Wir, die Unterzeichnenden sind Bürgerinnen und Bürger der Stadt Düsseldorf.

Wir fordern, den Beschluss zur Planung zur Verlängerung der Rheinuferpromenade dahingehend zu ergänzen, dass bei der Planung der Erhalt des "Fortuna-Büdchens" mit dem dazu gehörigen Platz mit seinen Bestandsbäumen, dem Ulanen-Denkmal und der Kai-Mauer berücksichtigt wird.

Außerdem fordern wir, dass bei der Planung zur Verlängerung der Rheinuferpromenade den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben wird, sich aktiv beteiligen zu können.

Begründung

Am 12.12.2013 hat der Stadtrat den Haushaltsantrag für Planungsmittel in Höhe von 250.000 Euro zur Verlängerung der Rheinuferpromenade von der Oberkasseler Brücke bis zur Theodor-Heuss-Brücke in den Haushaltsplan 2014 genehmigt. Ziel der Planung ist es, die Promenade so zu gestalten, dass sie sowohl für Fußgängerinnen/Fußgänger und Radfahrerinnen/Radfahrer gleichermaßen attraktiv ist. Um die Pkw-Parkplätze am Rheinufer nicht aufgeben zu müssen, sollen diese baulich integriert werden. Im Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung wurde am 26.03.2014 mehrheitlich folgend lautender Antrag beschlossen: „Die Verwaltung wird beauftragt, einen Architektenwettbewerb zur Verlängerung der Rheinuferpromenade durchzuführen und die Ergebnisse dem Ausschuss für Planung und Stadtentwicklung vorzustellen.“

Der von Bündnis 90/Die Grünen gestellte Ergänzungsantrag zur Beteiligung der BürgerInnen in einem Zwischen- und Abschlusskolloquium sowie die Berücksichtigung von weiteren Rahmenbedingungen, wie z.B. dem Erhalt des Kiosks (“Fortuna-Büdchen”) am Ulanen-Denkmal, wurde leider abgelehnt. Deshalb ist es nötig, dass die Bürgerinnen und Bürger Initiative ergreifen, um diesen nicht nur für Fortuna-Fans besonderen Ort zu erhalten.

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Neuigkeiten

  • dem sei noch diese Seite empfohlen:
    www.die-mauer-muss-bleiben.de

  • Wahlkampfversprechen sind ja schön und gut ...
    aber sicher kein Grund, sich darauf auszuruhen.

    Nachdem in nur 4 Tagen, vom Sonntag, 11.5. bis Mittwoch, 14.5., bereits ca. 2300 Menschen die Petition unterzeichnet hatten (DANKE an Sie/Euch alle!!!), zeigte sie erste Wirkung:
    OB Elbers vermeldete am 14.5. "Das Fortuna-Büdchen bleibt erhalten" (dirk-elbers.de/das-fortuna-buedchen-bleibt-erhalten/) und auch seine Kollegin von der FDP, Frau Strack-Zimmermann, eilte zum Büdchen, ließ sich vor Ort mit dem 72-jährigen Pächter ablichten und verkündete im EXPRESS "Versprochen! Das Fortuna-Büdchen bleibt" (www.express.de/duesseldorf/strack-zimmermann-kam-vorbei--versprochen--das-fortuna-buedchen-bleibt,2858,27131802.html).
    Seitdem liegen am Büdchen keine Listen zur Unterschrift mehr aus.
    ... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    So beruhigt man in Wahlkampfzeiten die Gemüter der Bürger und Bürgerinnen - "Mission erfüllt" denken wohl viele.

    Aber, mal abgesehen davon, dass im Wahlkampf bekanntermaßen viel versprochen wird, wäre mit dem Erhalt des Fortuna-Büdchens nur eine (wenn auch publicityträchtige) Forderung der Petition erreicht.

    Es geht weiterhin auch um den Erhalt des ganzen Orts mit seiner unprätentiösen Atmosphäre - seinem Bestand an schönen alten Bäumen, mit der Kaimauer, auf der wir unkompliziert Platz nehmen, die Beine und die Seele baumeln lassen, auf den Rhein gucken, mit Mitmenschen aus Düsseldorf ins Gespräch kommen, und dabei ein Flaschenbier oder 'ne Limo trinken oder ein Frika-Brötchen essen.
    Auch die Forderung nach Möglichkeiten für die BürgerInnen, sich aktiv an der Planung beteiligen zu können, besteht nach wie vor.

    Also: Bitte unterstützt die Petition weiterhin - unterschreibt und teilt sie, redet darüber, schreibt Leserbriefe, postet Kommentare (hier oder bei den Zeitungen) ... DANKE!

  • aber sicher kein Grund, sich darauf auszuruhen.

    Nachdem in nur 4 Tagen, vom Sonntag, 11.5. bis Mittwoch, 14.5., bereits ca. 2300 Menschen die Petition unterzeichnet hatten (DANKE an alle Unterstützer!), zeigte sie erste Wirkung:
    OB Elbers vermeldete am 14.5. "Das Fortuna-Büdchen bleibt erhalten" (dirk-elbers.de/das-fortuna-buedchen-bleibt-erhalten/) und auch seine Kollegin von der FDP, Frau Strack-Zimmermann, eilte zum Büdchen, ließ sich vor Ort mit dem 72-jährigen Pächter ablichten und verkündete im EXPRESS "Versprochen! Das Fortuna-Büdchen bleibt" (www.express.de/duesseldorf/strack-zimmermann-kam-vorbei--versprochen--das-fortuna-buedchen-bleibt,2858,27131802.html).
    Seitdem liegen am Büdchen keine Listen zur Unterschrift mehr aus.
    ... Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

    So beruhigt man in Wahlkampfzeiten die Gemüter der Bürger und Bürgerinnen - "Mission erfüllt" denken wohl viele.

    Aber, mal abgesehen davon, dass im Wahlkampf bekanntermaßen viel versprochen wird, wäre mit dem Erhalt des Fortuna-Büdchens nur eine (wenn auch publicityträchtige) Forderung der Petition erreicht.

    Es geht weiterhin auch um den Erhalt des ganzen Orts mit seiner unprätentiösen Atmosphäre - seinem Bestand an schönen alten Bäumen, mit der Kaimauer, auf der wir unkompliziert Platz nehmen, die Beine und die Seele baumeln lassen, auf den Rhein gucken, mit Mitmenschen aus Düsseldorf ins Gespräch kommen, und dabei ein Flaschenbier trinken oder ein Frika-Brötchen essen.
    Auch die Forderung nach Möglichkeiten für die BürgerInnen, sich aktiv an der Planung beteiligen zu können, besteht nach wie vor.

    Also: Bitte unterstützt die Petition weiterhin - unterschreibt und teilt sie, redet darüber, schreibt Leserbriefe, postet Kommentare (hier oder bei den Zeitungen) ... DANKE!

Pro

Ich bin Befürworter einer Stadtentwicklung, die die schönen Flächen, die wir in Düsseldorf haben nutzbar macht. Allerdings sollten dabei die bestehenden Gegebenheiten und die Meinung der Anwohner mit einbezogen werden. Wo bleibt denn unsere "Rheinische Lebensart", wenn wir alles bereinigen und glatt ziehen?

Contra

Das Büdchen ist ein Schandfleck welches überwiegend von Alkoholikern heimgesucht wird. Der Standort stinkt nach Urin,ist oft zugemüllt und eignet sich nur bedingt als integrativer Bestandteil der Promenadenverlängerung.