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Bild zur Petition mit dem Thema: Freiwilliges Soziales Jahr - Fahrtkostenübernahme durch Einsatzstellen oder Trägerorganisationen Freiwilliges Soziales Jahr - Fahrtkostenübernahme durch Einsatzstellen oder Trägerorganisationen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 445 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Freiwilliges Soziales Jahr - Fahrtkostenübernahme durch Einsatzstellen oder Trägerorganisationen

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Rahmenbedingungen des neu geschaffenen Bundesfreiwilligendienstes und des bestehenden Freiwilligen Sozialen Jahres durch Einführung einer gesetzlichen Grundlage für Fahrtkostenerstattung durch Einsatzstellen oder Trägerorganisationen und zumindest ansatzweise kostendeckende finanzieller Ausgestaltung zu verbessern.

Begründung:

Seit Oktober leiste ich den neu eingeführten Bundesfreiwilligendienst in einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung in Köln ab. Die Arbeit ist eine Bereicherung für mich und, wie ich hoffe, die Menschen, mit denen ich durch sie in Kontakt gekommen bin. Für meinen Dienst erhalte ich ein Taschengeld in Höhe von 350 ?, wovon ich Verpflegung, Fahrtkosten, und Unterkunft bezahlen muss. Wie beinahe alle Freiwilligen bin ich für den Weg zur Einsatzstelle auf den öffentlichen Personennahverkehr angewiesen, wodurch in meinem Fall Ausgaben von 81,10 ? monatlich entstehen; bei anderen Freiwilligen der mich beschäftigenden Trägerorganisation fallen hierfür Kosten von über 120 ? an. Zwischen einzelnen Freiwilligen eines Trägers bestehen also erhebliche Ungleichheiten im finanziellen Aufwand allein für den Arbeitsweg, da ein Nahverkehrsticket nur in sehr wenigen Fällen von der Einsatzstelle subventioniert oder übernommen wird. Um auf gerechtere Gegebenheiten hinzuwirken und auf die absurde Situation hinzuweisen, dass einige Freiwillige ein Drittel ihres ohnehin für den Lebensunterhalt bei Weitem nicht ausreichenden Taschengeldes für ihren Arbeitsweg aufwenden, möchte ich die gesammelte Bitte zahlreicher Freiwilliger äußern, eine gesetzliche Grundlage für die Übernahme der Fahrtkosten durch Einsatzstellen oder Trägerorganisationen auf den Weg zu bringen. Dass dies nicht ohne weiteres möglich ist und in der Umsetzung einiger Zeit bedarf, ist mir bewusst. Jedoch bin ich zuversichtlich, dass Spielraum für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen des Bundesfreiwilligendienstes besteht, da es sich bei diesem noch um eine sehr neue Einrichtung handelt und mit der Aussetzung des Zivildienstes erhebliche Einsparungen für die öffentliche Hand einhergingen. Es liegt meines Erachtens im allgemeinen Interesse und dem Zweck des Freiwilligendienstes, dass man es sich gerade nicht leisten können muss, ihn zu absolvieren. Leider ist das in der derzeitigen Situation der Fall. Mit Blick auf den gleichbleibend hohen Bedarf an Freiwilligen möchte ich mit der Aufforderung an Sie herantreten, die Freiwilligendienste durch Verringerung der finanziellen Belastung für den Einzelnen mehr jungen Menschen zugänglich zu machen und ihren Einsatz durch weiteres behördliches Entgegenkommen zu honorieren.

22.04.2012 (aktiv bis 01.06.2012)


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