Wie die LVZ heute (10.10.2013) informiert, kündigte der Gebäckwarenhersteller 'Griesson-de Beukelaer' den Rückzug aus Wurzen an! Als Grund für diese neuerliche Hiobsbotschaft wurden die Probleme bei der Verrohrung des Mühlgrabens angeführt. - Jenes Vorhaben dauere nun schon mehrere Jahre ohne abschließendes Resultat und sichtlich behördliches Bemühen, weswegen 'Griesson-de Beukelaer' nunmehr wiederum seine Pläne zum Bau von Produktionshallen ad acta legen müsse. Weil eine Erweiterung des Wurzener Standortes nicht möglich sei, ziehe das Unternehmen jetzt die Konsequenzen, da an anderen Fabrikationsstätten wie Kahla (Thüringen) derlei Erschwernisse nicht vorliegen. Seitens der Stadtverwaltung gab es bezüglich des Mühlgrabens, der bei einer Werkserweiterung stören würde, zahlreiche Gespräche, in die ebenfalls das Landratsamt eingebunden war. E sgibt die Möglichkeit den Mühlbach zu verrohren und/oder zu verlegen. Hierfür bedarf es jedoch der Hilfe des Landkreises bzw. aus Dresden. Dass 'Griesson de Beukelaer' die veranschlagten 800.000 Euro für eine Verrohrung keineswegs aus eigener Tasche zahlen wolle, dafür zeigte Wurzens Oberbürgermeister Röglin Verständnis und hofft auf eine positive Dynamik in den kommenden Wochen! Denn "die Kekse gehören schließlich zu Wurzen, wie die Biene zur Blume." Zumal, betonte er, erst Anfang August des Vorjahres der Werksverkauf in die ehemalige Konsum-Filiale an der Albert-Kuntz-Straße umgezogen ist und damit eine "wesentliche Rolle zur Stärkung der Innenstadt spielt". Ob Röglins Versuch einer gütigen Einigung gelingt, bleibt offen. Er hofft nun auf Sachsens Umweltminister Frank Kupfer (CDU). Ihn nämlich bat der Stadthauschef um einem Termin in Dresden und gegebenenfalls um die Vermittlerrolle - trotz klarer Aussage aus Polch: der mittelfristigen Schließung der Wurzener Fabrikation. 'Griesson-de Beukelaer' zählt zu den führenden Unternehmen im europäischen Süß- und Salzgebäckmarkt und produziert jährlich 153.000 Tonnen Gebäck an den Standorten Polch (Rheinland-Pfalz), Kempen (Nordrhein-Westfalen), Kahla (Thüringen), Ravensburg (Baden-Württemberg) sowie Wurzen. Der Hersteller beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Vorjahr einen Gesamtumsatz von 508 Millionen Euro. 2008 übernahm der Konzern den Wurzener Standort von der Stollwerck GmbH Köln.

Begründung

Wir als Bürger der Stadt Wurzen setzen uns für den Erhalt des Wurzener Traditons Unternehmen ein, das seit 1847 hier seinen Sitz hat.

Wir bedauern die Entscheidung des Unternehmen Griesson - de Beukelaer sich vom Standort Wurzen zu trennen. Mit dieser Petition wollen wir versuchen das Unternehmen dazu zu bringen diese Plänen noch einmal zu überdenken und zum Ausdruck bringen das den Bürgern der Stadt Wurzen viel an diesem Unternehmen liegt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Die Keksfabrik ist ein Traditionsunternehmen der Stadt Wurzen. Es ist ebenso ein Wahrzeichen der Stadt. Wurzen ist bekannt dafür, dass hier Kekse hergestellt werden. Wird die Fabrik geschlossen, verliert Wurzen sein Gesicht.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.