Wir sind gegen die Schließung der Entbindungs- bzw Mutter-Kind-Station der Zerbster HELIOS-Klinik!

Stellen Sie sich vor, Sie, Ihre Frau/Freundin, Ihre Tochter oder Enkeltochter müsste zur Entbindung Ihres Kindes einen Fahrtweg von fast einer Stunde und mindestens 50 Kilometer auf sich nehmen. Können Sie das? Nein?

Ich auch nicht, und deshalb fordere ich die Klinik öffentlich dazu auf, ihre Entscheidung zur Schließung der Entbindungs- bzw. Mutter-Kind-Station nochmals zu überdenken.

Begründung

Am Montag, den 18.6.2018 wurden alle Mitarbeiter darüber informiert, dass die Station zum 1.7.2018 seine Tore für immer schließen soll. Ich selbst bin am 12.6.2018 Vater geworden und war regelrecht überwältigt, wie die Ärzte, Hebammen und Krankenschwestern mit uns und unserem neugeborenem Kind umgegangen sind. Trotz regelmäßiger Unterbesetzung und teilweise 24 Stunden Schichten machen diese Leute einen überragenden Job und geben alles, damit es Eltern und Kindern an nichts fehlt und sie so gut wie nur möglich behütet sind.

Ich denke, dass ich nicht nur für mich spreche, wenn ich sage, dass man sich dort in einem rundum gelungenen und familiären Umfeld fühlt. Vor 2 Jahren wurde die Station aufwendig für knapp 2 Millionen Euro saniert und das soll es jetzt einfach so gewesen sein?

Zerbst ist die flächenmäßig fünftgrößte Kommune in Deutschland und genau dort sollen in Zukunft keine Kinder mehr das Licht der Welt erblicken? Das ist undenkbar. Deshalb fordere ich nochmals und bitte inständig darum diese Entscheidung zu überdenken und alles Mögliche zu versuchen, um diese Station und vor allem deren Mitarbeiter weiterhin zu erhalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Tobias Möhring aus Zerbst
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