildung hat und/oder Zusatzqualifikationen vorweisen kann, damit der Urlaub auch wirklich zur schönsten Zeit im Jahr gehört.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Marija Linnhoff aus Iserlohn
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  • Hier wird erklärt warum ein Qualifizierungsnachweis für Touristiker notwendig ist und noch vieles mehr...Interview mit Jürgen Drensek/Reiseradio auf der DRV Jahrestagung in ABU Dhabi vom 03.12.14 bis 05.12.14

    travel-radio.eu/linnhoff-kampf-um-qualitaet/#more-6811

Pro

Es wird immer gute und schlechte Leute im Internet oder im stationären Reisebüro geben. So wie es auch gute u. schlechte Ärzte gibt. Es kann aber nicht sein, dass jeder Hinz u. Kunz Reisen verkaufen darf, nur weil er persönlich schon 4 x im Urlaub war. DAS muß aufhören!!!! dafür ist die schönste Zeit im Jahr zu kostbar.

Contra

Brauchen wir eine gesetzliche Regelung die vorschreibt wo der Kunde seine Reise einkauft ? Eine solche Regelung heisst noch lange nicht das man im RB das beste Angebot oder Produkt bekommt. Kann es sein dass sich Zeiten geaendert haben und viele RB's dies nicht erkannt haben ? Der Kunde sollte immer die Wahl behalten, wo und wie er bucht. Unterschaetzt den Kunden nicht, denn ganz so dumm ist Er/Sie auch nicht. Kunden wirbt/haelt man mit Innovation/Service/Preisen und nicht mit Vorlesen eines Katalogs.