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Bild zur Petition mit dem Thema: Frieden statt Eskalation Frieden statt Eskalation
  • Von: www.frau-kapitaen.de mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Außenpolitik mehr
  • Status: Die Petition wurde eingereicht
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 124 Unterstützende
    123 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Frieden statt Eskalation

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Ich wende mich an die Deutsche Bundesregierung als einfacher Bürger, und fasse mein Anliegen in einfache Worte. Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bitte ich, diese Forderung zur Kenntnis zu nehmen und zu unterstützen::

Bitte stoppen Sie die Eskalation zwischen NATO und Russland.

Nehmen Sie als Deutsche Bundesregierung Ihre grundgesetzliche Pflicht wahr, das friedliche Zusammenleben der Völker nicht zu gefährden.

Deutschland, die EU und die NATO haben längst eine Eskalationsspirale betreten, die über wirtschaftliche Sanktionen hinaus Aufrüstung und Androhung von Gewalt bedingt. Diese Eskalation bitte ich Sie zu durchbrechen - und sich zu einer Friedens-orientierten Diplomatie zu bekennen, wie sie die Menschen verdienen, und sie konsequent durchzusetzen.

Denn: Diplomatie darf Bedingungen stellen - doch Frieden muss bedingungslos sein und gelten.

Die Bundesrepublik Deutschland trat der NATO bei, als diese ein Friedens- und Verteidigungsbündnis war. Der jetztige Kurs der NATO ist ein anderer. Den muss die Bundesrepublik Deutschland nicht mit tragen - mehr noch: sie darf es nicht.

Von deutschem Boden darf kein Krieg ausgehen - Deutschland darf es ebenfalls nicht dulden, wenn Europa in einen Krieg mit Russland verwickelt wird; Ganz gleich durch wen und durch welche oder wessen Interessen.

Es ist Ihre Aufgabe, Friedenspolitik zu betreiben und dazu zu stehen - denn Friedenspolitik ist Politik fürs Gemeinwohl; dazu sind Sie verpflichtet.

Nehmen Sie Ihre Verpflichtung bitte wahr. Wenn Sie scheitern, scheitert Deutschland, scheitert Europa, scheitert eine ganze Generation. Wollen Sie so in die Geschichte eingehen? Wollen Sie als Mitverantwortliche, die seit dem Dritten Reich als Erste Deutschland wieder in einen Krieg mit Russland verwickeln, in die Geschichte eingehen? Wollen Sie Ihren Amtseid brechen und gegen das Gemeinwohl - und gegen das friedliche Zusammenleben der Völker regieren?

Ich maße mir an zu behaupten: Die Bürger dieses Landes wollen das nicht. Sie wollen in Frieden leben. Und das mit Recht.

Ich wünsche, dass die Bundesregierung sich gegen eine Eskalations-Politik des vergangenen Jahrhunderts und für eine Friedenspolitik entscheidet, die der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft der Menschen gerecht wird.

Ich bitte Sie, Ihre Verantwortung ernst zu nehmen.

Danke vorab und schöne Grüße, Michael Schreiber

Begründung:

Einen Krieg zwischen Deutschland und Russland zu riskieren ist nicht zu rechtfertigen.

Setzen Sie ein Zeichen für unsere Bundesregierung, dass Sie als Bürger dieses Landes sich Frieden wünschen und zu Ihrem Friedenswunsch stehen.

Zeigen Sie der Deutschen Regierung, dass Friedenspolitik im Interesse des Gemeinwohls - und damit verpflichtend ist.

Vielen Dank für Ihr Interesse an Frieden, Michael Schreiber

Quelle des Bildes - gewählt ohne Wissen des Urhebers: Antti T. Nissinen: "Nato", aus dem Flickr-Album "Berlin" Link: goo.gl/FuHgOy Lizenz: CC-BY 2.0 Bearbeitung: Ausgeschnitten und verkleinert auf 450x300 Punkte.

Die Aufschrift "This Star Means Wars" bedeutet übersetzt auf Deutsch: "Dieser Stern bedeutet Kriege", und bezieht sich auf den NATO-Stern. Die Schriftart ist der aus der Filmreihe Star Wars nachempfunden. Das Bild habe ich gewählt, da es zeigt, dass ich nicht der Einzige zu sein scheine, der sah, dass die NATO Kriegspolitik betrieb - und leider noch betreibt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Kassel, 16.06.2016 (aktiv bis 13.07.2016)


Neuigkeiten

Liebe Mitzeicherinnen und Mitzeichner, die Petition "Frieden statt Eskalation" ist heute auf dem Weg zum Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages. Naiverweise dachte ich, die Petition könne ich persönlich übergeben, aber der Postweg ist die übliche ...

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PRO: Ob Frau Merkel kurz vor ihrer Flucht in die Paraguay-Residenz nahe Chaco --während das Volk konsequent an ihr abprallt-- noch dickfelligen Bock hat, sich mit so einer völklich niederen, profanen Frage zu beschäftigen?

PRO: Albrecht Müller, Planungschef im Bundeskanzleramt unter Willy Brandt - und nun Herausgeber der NachDenkSeiten stellt in seiner Rede auf der Friedensdemo in Kaiserslautern dar: "Wir sind um die Früchte der vergangenen Friedensbewegung betrogen worden." ...

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