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Bild zur Petition mit dem Thema: Frank Ridderbusch: Verhindern Sie den Abschuss des Mischlingsrüden MANGO im Lennebergwald! Frank Ridderbusch: Verhindern Sie den Abschuss des Mischlingsrüden MANGO im Lennebergwald!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Frank Ridderbusch, Ministerium für Umwelt, ...
  • Region: Mainz mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 1.786 Unterstützende
    66 in Mainz
    Sammlung abgeschlossen

Frank Ridderbusch: Verhindern Sie den Abschuss des Mischlingsrüden MANGO im Lennebergwald!

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Für die Jäger im Lennebergwald ist es nur ein "störender" Umstand - für den verängstigten Mischlingsrüden MANGO und seine Familie ist es der blanke Horror: Als Katharina Hildebrand und Stephan Kiesel am Abend des 4.7.2015 mit ihrem 4-jährigen Schäferhund-Labrador-Rüden MANGO ihre Gassirunde durch den kleinen Ort Mommenheim drehen, scheint alles genau so zu sein wie immer. Naja, nicht ganz, sie sind hier nur zu Besuch und ihr tierischer Begleiter betritt auf diesem Spaziergang komplett unbekanntes Territorium. Aber was soll schon passieren? Und dann geht alles ganz schnell: Der ohnehin schon extrem ängstliche und scheue MANGO erschrickt, verliert die Fassung und setzt sofort zur Flucht an! Bevor Stephan und Katharina auch nur im Ansatz begreifen können, was da gerade passiert war, ist das Tier bereits aus ihrem Sichtfeld verschwunden - alleine, in einer fremden Umgebung, zutiefst verängstigt. Die folgenden Monate sollten für die Beiden zur wohl schwersten Prüfung ihres bisherigen Lebens werden: Beinahe täglich wird ihr tierischer Begleiter gesichtet, doch wenn sie am Sichtungsort eintreffen, fehlt wieder jede Spur - jedes einzelne Mal. Nach mehrfacher Sichtung im Bereich Lörzweiler - Nackenheim - Nierstein verliert sich Anfang Oktober die Spur des einsamen Hundes - eine Zeit voll Schmerz und Ungewissheit beginnt.Nach einer kurzen Sichtung durch einen Jagd-Assistenten im Lenneberger Wald Ende Oktober, ca 30km vom letzten Sichtungsort entfernt, war er wieder verschwunden.

Dann Anfang Januar die Nachricht, mit der wohl viele nicht mehr gerechnet hätten: MANGO wurde erneut im Lenneburger Wald gesichtet! Das heißt er lebt, ist sogar ganz in der Nähe!! Von nun an gehen beinahe täglich eine oder mehrere Sichtungen per Telefon bei Katharina und Stephan ein; das Ziel scheint zum Greifen nahe! Als die für den Wald zuständigen Jäger die Anwesenheit des Rüden bemerken, fällen sie eigentlich schon sein Todesurteil, doch glücklicherweisekann er identifiziert und seine Menschen benachrichtigt werden. Zusammen mit den Jägern versuchten die Zwei, ihren geliebten Hund schließlich mit Lebendfallen einzufangen – vergeblich. Sie richteten einen Futterplatz ein und installierten dort eine Wildkamera. Jeden Tag ist er da und schaut verzweifelt um sich, voller Angst und Verzweiflung, voller Sehnsucht nach seiner Familie. Doch wenn er sie dann wieder trifft, obsiegt die Angst, die ihn seit Mommenheim scheinbar fest im Griff hat. Seitdem stellt sich den Beiden jeden Tag immer wieder ein und dieselbe Frage: Wann? Jeder Tag kann der sein, an dem MANGO es schafft, über seinen Schatten zu springen und zu seinen Weggefährten zurückzukehren. „Alles nur noch eine Frage der Zeit“, sagen die Meisten voller Hoffnung. Vor 2 Tagen dann die Hiobsbotschaft, die mich nun diesen Text hier schreiben und Stephan und Katharina gnadenlos verzweifeln lässt: Die Behörden stellen MANGO ein Ultimatum; entweder er wird bis Sonntag Abend eingefangen oder ab kommender Woche zum Abschuss freigegeben! Nach einem weiteren Telefonat Stephans mit den Behörden am heutigen Tag, wurde dieses Ultimatum bis Mittwoch, den 3.2.2016, verlängert.

