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Bild zur Petition mit dem Thema: Für den Erhalt unbebauter Freiflächen und der Strandpromenade West auf Wangerooge Für den Erhalt unbebauter Freiflächen und der Strandpromenade West auf Wangerooge
Erfolg
  • Von: Petra Tiessen
  • An: Petitionsausschuss
  • Region: Niedersachsen mehr
    Kategorie: Bauen mehr
  • Status: Petition hat zum Erfolg beigetragen
    Sprache: Deutsch
  • Erfolg
  • 2.827 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Für den Erhalt unbebauter Freiflächen und der Strandpromenade West auf Wangerooge

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Trotz massiven Widerstands seitens der Bevölkerung wollen der Rat der Gemeinde Wangerooge unter Federführung des Bürgermeisters Holger Kohls dem Bau einer großen Anzahl an Eigentums/Ferienwohnungen zustimmen. Dabei soll der gemeinsam mit den Bürgern erarbeitete Bebauungsplan 21 abgeändert werden. Für eine kurzfristigen Entlastung des Gemeindehaushalts in unerheblicher Höhe und ein neues Verwaltungsgebäude sollen Grundstücke geopfert werden, die Wangerooge zu etwas Besonderem machen. Den Verlust dieser besonderen Situation am Meer wollen wir durch einen Baustopp für bislang unbebaute Grundstücke verhindern. Außerdem sind wir gegen eine Abänderung des Bebauungsplans 21 zugunsten von Wohungseigentum oder Apartmentanlagen ohne mehrheitliche Zustimmung der Bürger. www.wangerooger-leidenschaften.de

Begründung:

Wir möchten den Ausverkauf der Insel Wangerooge verhindern. Wangerooge als mittlerweile kleinste ostfriesische Insel ist akut bedroht, durch Investoren von außen zerstört zu werden. Wangerooge ist eine Insel für Individualisten und Naturliebhaber mit einer auf den Inseln einmaligen Promenadensituation und direkter Strandlage des Ortes. Diese soll nun in einer Hauruck-Aktion an Investoren zum Bau von Eigentumswohnungen gegeben werden. Sollten die vorgestellten Projekte gebaut werden, verlieren wir auf der Insel unwiderbringlich das, was uns von anderen Inseln unterscheidet und reihen uns in die Bettenburgen anderer Inseln ein. Dabei sind weder Infrastruktur noch Natur oder Strand für eine Intensivierung des Tourismus zu Hochsaisonzeiten gemacht. Wir platzen zu Ferienzeiten aus allen Nähten! Detaillierte Informationen finden Sie auf unserer Seite www.wangerooger-leidenschaften.de Wir haben uns als Bürgerinitiative Pro Wangerooge organisiert und verfolgen nicht ausschließlich das Ziel, etwas zu verhindern, sondern wollen aktiv an unserer Zukunft mitgestalten. Wir das sind Bürger von Wangerooge, Zweitwohnungsbesitzer und Liebhaber der Insel. Unsere Initiative ist für alle offen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Wangerooge, 18.05.2012 (aktiv bis 17.08.2012)


Neuigkeiten

An alle Unterstützer und Mitglieder der Bürgerinitiative Pro Wangerooge! Unsere Petition ist online und ich bitte, den Link weiterzugeben und sich einzutragen. Gruss, Petra Tiessen

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Debatte zur Petition

PRO: Idylle muss erhalten bleiben. Wenn alle Freiflächen überbaut werden, gehen der Charakter und der Charme verloren. PS an die Initiatoren: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Statt eines Flyers kann auch ein Foto hochgeladen werden.

PRO: Wangerooge sollte keine Insel mit Massentourismus werden, da sie sonst ihren unverwechselbaren, individuellen und familiären Charakter verliert. Die Natur ist doch der Hauptgrund für einen Urlaub dort (s. Umfragen 2011). Und sicher ist ein Kompromiss ...

CONTRA: Die Ziele,die sich hinter der Bürgerinitiative stecken sind der reine Populismus. Das sieht man an dem Ziel mehr Eigentumsohnungen (unter dem Anspruch gleiches Recht für Alle). Aber auch die Befürwortung einer Zwangs-Zusammenlegung von Wangerland und ...

CONTRA: Wangerooge brauch mehr Gäste um die hohen Kosten für den Unterhalt der Insel bezahlen zu können. Momentan liegt das Defizit bei ca. 2000.-Euro pro Insulaner-Haushalt (jährlich). Das sind griechische Verhältnisse.

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