Es geht um den Fall Adnan C. über den in der Rheinischen Post und der Westdeutschen Zeitung im März und April berichtet wurde. Adnan C. lebt seit über 30 Jahren hier in Deutschland und hat hier eine Familie gegründet. Jedoch kämpft er bisher ohne Erfolg um ein dauerndes Bleiberecht bzw. die Einbürgerung. Herr C. stammt aus dem Libanon (bestätigt mit vorhandener Geburtsurkunde). Ihm wird jedoch vom Ausländeramt unterstellt, dass er aus der Türkei stamme und die Geburtsurkunde gefälscht wäre. Bisher konnte Adnan C. in Deutschland mit dem Status der Duldung bleiben. Nicht nur Adnan C. besitzt keinen Deutschen Pass sondern auch seine Frau, sowie die drei Kinder nicht.

Adnan C. bemühte sich stets den Forderungen der Ausländerbehörde gerecht zu werden, um einen Deutschen Pass zu erhalten. Man sagte ihm in einem Gespräch zu, dass nicht abgeschoben würde, wenn er einen türkischen Pass akzeptieren würde. Aber es wurde ihm jedoch keine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung versprochen und auch nicht schriftlich gegeben. Bei diesem Gespräch war Frau Kleinschmidt vom der Caritas Krefeld anwesend. Seitdem Adnan C. sich bemüht hat, die türkischen Passersatzpapiere zu beantragen will die Ausländerbehörde ihn in die Türkei abschieben. Adnan C. spricht kein türkisch. Aus Verzweiflung ist Herr C. zeitweise in eine Kirche geflüchtet.. Er durfte die Kirche nicht verlassen, da die Ausländerbehörde Ihn sofort abschieben will.

Begründung

Bitte unterstützt diese Petition, damit diese Familie dauerhaft in Deutschland bleiben kann. Er und seine Familie leben schon seit mehr als dreißig Jahren in Deutschland. Warum will man Ihn nach so langem geduldetem Aufenthalt nun abschieben? Die Familie und die Kinder sind total verzweifelt über das Handeln und die Entscheidung der Ausländerbehörde Krefeld.

Bitte helfen Sie uns diese Abschiebung zu verhindern, damit die Familie weiterhin in Krefeld wohnen bleiben kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Familie Heringhaus aus Krefeld
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  • Adnan Harb hat sich am Freitag Mittag (8.5.) bei einem seiner in Berlin lebenden Brüder telefonisch vom Flughafen Atatürk in Istanbul gemeldet. Er wurde am späten Vorabend aus der Abschiebehaftanstalt Berlin-Köpenick abgeholt und in einen Flughafenarrest in Tegel gebracht. Das berichteten am späten Donnerstagabend Mithäftlinge aus dem Gefängnis in Berlin. Dabei wurde ihm sein Mobiltelefon abgenommen und offenbar rechtswidrig nicht wieder ausgehändigt. Derzeit soll eine Anwältin seiner Brüder aus Berlin in Istanbul nach ihm suchen.

    Die Abschiebung erfolgte, obwohl gegen den Beschluss des Haftrichters am Krefelder Amtsgericht fristgerecht Beschwerde eingelegt wurde. Das bestätigte Harbs Düsseldorfer Anwältin Julia Masin am Freitag. Juristisch höchst fragwürdig ist der Vorgang auch deshalb, weil die Haftrichterin das Datum der Abschiebung wortwörtlich auf den 15. Mai 2015 festgelegt hatte. Beobachter halten es auch für möglich, dass die Abschiebung früher erfolgte, weil am 12. Mai in Düsseldorf der Petitionsausschuss des Landtages zusammenkommt. Der hätte wohl auch nicht mehr entscheidend eingreifen können, hätte aber möglicherweise überregionale Aufmerksamkeit verursacht. Vermutet wird, dass die Ausländerbehörde an Adnan Harb ein Exempel statuieren wollte.

  • „Wir Krefelder schämen uns! Und Sie, Herr Kathstede?“

    Demo zur Ratssitzung am Donnerstag, 7. Mai, 16:30 Uhr

    Der Flüchtlingsrat und das Bündnis für Toleranz und Demokratie Krefeld rufen dazu auf, an der öffentlichen Sitzung des Rates am kommenden Donnerstag, 17 Uhr, im Seidenweberhaus aktiv teilzunehmen. Treffpunkt ist um 16:30 Uhr auf dem Theaterplatz. Anlass ist die Festnahme und geplante Abschiebung von Adnan Harb, der mit seiner Familie seit 30 Jahren in Krefeld lebt. Die Organisatoren bitten um die Mitnahme von Transparenten und Protestplakaten. Das Motto lautet: „Wir Krefelder schämen uns! Sie auch, Herr Kathstede?“ Heidi Matthias, Grüne Fraktionsvorsitzende, stellte zum Fall Harb u.a. fest: „Die Nachricht, dass Adnan Harb am vergangenen Donnerstag auf Veranlassung des Krefelder Ausländeramtes festgenommen und zur Abschiebung nach Berlin gebracht wurde, hat unsere Fraktion tief erschüttert. Bis Donnerstag hatten wir noch gehofft, dass Oberbürgermeister Kathstede solch unbarmherziges Vorgehen von Seiten der Ordnungsbehörde verhindern würde.“

Pro

Herr C ist ein wunderbarer netter Mensch und ein liebenswerter Vater. Er lebt ihr schon sein (fast) ganzes Leben lang hier bei uns und ist somit ein für mich gesehener deutscher Staatsbürger. Er gehört zu uns guckt lieber das ihr die Leute los werdet die hier nur scheisse bauen. Ich werde alles tun um diesem Mann zu helfen und werde ihn weiterhin unterstützen. Wir schaffen das Adnan. Wir halten als Familie zusammen.

Contra

Komisch - wenn er kein (!) türkischer Staatsangehöriger ist, warum hat er dann einen Pass von diesem Staat!? Ich kann mir als Deutscher doch auch keine Dänischen Papiere ausstellen lassen .Für mich sieht es so aus als wenn jemand gewaltig beschissen hat in den letzten Jahren....