Statt die Straßenbahnlinie 61 zwischen S-Bahnhof Friedrichshagen und Rahnsdorf-Waldschänke stillzulegen, sollte die Strecke weiter erhalten und für die neuen Straßenbahnwagentypen der BVG angepasst werden.

Der Autoverkehr wird in Berlin in den nächsten Jahren weiterhin steigen und deshalb ist ein massiver Ausbau des Straßenbahnnetzes nötig.

Hier ist ein Artikel zu der geplanten Stilllegung verfügbar:

www.tagesspiegel.de/berlin/bvg-und-senat-scheuen-kosten-die-tram-61-nach-rahnsdorf-wird-wohl-eingestellt/8425384.html

Ich freue mich über jede Unterschrift.

P. S.: Damit es für alle einfacher mit dem Unterschreiben wird, hat ein sehr engagierter Mitstreiter von mir, extra die neue Homepage www.linie61.de angelegt. Wenn man auf diese Seite geht, wird man direkt auf diese Petition weitergeleitet.

Außerdem gibt es einen sehr interessanten Bericht zur Straßenbahnlinie 61, der von einem Unterstützer der Petition formuliert worden ist. Darin wird auch untersucht, wie man die Straßenbahnlinie mit möglichst geringen Mitteln vor der Stilllegung retten könnte:

www.renephoenix.de/strassenbahn-nach-rahnsdorf

Zudem wurde vor Kurzem noch ein tolles Video zur von Stilllegung bedrohten Strecke gedreht:

www.youtube.com/watch?v=CglXJXvJtos

Unter diesem Link ist unsere neue Facebookseite zu finden:

www.facebook.com/linie61

Obrazloženje

Weil die Straßenbahn in Berlin ausgebaut werden muss und nicht weitere Strecken stillgelegt werden dürfen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Novosti

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Straßenbahnlinie 61,

    kaum war der August vorbei, begann der Schienenersatzverkehr: Die Sanierung der Gleise auf der Dammbrücke in Köpenick stand an. Fast alle "Köpenicker" Straßenbahnlinien waren davon betroffen, auch die "61", die im Abschnitt zwischen Friedrichshagen und Rahnsdorf wegen Fahrleitungsarbeiten sogar bis Ende November gesperrt blieb.

    "So war häufig zu beobachten, das es zwischen den Straßenbahnlinien und den SEV (Schienenersatzverkehrs-) - Linien keinerlei Anschlusssicherung gab. In einem Netz, dass ausschließlich aus 20-Minuten-Takt-Linien besteht, ist dies kein Zeugnis von Liebe zum Kunden.", war dazu im "Signal" 5/2015 (Zeitschrift des Berliner Fahrgastverbands IGEB, S. 18) vom November 2015 zu lesen.

    Zwischen Licht- und Luftbad Müggelsee und der Waldschänke hängt der Fahrdraht jetzt nicht mehr an älteren Betonmasten, sondern an Stahlmasten, und auch die "61" fährt wieder auf ganzer Linie. Jedenfalls vorerst, denn im nächsten Frühjahr soll wieder gebaut werden.

    Ab April 2016 sollen die Gleise im Müggelseedamm zwischen Bölsche- und Spreestraße erneuert werden. Im Fürstenwalder Damm ist ebenfalls ab Frühjahr 2016 die Aufweitung der Gleise zwischen Bölsche- und Hartlebenstraße vorgesehen. Dabei wird die Haltestelle Hartlebenstraße mit einer Gleisverschlingung und zwei breiteren Bahnsteigen neu gebaut. Hier wird sich künftig also nur noch ein Zug im Haltestellenbereich aufhalten können.

    Im Detail läßt sich das Bauprogramm von BVG und Wasserbetrieben im Jahr 2016 auf der Seite des "Friedrichshagener Schirms" nachlesen:

    www.friedrichshagen.net/start/willkommen-in-friedrichshagen/nachrichtendetails/?no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=5541&cHash=2fd2e328a0d8c563fb745b8217e5b54a

    Nach Abschluß dieser Baumaßnahmen wird die Linie 61 stets mit den breiteren Niederflurzügen befahren werden können; dem Erhalt des Straßenbahnbetriebs nach Rahnsdorf mindestens bis zum Jahr 2020 steht dann wohl nichts mehr im Weg.

    Trotzdem bleibt auch ein wenig Wehmut: Die Ära der "Tatrawagen" neigt sich damit auch auf der "61" unweigerlich dem Ende zu.

    Eine würdige Verabschiedung dieses jedenfalls die eine Hälfte der Stadt jahrzehntelang mitprägenden Gelenktriebwagens wäre wohl angemessen.

    Eines noch: Am Sonntag, dem 13.12.2015 ist Fahrplanwechsel. Die "andere" Friedrichshagener Straßenbahnlinie 60 wird dann vom Alten Wasserwerk ab Bahnhofstr./Lindenstr. über Schöneweide nach Johannisthal, Haeckelstraße fahren. Zwischen Adlershof und Köpenick wird die "60" durch die "63" ersetzt, die bis zum S-Bahnhof Köpenick bzw. (Montags bis Freitags tagsüber) Mahlsdorf-Süd weiterfährt.