Wir sagen:

Ganz egal, ob MANGO in der vorgegebenen Zeitspanne nun eingefangen wird oder nicht, ein Abschuss darf unter keinerlei Umständen erfolgen!!! Daher fordern wir Sie, Herr Ridderbusch, als Jagddezernent der Obersten Jagdbehörde in Rheinland-Pfalz mit dieser Petition auf, diesem Wahnsinn ein Ende zu setzen und gemeinsam mit Frau Hildebrand und Herrn Kiesel nach einer konstruktiven und letztendlich zielführenden Lösung der jetzigen Situation zu suchen!

Begründung:

Der Tod eines fühlenden Lebewesens kann niemals eine Lösung sein, egal auf welche Aufgabenstellung auch immer. Vor allem, wenn man sich das "Problem", dass die Behörden mit MANGO haben, mal genauer anschaut:

Der kann da nicht bleiben, das ist Naturschutzgebiet! --> Ganz unter uns: Will er auch nicht!

Auf den Videos, die die Wildkamera jeden Tag von ihm aufnimmt, sieht man ihm die Angst und die Sehnsucht nach Stephan und Katharina deutlich an. Aber MANGO hat Angst. Große Angst. Und Angst kann nun mal lähmen und scheinbar unüberwindbare Hindernisse entstehen lassen. Aber wem erzähle ich das hier? Das Gefühl kennen wir mit hoher Wahrscheinlichkeit alle, denn was unsere Angst anbegeht, unterscheiden wir uns von unseren tierischen Mitgeschöpfen genau so sehr wie in der Fähigkeit zu lieben, Schmerzen zu empfinden und, am allerwichtigsten, in dem Willen, leben zu wollen - nämlich gar nicht! Habt Verständnis für die Angst Anderer, denn nur so kann man ihr Vertrauen gewinnen.

Der Frühling steht bevor, und damit auch der Nachwuchs der heimischen Wildtiere, die er dann sicherlich jagen wird! ---> Bitte nochmal nach oben scrollen und die Hunderassen, die in diesem wunderschönen Tier stecken,nachlesen!

"Labrador Retriever sind gutmütige und freundliche Hunde. Jegliche Art von Schärfe, Aggressivität oder Scheu gegenüber Menschen sind dem rassetypischen Labrador fern. Der Labrador Retriever verhält sich sowohl seiner Umwelt als auch Menschen gegenüber freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Er fühlt sich in der Gegenwart von Menschen wohl und zeigt auch keine Scheu, Angst oder Unsicherheit, wenn diese ihm zu nahe kommen.

Der Labrador Retriever ist ein sehr geduldiger und ausgeglichener Hund. Dies rührt wahrscheinlich von seiner langjährigen jagdlichen Nutzung her. Als Apportierhund hatte der Labrador Retriever während der Jagd neben seinem Herrchen oder Frauchen zu liegen, bis das Wild aufgestöbert und geschossen war, um dann das tote Wild zu apportieren. Ein Retriever sollte ein „weiches Maul“ haben, er sollte die Beute ohne Beschädigung zum Hundeführer bringen. Geblieben ist dem Labrador Retriever auch seine Liebe zum Wasser und zum Apportieren.

Trotz seiner eigentlich sehr ruhigen Art benötigt der Labrador Retriever viel geistige und körperliche Beschäftigung. Ein Labrador Retriever bringt einen ausgeprägten will to please mit. Das heißt, er hat das starke Bedürfnis, seinem Besitzer zu gefallen. Dies macht den Labrador Retriever zu einem Hund, der auch bei Anfängern sehr beliebt ist."

