openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close
Bild zur Petition mit dem Thema: Freiheit für Meşale Tolu! Freiheit für alle in der Türkei verhafteten Journalisten! Freiheit für Meşale Tolu! Freiheit für alle in der Türkei verhafteten Journalisten!
  • Von: Marina Werner mehr
  • An: Bundesregierung, Auswertiges Amt
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Außenpolitik mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 71 Tage verbleibend
  • 2.602 Unterstützende
    2.533 in Deutschland
    5% erreicht von
    50.000  für Quorum  (?)

Freiheit für Meşale Tolu! Freiheit für alle in der Türkei verhafteten Journalisten!

-

English petition | Türkçe Dilekçe

In der Nacht zum 30. April 2017 drangen Spezialeinheiten der Antiterrorabteilung der Istanbuler Polizei mit Sturmhauben vermummt und mit Sturmgewehren im Anschlag nachts um 4.30 Uhr gewaltsam in die Wohnung von Meşale Tolu ein. Zur Zeit der Durchsuchung war Meşale Tolu allein mit ihrem 2,5 jährigen Sohn Serkan in der Wohnung. Während der Durchsuchung wurde die gesamte Wohnung von der Polizei verwüstet. Vom 30. April bis zum 6. Mai befand sich Meşale Tolu im Polizeigewahrsam der Istanbuler Antiterrorabteilung. Am 6. Mai wurde sie dem Haftrichter vorgeführt und bis auf weiteres in die Untersuchungshaft überstellt. Sie ist im Frauengefängnis Bakirköy in İstanbul.

Meşale Tolu wird vorgeworfen als Journalistin „Propaganda für eine terroristische Organisation“ verbreitet zu haben und selber „Mitglied einer terroristischen Organisation“ zu sein. Da das Untersuchungsgericht die Akten zu dem Fall als geheim einstuft, wissen weder Meşale Tolu noch ihr Anwalt, was ihr genau vorgeworfen wird, da sie keine Akteneinsicht haben.

Da Meşale Tolus Mann Suat Çorlu ebenfalls seit einer Polizeioperation zurzeit in Untersuchungshaft sitzt (er wurde am 5. April in Ankara verhaftet), musste ihr zweijähriger Sohn erst von Verwandten versorgt werden und ist inzwischen wieder bei seine Mutter, allerdings im Gefängnis.

Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Meşale Tolu!

Der Vorwurf der vermeintlichen Terrorpropaganda Journalisten gegenüber ist in der Türkei leider alltäglich. Unter ähnlichen Vorwürfen wurden Deniz Yücel und 158 weitere Journalisten verhaftet und sitzen zur Zeit in der Türkei im Gefängnis.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung und das Auswärtige Amt dazu auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Freilassung von Meşale Tolu zu erreichen.

Solidaritätskreis "Freiheit für Meşale Tolu!"

www.facebook.com/FreiheitfuerMesale/

Biografie

Meşale Tolu wurde 1984 im badenwürttembergischen Ulm geboren.

Sie besuchte dort die örtliche Grundschule und machte am Gymnasium ihr Abitur

Anschließend zog sie nach Frankfurt und studierte an der dortigen Universität Ethik und Spanisch auf Lehramt fürs Gymnasium und zog später wieder nach Ulm.

2007 erhielt sie die deutsche Staatsbürgerschaft und legte parallel ihre türkische Staatsbürgerschaft ab.

Meşale Tolu war in Deutschland in zahlreichen migrantischen Initiativen aktiv. Sie engagierte sich unter anderem beim Bund Sozialistischer Frauen (SKB) und der Föderation der ArbeitsmigrantInnen in Deutschland e.V. (AGIF e.V.)

Meşale Tolu arbeitete Zeitlang für den regionalen Radiosender „Özgür Radyo“ in Istanbul, bis dieser Anfang Oktober 2016 durch ein von Staatspräsident Reccep Tayip Erdogan erlassenes Dekret geschlossen wurde. In der darauffolgenden Zeit und bis zu ihrer Verhaftung arbeitete Meşale Tolu als Journalistin und Übersetzerin für die Nachrichtenagentur „Etkin Haber Ajansı (ETHA)“.

Begründung:

Wir fordern die sofortige Freilassung unserer Meşale Tolu!

Der Vorwurf der vermeintlichen Terrorpropaganda Journalisten gegenüber ist in der Türkei leider alltäglich. Unter ähnlichen Vorwürfen wurden Deniz Yücel und 158 weitere Journalisten verhaftet und sitzen zur Zeit in der Türkei im Gefängnis.

Wir fordern die deutsche Bundesregierung und das Auswärtige Amt dazu auf, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um die Freilassung von Meşale Tolu zu erreichen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Laupheim, 29.05.2017 (aktiv bis 28.11.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Die Todestrafe in der Türkei wieder einführen, heißt für mich, dass kein deutscher Bundesbürger jemals wieder die Türkei besuchen sollte.

PRO: Hoffentlich wird die Todesstrafe in der Türkei wieder eingeführt und hoffentlich wird dieser kurdische Terrorist Deniz Yücel in einem ordentlichen Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt und hingerichtet.

CONTRA: Also dieser Yüksel oder wie dieser Terrorist heißt, der soll im Knast verfaulen. Wir haben genug von solchen menschenverachtenden Minusmenschen. Erdogan hat ja versprochen, dass er die Drecksau nicht rauslässt. Hoffentlich stirbt der schnell im Knast. ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Pressefreiheit darf nicht eingeschränkt werden! Wenn unschuldige Menschen ohne stichhaltigen Grund inhaftiert werden und für Monate oder Jahre von ihrem sozialen Umfeld isoliert in Haft leben müssen, geht uns das ALLE an!

Es sind Deutsche Staatsbürger, die keinen einzigen Fehler begangen haben außer die Wahrheit zu sagen

Presse- und Meinungsfreiheit sind elementar für jede Demokratie und daher ein Dorn im Auge rechtsradikaler und/oder linksradikaler Hirnloser und Ihrer Diktatoren. Leider gibt es zu wenig Sanktionen gegen dieses faschistische Regime in der Türkei.

Ins Gefängnis gehören höchstens Straftäter.

Keine Geiselhaft für deutsche Staatsangehörige in der Türkei!

>>> Zu den Kommentaren


Formular auf der eigenen Webseite einbinden


Banner auf der eigenen Webseite einbinden

Code-Snippet Horizontal:      
Code-Snippet Vertikal:           
Code-Snippet Vertikal:           

Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Nordhorn vor 5 Tagen
  • Nicht öffentlich München vor 6 Tagen
  • Nicht öffentlich Hamburg vor 8 Tagen
  • Nicht öffentlich Köln vor 8 Tagen
  • Jörg G. Berlin vor 9 Tagen
  • Benedikt B. Unterföhring vor 9 Tagen
  • Dierk J. Hamburg am 08.09.2017
  • Christine W. Halle (Saale) am 05.09.2017
  • Manuela R. Ulm am 04.09.2017
  • Sopp T. Nürnberg am 02.09.2017
  • >>> Alle Unterschriften

Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Unterstützer Betroffenheit