    Ich wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

    Torsten Lange

    P.S.: Auch die Sanierung des traditionsreichen Strandbads Müggelsee kann erfolgen:

    www.berliner-zeitung.de/berlin/acht-millionen-euro-das-strandbad-mueggelsee-wird-saniert,10809148,32409944.html

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Straßenbahnlinie 61,

    seit dem 16. Juni 2015 ist es ausnahmsweise möglich, daß Euch auf der Strecke nach Rahnsdorf ein (breiterer) Niederflurzug begegnet. Wenn sich zwei Züge in den Abschnitten im Müggelseedamm und Fürstenwalder Damm begegnen, die noch nicht für die breiteren Züge ausgelegt sind, dann hat der in die Stadt fahrende Zug Vorrang. Der Zug nach Rahnsdorf muß zur Sicherheit anhalten, und er setzt seine Fahrt erst dann fort, wenn der Gegenzug vorbeigefahren ist.

    Am 22. Juni 2015 besteht die älteste Straßenbahn Deutschlands - die Berliner Straßenbahn - 150 Jahre. Ab 11 Uhr gibt es einen öffentlichen Festakt auf dem Alexanderplatz, und am nächsten Wochenende lädt die BVG zu Tagen der offenen Tür (Sonnabend von 11 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 15 Uhr - mit einem Fahrzeugkorso um 14 Uhr) auf den Betriebshof Lichtenberg in die Siegfriedstraße 30 - 45 ein.

    Von Charlottenburg über die heutige Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor führte der erste Streckenabschnitt, der Ende August 1865 bis zum Kupfergraben verlängert wurde. Die Geschichte der Straßenbahn begann also im späteren "Westberlin" - und wenn sich die Politik positiv auf das Straßenbahnkonzept des Berliner Fahrgastverbands IGEB beziehen würde, könnte sie auf einen Teil ihrer ersten Strecke zurückkehren:

    www.igeb.org/pressedienst/files/IGEB-100kmTram-PK150618.pdf

    Man muß sich so ein Konzept nicht in jedem Detail zu eigen machen - aber die Gesamtrichtung, die erscheint schlüssig!

    Meint Torsten Lange, und wünscht einen schönen Rest Sonntag und einen guten Start in die kommende Woche!

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    P.s.:
    Nochmals eine "Werbeeinblendung" für die "Regionalisierungsmittelpetition" des Fahrgastverbands Pro Bahn, bitte weiterhin fleißig unterschreiben und weiterleiten:

    www.openpetition.de/petition/online/finanzierung-des-regional-und-s-bahn-verkehrs-sichern-massive-fahrpreiserhohungen-vermeiden

    Im Moment fährt die S-Bahn bspw. zwischen Ostkreuz und Friedrichshagen täglich bis nach 23 Uhr alle 10 Minuten. Das ist nicht selbstverständlich, sondern es ist nur durch die Bereitstellung öffentlicher Mittel in entsprechender Höhe möglich. Das ist nur eines von vielen Beispielen weshalb diese Petition unbedingt unterstützt werden sollte.

  • Liebe Freundinnen und Freunde der Straßenbahnlinie 61,

    das Engagement der Vielen wurde vom Berliner Senat nun doch positiv aufgenommen: Die Rahnsdorfer Ruderfähre F24 gibt es wieder, wenigstens an den Wochenendtagen.

    Nach einer Mitteilung der BVG wird die "61" bis auf weiteres Montags - Freitags jeweils mit zwei Tatrawagen fahren - die Fahrgäste, die bisher zum Teil dicht gedrängt stehen mußten, werden es der BVG sicherlich danken.

    Auch in diesem Jahr wird die Betriebszeit der Linie 61 in den Sommermonaten Juni, Juli und August von Sonntag bis Donnerstag wieder bis etwa 22 Uhr verlängert.

    Drei gute Nachrichten auf einmal, also hat sich alles zum Besseren gewendet? Leider nein!

    Insgesamt sieht es im Moment nicht sehr gut aus für den Schienenverkehr in unserem Land. Ohne zuverlässige und auskömmliche Ausstattung der Eisenbahn mit öffentlichen Mitteln ist ein attraktives Angebot im Schienenverkehr nicht möglich - aber der Bund will die allgemein als notwendig angesehenen Erhöhungen der Regionalisierungsmittel nicht in seinem Haushalt berücksichtigen.

    Daher möchte ich Euch auf diese Petition des Fahrgastverbands Pro Bahn hinweisen:

    www.openpetition.de/petition/online/finanzierung-des-regional-und-s-bahn-verkehrs-sichern-massive-fahrpreiserhohungen-vermeiden

    Der Scharmützelsee kann zur Zeit mit zwei Eisenbahnstrecken erreicht werden, nämlich mit den Linien RB35 (Fürstenwalde - Bad Saarow Klinikum) und RB36 (Königs Wusterhausen - Wendisch Rietz - Beeskow - Grunow - Frankfurt (Oder). Auch das sollte so bleiben.

    Ein schönes und vor allem hoffentlich sonniges Wochenende wünscht Euch

    Torsten Lange

Za

Jede Linienstillegung (auch bei den weniger stark genutzten Linien!) schwächt auch die verbliebenen Öffentlichen Verklehrsverbindungen. Oder andersrum: Jede erhaltene Linie, auch wenn sie für sich alleine betrachtet nicht ausreichend genutzt scheint, stärkt die Attraktivität des ÖPNV-Netzes als Ganzes!

Protiv

Eigentlich wird hier eine falsche Diskussion geführt. Selbverständlich soll die Linie 61 erhalten werden. Die Arbeiten für die Niederflurwagen wurden bereits 2011 ausgeführt. Gegen die Verlängerung der Linie spricht auf jeden Fall die neue notwendige Brücke. Die Kosten und vor allen Dingen die BAUZEIT würden ALLE Durchfahrenden und Anlieger tödlich treffen. Ein Kleinbus mit einer gutdurchdachten Linienführung würde dem Anliegen besser entsprechen!!