Mit Ihrer Unterschrift unterstützen Sie die Bürgerinitiative „StraßenbahnanwohnerInnen“, die sich für

• die Gesundheit der Grazer StadtbürgerInnen (Schutz vor Lärm und Erschütterungen) und • Umsicht der Politik und Verwaltung im Einsatz von Steuergeld im Sinne der BürgerInnen

einsetzt.

Seit die neue Variobahn auf den Linien 4 und 5 auf Schiene ist (seit April 2010), ist die Lebensqualität der AnrainerInnen drastisch gesunken.

Die Variobahn löst in den Wohnräumen Erschütterungen und Lärm aus, die stärker sind als beim Vorgängermodell (Cityrunner). Es bebt und dröhnt in den Häusern, sodass die AnwohnerInnen nur ca. 4 Stunden Schlaf finden (zwischen 24 Uhr und 4:30 Uhr).

Nach AnrainerInnenprotesten wurden die neuen Bahnen umgerüstet, dies brachte nur geringe und kurzfristige Besserung. Die Umbauten von Gleisen verschlechterten sogar Lärm- und Erschütterungswerte. Messdaten bestätigen dies. Die Erschütterungen sind nach wie vor erdbebengleich unerträglich.

Die Bürgerinitiative hat die Volksanwaltschaft um Hilfe gebeten, nachdem das Problem von der Holding Graz Linien und der Stadtregierung nicht ausreichend wahr genommen wurde. Die Volksanwaltschaft stellt Mängel bei der Genehmigung fest und stellt in ihrem Bescheid Rechts- und Verfassungswidrigkeit fest. ( Bericht der Volksanwaltschaft liegt vor)

Inzwischen wurden weitere Variobahnen auf die Schiene geschickt und der kostspielige Umbau der Gleisanlagen vorangetrieben, damit die Variobahnen in andere Stadtteile fahren können (Murgasse). Die Holding Graz Linien hat nämlich 45 Stück der Variobahn gekauft, ohne Testbetrieb in Graz, ohne festgelegte Grenzwerte für Erschütterungen und Lärmentwicklung und ohne Rücktrittsmodalitäten, wie „die Katze im Sack“. (Empfehlung des Stadtrechnungshofes liegt vor) Andere Städte waren kaufmännisch klüger (www.sueddeutsche.de/muenchen/nahverkehr-in-muenchen-neue-trambahnen-bestellt-1.1481905 ).

Laut Zeitungsbericht vom 21.9.2012 (www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/3123065/grazer-trams-ab-2015-laenger.story ), sollen die Variobahnen verlängert werden. Die AnrainerInnen befürchten, dass damit die bereits gesundheitsschädigenden Erschütterungen in den Wohnungen und Arbeitsstätten noch stärker werden.

Die Stadt Graz will die Variobahn flächendeckend einsetzen. Damit werden in Zukunft noch mehr GrazerInnen betroffen sein!

Daher schließen Sie sich bitte mit Ihrer Unterschrift solidarisch unseren Forderungen an: Wir wollen…

• eine gesundheitsverträgliche Straßenbahn mit geringen Erschütterungswerten • eine Straßenbahn mit Fahrkomfort für ihre Passagiere • die Prüfung einer Rückabwicklung des Variobahn-Kaufvertrages • bürgerInnenverantwortliches Handeln und Professionalität bei Neuanschaffungen

Begründung

Neue Straßenbahnen wünschen wir uns alle, aber keine, die

  • die Gesundheit der Menschen durch ihr Rumpeln und Vibrieren beeinträchtigt
  • Böden und Wände erzittern lässt und Gläser und Fenster zum Klirren bringt
  • in der Früh aus dem Schlaf reißt und nachts nicht zur Ruhe kommen lässt
  • Risse und Schäden in den Häusern verursacht
  • für uns SteuerzahlerInnen in Zeiten wie diesen ein finanzielles Fiasko bedeutet

Was meinen Sie?

