• Die Petition ist bereit zur Übergabe - 150-jähriges-Jubiläum der Berliner Straßenbahn und neue Niederflurfahrzeuge und geplante Erweiterung

    21.06.2015 15:25 Uhr

    Liebe Freundinnen und Freunde der Straßenbahnlinie 61,

    seit dem 16. Juni 2015 ist es ausnahmsweise möglich, daß Euch auf der Strecke nach Rahnsdorf ein (breiterer) Niederflurzug begegnet. Wenn sich zwei Züge in den Abschnitten im Müggelseedamm und Fürstenwalder Damm begegnen, die noch nicht für die breiteren Züge ausgelegt sind, dann hat der in die Stadt fahrende Zug Vorrang. Der Zug nach Rahnsdorf muß zur Sicherheit anhalten, und er setzt seine Fahrt erst dann fort, wenn der Gegenzug vorbeigefahren ist.

    Am 22. Juni 2015 besteht die älteste Straßenbahn Deutschlands - die Berliner Straßenbahn - 150 Jahre. Ab 11 Uhr gibt es einen öffentlichen Festakt auf dem Alexanderplatz, und am nächsten Wochenende lädt die BVG zu Tagen der offenen Tür (Sonnabend von 11 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 15 Uhr - mit einem Fahrzeugkorso um 14 Uhr) auf den Betriebshof Lichtenberg in die Siegfriedstraße 30 - 45 ein.

    Von Charlottenburg über die heutige Straße des 17. Juni bis zum Brandenburger Tor führte der erste Streckenabschnitt, der Ende August 1865 bis zum Kupfergraben verlängert wurde. Die Geschichte der Straßenbahn begann also im späteren "Westberlin" - und wenn sich die Politik positiv auf das Straßenbahnkonzept des Berliner Fahrgastverbands IGEB beziehen würde, könnte sie auf einen Teil ihrer ersten Strecke zurückkehren:

    www.igeb.org/pressedienst/files/IGEB-100kmTram-PK150618.pdf

    Man muß sich so ein Konzept nicht in jedem Detail zu eigen machen - aber die Gesamtrichtung, die erscheint schlüssig!

    Meint Torsten Lange, und wünscht einen schönen Rest Sonntag und einen guten Start in die kommende Woche!

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    P.s.:
    Nochmals eine "Werbeeinblendung" für die "Regionalisierungsmittelpetition" des Fahrgastverbands Pro Bahn, bitte weiterhin fleißig unterschreiben und weiterleiten:

    www.openpetition.de/petition/online/finanzierung-des-regional-und-s-bahn-verkehrs-sichern-massive-fahrpreiserhohungen-vermeiden

    Im Moment fährt die S-Bahn bspw. zwischen Ostkreuz und Friedrichshagen täglich bis nach 23 Uhr alle 10 Minuten. Das ist nicht selbstverständlich, sondern es ist nur durch die Bereitstellung öffentlicher Mittel in entsprechender Höhe möglich. Das ist nur eines von vielen Beispielen weshalb diese Petition unbedingt unterstützt werden sollte.

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