Mit dieser Stellungnahme unterstützen wir unseren Kollegen Van der Bellen, einen besonnenen Menschen mit liberaler Grundhaltung, für einen Kandidaten der aufgeklärten Gesellschaft.

ErstunterzeichnerInnen:

Ernst Fehr (Universität Zürich) Franz Kerschbaum (Universität Wien) Kurt Bayer (Publizist) Brigitte Bailer (Historikerin) Manfred Nowak (Universität Wien) Michael Meyer (WU Wien) Franz Kerschbaum (Universität Wien) Hannes Werthner (TU Wien) Christoph Zielinski (Med Universität Wien) Hanno Loewy (Jüdisches Museum Hohenems) Marianne Springer-Kremser (Med Universität Wien) Gerhard Orosel (Universität Wien) Wolfgang Meixner (Universität Innsbruck) Eva Häfele (Sozialwissenschafterin) Peter Rosner (Universität Wien) Jörg Flecker (Universität Wien) Philipp Schmidt-Dengler (Universität Wien) Ingrid Kubin (WU Wien) Klaus Kraemer (Karl-Franzens-Universität Graz) Daniela Hammer-Tugendhat (Universität für angewandte Kunst Wien) Rudolf Kerschbamer Universität Innsbruck) Elisabeth Scheibelhofer (Universität Wien) Christoph Mandl (Universität Wien) Kuno Egle (Karlsruher Institut für Technologie KIT) Walter Schachermayer (Universität Wien) Renée Schroeder (Universität Wien) Christiane Spiel (Universität Wien)

Begründung

Am 24. April haben viele ihrem Unmut über die Bundesregierung und deren Politik Luft gemacht; jetzt, bei der Bundespräsidentschaftswahl am 22. Mai, geht es nicht um den Bundeskanzler, um die Regierung und einen entsprechenden Protest. Und es geht auch nicht um die Probleme der SPÖ bzw. ÖVP!

Am 22. Mai geht es um mehr, und zwar um die grundsätzliche gesellschaftliche Ausrichtung und Positionierung Österreichs. Hier steht nicht die Frage „Rechts oder Links“ im Vordergrund, sondern das Bekennen zu bürgerlichen Werten wie Freiheit, Gleichheit und Geschwisterlichkeit, zu den Werten der Aufklärung, welche die Basis unserer europäischen Gesellschaft darstellen. Damit verbunden sind Vernunft und rationales Denken, das vorurteilsfreie Überprüfen von Fakten, religiöse und gesellschaftliche Toleranz, Emanzipation und allgemein gültige Menschenrechte. Diese Werte und das Bekenntnis zu ihnen stellen für uns, Professorinnen und Professoren, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, nicht nur eine unabdingbare Voraussetzung zum gesellschaftlichen Zusammenleben dar, sondern sie sind gleichzeitig die Basis einer international agierenden und erfolgreichen Wissenschaft. Sie sind entscheidend für den Wissenschaftsstandort Österreich, und somit auch für unsere längerfristige wirtschaftliche Entwicklung und Zukunft. Für diese Entwicklung benötigen wir internationale Offenheit und Toleranz; kein „Österreich zuerst“, sondern ein „Gemeinsam in Europa“; keinen Rückfall in Nationalismus und gegenseitige Ausgrenzung, sondern gegenseitigen Respekt und Solidarität.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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