• Dürfen die Erschütterungen einer Straßenbahn den AnwohnerInnen den Schlaf rauben und krank machen, indem die Erholung gestört wird? • Sollen wir GrazerInnen uns eine Straßenbahn leisten, die über die Anschaffungskosten hinaus teure Umbauten des Gleiskörpers erfordert sowie teurere Erhaltungsmaßnahmen als bisher erwarten lässt? • Sollen wir GrazerInnen uns eine neue Straßenbahn leisten, die nicht dem Stand der Technik entspricht und Adaptierungsmaßnahmen an Gleisen kaum Verbesserung bringen? • Darf eine Straßenbahn Wirtschaftstreibende schädigen, wenn deren Erschütterungen Hotelgäste vertreiben sowie ArbeitnehmerInnen in ihrer Gesundheit beeinträchtigen? • Darf eine Stadt hinnehmen, dass die Bausubstanz von wertvollen Gebäuden des Weltkulturerbes bedroht ist, wenn die Erschütterungen einer Straßenbahn die Gebäude beschädigen? • Dürfen die Erschütterungen einer Straßenbahn BewohnerInnen und Wirtschaftsbetriebe zum Abwandern nötigen? • Sollen wir GrazerInnen uns eine neue Straßenbahn leisten, die den Komfort der Passagiere beeinträchtigt, indem sie rüttelt und ruckelt?

Wir sagen „NEIN“! Daher fordern wir:

 eine gesundheitsverträgliche Straßenbahn mit geringen Erschütterungswerten  eine Straßenbahn mit Fahrkomfort für ihre Passagiere  die Prüfung einer Rückabwicklung des Variobahn-Kaufvertrages  bürgerInnenverantwortliches Handeln und Professionalität bei Neuanschaffungen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Damen und Herren!


    Vielen Dank, dass Sie im Herbst des vergangenen Jahres die Petition:
    Für ein Graz ohne Donnerbahn-"Sanfte Mobilität" läuft anders!

    unterstützt haben. Die darin angesprochenen Probleme sind leider nach wie vor vorhanden.

    Bis jetzt konnte die Petition Bürgermeister Mag. S. Nagl, an den sie als damaligen Aufsichtsratvorsitzenden der Holding und Vertreter der BürgerInnen von Graz gerichtet war, nicht überreicht werden.

    Weder telefonisch noch durch mehrmalige Besuche im Bürgermeisteramt konnte ein Termin vereinbart werden.

    Selbst eine Mail mit drei Terminvorschlägen wurde nie beantwortet.

    Ungelöste und unangenehme Probleme mit neuen Straßenbahnen kehrt man offensichtlich weiterhin unter den großen öffentlichen Teppich.

    Gelebte Bürgernähe sieht anders aus!


    Mit erschütterten Grüßen

    Die BI StraßenbahnanwohnerInnen

  • Sehr geehrte UnterstützerInnen der Petition!

    Am Wochenende endet die Möglichkeit diese Petition über das Internet zu unterstützen.

    Bitte Unterschriftslisten, die von Ihnen ausgedruckt und von anderen Personen unterschrieben wurden, über den Petitionslink bis Sonntag hochladen.

    Danach können noch weiter Unterschriften über Unterschriftslisten gesammelt werden. Diese dann bitte scannen und an strassenbahnanwohnerInnen@gmx.at mailen.
    Falls Ihnen noch mögliche Unterstützer einfallen, diese bitte über diese Petition informieren.

    Die Online Petition hat über 1000 UnterstützerInnen.
    Vielen Dank für IHRE Unterstützung!!!

Pro

Im UVP-Verfahren der Koralmbahn wurden KB-Werte von maximal 0,15 gefordert und eingehalten (Erschütterungswerte). Im Grazer Stadtgebiet mutet man den Bewohnern gemessene KB Werte von 0,74 zu. Erschütterungen sind ab einem KB-Wert von 0,1 spürbar. Bei so hohen Werten ist es nicht möglich die notwendige Erholung in den Häusern, schon gar nicht während der Schlafphasen, zu erhalten.

Contra

So viele anonyme Unterzeichnungen. Schämt sich hier jemand? Oder ist es etwa immer dieselbe Person, die hier unterzeichnet. Ich kenne niemanden, der in der Nähe der Straßenbahnlinien 4/5 wohnt, und sich von der Variobahn belästigt fühlt. Der Autoverkehr ist viel störender.