Doğan Akhanlı ist ein unermüdlicher Kämpfer für Menschenrechte. Er lebt seit seiner Flucht aus der Türkei 1991 in Deutschland und hat ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft.

Er hat sich in seinen Büchern und seinem Engagement in Köln immer entschieden und absolut glaubwürdig gegen jegliche Form von Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit gewandt. Er macht seit sehr vielen Jahren ehrenamtlich Führungen im Kölner Nationalsozialismus Dokumentationszentrum mit türkischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen, in denen er über die Verfolgung der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus aufklärt.

Wir fordern die spanische Regierung auf den Menschenrechtler nicht an die Türkei auszuliefern.

Gegner des türkischen Regimes dürfen in Europa künftig nicht ungeprüft als Kriminelle verhaftet werden.

Doğan Akhanlı muss unverzüglich freigelassen werden und in seine Heimatstadt Köln zurückkehren dürfen!

Wir fordern auch die Freiheit für alle politisch Gefangenen in der Türkei!

Hinweis: Der deutsche Staatsbürger wurde auf freien Fuß gesetzt unter der Auflage, dass er sich bei dem Madrider Gericht einmal in der Woche meldet und er sich in Spanien aufhalten muss. Die Türkei hatte einen Haftbefehl gegen Akhanli erlassen und muss ihr Auslieferungsgesuch nun innerhalb von 40 Arbeitstagen begründen. Im schlimmsten Fall wird Doğan Akhanlı doch noch an die Türkei ausgeliefert. Solange er nicht sicher in seiner Heimatstadt Köln angekommen ist wird die Petition aufrecht gehalten.

Begründung

Die Verhaftung von Doğan Akhanlı ist ein Angriff auf seine so wichtige kritische Stimme. Es ist ein Skandal, wenn Erdogan in der Türkei unschuldige Menschenrechtsaktivisten und Journalisten verhaften lässt! Mit der Festnahme von Doğan Akhanlı versucht Erdogan seine Macht über die Grenzen seines Landes hinaus auszudehnen, seine Kritiker einzuschüchtern und weltweit gegen sie vorzugehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Recht auf Stadt Köln aus Köln
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DTJ-Analysen unterschiedlicher türkischer Quellen, Aussagen von Experten und verschiedene Zeitungsartikel ergeben, dass bereits seit 2013 eine Fahndung nach Akhanli mit einer entsprechenden Red Notice existiert. Ihm wurde erstmals im Jahre 1989 vorgeworfen, an einem Raubmord auf eine Geld-Wechselstube in Istanbul beteiligt gewesen zu sein. Er blieb in Untersuchungshaft, bis der Richter am ersten Verhandlungstag entschied, dass Akhanli das Gefängnis verlassen darf. Daraufhin kehrte Akhanli nach Deutschland zurück.

Warum Menschen unterscheiben

  • am 08.05.2018

    menschrecht das a und o in der 21 jahrhundert

  • am 28.09.2017

    Es ist eine schlimme Entwicklung, dass in der Türkei Kritiker als Kriminelle oder gar Terroristen abgestempelt werden. Egal, ob jemand die deutsche oder die türkische Staatsangehörigkeit hat, das darf nicht unwidersprochen bleiben. Dank an die Aktivist_innen für die Initiierung der Petition.

  • am 31.08.2017

    Zur zeit kann man meiner Meinung nach niemanden an die Türkei ausliefern.

  • am 20.08.2017

    Wir dürfen uns nicht zum Handlanger Erdogans machen

  • am 20.08.2017

    Verteidung von Demokratie und Menschenrechten

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