Der Bayerische Rundfunk hat am Dienstag, den 02.02.2016 mitgeteilt, die Volks- und Blasmusiksendungen von Bayern 1 auf die Digitalwelle „BR Heimat“ zu verlegen. Mit analogen UKW-Radios kann man ab dem 16. Mai 2016 somit keine Volks- und Blasmusik mehr hören. Viele Hörer von Bayern 1 trifft diese Entscheidung des BR hart. Gerade älteren Hörern wird damit die Möglichkeit genommen, mit analogen Geräten Volksmusik zu empfangen.

Wir fordern die Bayerische Staatsregierung und die Abgeordneten des Bayerischen Landtags dazu auf, in den Gremien des Bayerischen Rundfunks darauf hinzuwirken, dass die Volksmusiksendungen im UKW-Bereich von Bayern 1 erhalten bleiben. Der Bayerische Rundfunk wird dazu aufgefordert, die Entscheidung zurückzunehmen und die täglichen Volksmusiksendungen auf dem UKW-Sender Bayern 1 zu erhalten.

Begründung

Aus Sicht der Freien Wähler ist Volks- und Blasmusik ein unverzichtbarer Teil unserer bayerischen Kultur und Ausdruck der regionalen Verbundenheit. Volks- und Blasmusik sollte daher auch im analogen UKW-Bereich auf Bayern 1 weiterhin für alle zu hören sein.

Die Volks- und Blasmusiksendungen auf Bayern 1 sind insbesondere bei Senioren sehr beliebt. Diese Hörergruppe hat aber oftmals noch analoge Geräte in Betrieb. Der BR sollte daher Rücksicht auf die Interessen und Möglichkeiten seiner Hörerschaft nehmen und die täglichen Volksmusiksendungen auch künftig auf Bayern 1 senden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Prof. Dr. Michael Piazolo aus München
Frage an den Initiator
Pro

Gute Idee, leider nicht neu. Hab schon ein paar mehr Unterschriften. Wir sollten uns zusammentun. Gruß Max Stocker www.openpetition.de/petition/online/gegen-die-absetzung-der-taeglichen-volksmusik-auf-bayern-1

Contra

Diese Petition sollte dringend mit der weitaus größeren Petition von Herrn Stocker zusammengeführt werden. Vertreter der Politik, die reichlich im Rundfunkrat sitzen, haben nicht die notwendige Glaubwürdigkeit. Vielleicht interessiert ja in Hinblick auf die politische Entwicklung in Bayern auch, was Franken wie Herr Martin Wagner unter liberalitas bavariae verstehen.