Seit 2008 unterrichten wir mit größtem Engagement und all unserem Herzblut im Freiburger Stadtteil Wiehre. In dieser Zeit haben wir auch sehr gute nachbarschaftliche Verhältnisse aufgebaut. Nun hat ein Anwohner des Bahnhofs beim Baurechts- und beim Umweltschutzamt Beschwerde wegen Lärmbelästigung eingereicht. Diese einzige Beschwerde gegen das Musikwerk in 8 Jahren hat ohne weitere Prüfung dazu geführt, dass die Ämter eine Nutzungsänderung betreffend der Räumlichkeiten im Wiehrebahnhof verlangen. Nachdem wir seit Bestehen eine stadtbekannte kulturelle Einrichtung sind, die sich für die musikalische Bildung stark macht, sei unsere Nutzung bauordnungsrechtlich auf einmal nicht mehr genehmigt. Schlimmstenfalls droht, dass wir in der Zeit der Umsetzung der Auflagen mit unserem Musikunterricht pausieren müssen!

Die Durchführung einer solchen Nutzungsänderung und die betreffenden baulichen Maßnahmen kosten Summen in einer Größenordnung, welche unsere Musikschule ohne öffentliche Subventionen nicht stemmen kann!

Die Beschwerde des Nachbarn ist zudem unverständlich: Seine Fenster liegen nur ein paar Meter von den Bahngleisen entfernt und die vielen unterschiedlichen Betriebe und Menschen am belebten Wiehrebahnhof erzeugen größere Geräuschquellen als die Musikschule.

Freiburg möchte eine kulturell bunte Stadt sein und auch die Stadtverwaltung hat erkannt, dass insbesondere die Raumsituation für Künstlerinnen und Künstler ein großes Problem darstellt. Die Möglichkeiten für Kreative werden dadurch zunehmend eingeengt. Für uns ist nicht nachvollziehbar, dass ein Einzelner, der plötzlich Ruhe in einem aktiven Bahnhofsgebäude (!) sucht, 15 Arbeitsplätze gefährden kann und 200 Schülerinnen und Schüler um die Freude bringen will, die wir hier täglich erleben!

Vgl. auch Badische Zeitung, 15.06.2016 www.badische-zeitung.de/freiburg/private-musikschule-hat-keine-genehmigung-baurechtsamt-droht-mit-untersagung

Begründung

Mit den gesammelten Unterschriften möchten wir uns an die Stadt Freiburg wenden. Es kann nicht sein, dass selbst in einem Bahnhofsgebäude nicht mehr musiziert werden darf.

Wir fordern von den Kompetenzträgern der Stadt Freiburg, dass sie gemeinsam mit der Musikschule Lösungen finden, damit das Musikwerk als wichtige kulturelle Institution erhalten bleibt!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Musikwerk aus Freiburg
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Freundinnen und Freunde des Musikwerks,

    auf diesem Weg nochmal unseren herzlichen Dank an alle, die unsere Unterschriftenaktion unterstützt haben!!

    Eure Unterschriften, Eure tollen Kommentare und Euer Engagement helfen uns sehr!
    Mittlerweile sind es über 700 UnterzeichnerInnen, die sich für das Musikwerk Wiehre ausgesprochen haben.
    Abgesehen davon, dass auch Stadt und Politik auf unsere Sache aufmerksam wurden, sind wir unheimlich dankbar dafür, wieviel Loyalität, Nachbarschaftshilfe und Würdigung unserer Arbeit wir erfahren haben. Das zeigt uns, dass es sich lohnt diesen oft steinigen Weg weiter zu gehen...

    Viele Grüße vom Team des Musikwerks

Pro

Alle, die hier mit dem ganzen rechtlichen Gedönz kommen, übersehen den Kern. Die Stadt hat die Wahl: die musische Entwicklung von 300 Kindern, oder die Ruhe eines alten Griesgrams. Wenn ich in einen Bahnhof ziehe, dann weiß ich vorher Bescheid, wenn nicht dort, wo soll man denn sonst eine Schule eröffnen? Wenn man erst tausende Euro investieren muss, wer will dann noch Musikschulen betreiben? Die Schule war wegen der gesetzlichen Lage gezwungen, ohne Genehimgung anzufangen. Es geht in diesem Land in eine ganz falsche Richtung, wo Gesetze mehr zählen als Menschenverstand!

Contra

Kann den Argumenten hier nur zustimmen. Mich würde interessieren, ob die gefährdeten Arbeitsplätze tatsächlich angestellt sind, oder eigentlich auf eigene Rechnung tätig sind. Dann wären keine Arbeitsplätze gefährdet. Und es würde sich die Frage stellen, ob diese scheinselbstständig sind, wenn ihre Tätigkeit nur durch den Wegfall eines Auftraggebers gefährdet werden kann, der dann ja der einzige wäre und entsprechend Sozialabgaben geschuldet wären. Bitte um Aufklärung, ob wirklich Arbeitsplätze durch erhalten blieben. Das sollte Bedingung der Unterstützung der Stadt sein!