Quelle: de.m.wikipedia.org/wiki/Labrador_Retriever

„Die erste und früheste dieser Aufgaben [des Hundes bei der Herde] ist, die ruhende oder beim Weiden zerstreute Herde gegen feindliche Einwirkung von außen zu schützen. Die zweite ist, die Herde zusammenzuhalten, die eigenmächtige Absonderung von Einzeltieren zu verhindern, das namentlich auch auf dem Wege zum Weideplatz, und abgekommene Tiere aufzusuchen und wieder zum Haufen zurückzubringen. Und die dritte schließlich ist, an die Weideplätze angrenzende bestellte Felder vor der Naschhaftigkeit und damit der Verwüstung durch die weidende Herde zu schützen. Diese letzte Aufgabe ist heute die Hauptaufgabe des damit zum hütenden und wehrenden Hunde gewordenen Schäferhundes."

--> Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4ferhund

Wer jetzt immer noch glaubt, MANGO würde eine Gefahr für die Jungtiere darstellen, hat die letzten beiden Absätze entweder nicht richtig gelesen oder ganz einfach nicht verstanden. Und wenn wir dann noch von der Theorie in die Praxis übergehen, wird schnell klar, dass diese Sorge absolut unbegründet ist. Denn aufgrund einer Hüftdisblasie seit frühester Kindheit fehlt seinem linken Hinterlauf eine stabile Verbindung zum Körper; er wird lediglich von Muskeln und Sehnen gehalten.

Er könnte auf die Autobahn laufen, Unfälle verursachen und dadurch Menschen verletzen. --> Könnte er. Theoretisch. Praktisch wird er das wohl nie tun.

Ein von grundauf ängstlicher Hund, der aufgrund seiner Situation noch wesentlich größere Angst hat als normalerweise, verlässt freiwillig den schützenden Wald und rennt auf eine Straße, die keinerlei Deckungsmöglichkeiten aber dafür zahlreiche lärmende, schnelle, leuchtende Autos zu bieten hat? Ich nehme an, weitere Ausführungen hierzu haben sich erledigt.

MANGO MUSS LEBEN - Abschuss verhindern!

Helft uns hier und jetzt mit eurer Unterschrift und erhebt eure Stimme für die, die selbst nicht schreien können, bzw. die, die immer ungehört bleiben!

Zusammen schaffen wir es, dasss die Geschichte von Katharina, Stephan und MANGO doch noch ein happy end nimmt!

Bleibt auf dem Laufenden: --> www.facebook.com/peta2mz --> www.petazweistreetteammainz.blogspot.de

Fragen?
--> peta2streetteammz@gmail.com

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mainz, 30.01.2016 (aktiv bis 26.02.2016)


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Hallo ihr Lieben! Wir müssen in der Darstellung des Sachverhalts wohl nachträglich ein paar Dinge korrigieren. Durch Ausschmücken der Story durch Dritte, fehlerhafte bzw. unvollständige Weitergabe von Informationen und einigen unglücklichen Missverständnissen ...

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Debatte zur Petition

PRO: ja es ist ein lebewesen ihr werdet bald kinder auch abschiessen wenn sie sich verlaufen warum wird der MENSCH zu MÖRDER Ihr tut ja allen WEH bitte wie hat man diese menschen erzogen um u Tötenen LEBEWESEN ? Bitte schutadas ihr Hund an die Familie kommt ...

PRO: es ist ein Lebewesen wie wir und braucht unsere Hilfe. man tötet doch auch nicht gleich einen Menschen

CONTRA: Ich hoffe dass der Hund gerettet wird! Man merkt, dass es den Haltern wichtig ist aber noch bemerkenswerter finde ich, dass auch das Forstamt sich um das Tier bemüht und über einen so langen Zeitraum einen wildernden Hund duldet. Aus meiner Sicht ist ...

CONTRA: Wie kann mann soviel Blödsinn von sich geben? Wie und von was hat sich der Hund in den letzten Monaten ernährt? Hätte er keine Tiere gerissen wäre er lange tot, das ist fakt. Also hat er getötet um zu überleben!. Hier handelt es sich um einen Hund der ...

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