Die sogenannte „Nordtrasse“ als „B 311 neu“ ist Ende 2016 in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2030 (BVWP) aufgenommen worden und hat dadurch Planungsrecht erlangt.

Allerdings wird im BVWP der 22 Jahre alte Nordtrassen-Verlauf ausdrücklich als nur „eine der Lösungsmöglichkeiten“ aufgeführt. Es heißt wörtlich: „In den nachfolgenden Planungsstufen kann sich der Verlauf verändern“, wenn eine „neue gesamtwirtschaftliche Bewertung zum Nachweis der Bauwürdigkeit des Projekts“ durchgeführt wird.

Die Trassenplanung kann also zum Wohl aller Bürger grundlegend geändert werden, wenn es berechtigten Einspruch von vielen gibt. Und dazu braucht es auch Ihre Stimme!

Begründung

Es gibt sinnvollere Alternativen für eine Trassenführung zwischen Meßkirch und Mengen. Diese würden nicht nur die geplagten Menschen in Göggingen und Krauchenwies endlich entlasten, sondern auch die Belastung der Bürger in Rohrdorf, Engelswies, Vilsingen, Inzigkofen, Laiz, Sigmaringen und Sigmaringendorf durch die geplante Nordtrasse vermeiden. Außerdem könnte u.U. sogar schneller gebaut werden, wenn wir alle zusammen arbeiten - etwas, was wir alle nur begrüßen können!

Wir freuen uns sehr über die große Resonanz bei der Informationsveranstaltung im Rathaus Inzigkofen am 9. März 2017. Gemeinsam werden wir uns für eine vernünftige Trassenführung der B 311n einsetzen. Wir möchten die Verkehrsplaner bei der Entwicklung einer zukunftsfähigen Trassenführung unterstützen, die die Interessen aller betroffenen Bürger berücksichtigt.

Wir wollen nicht blockieren, sondern eine gute, bessere Lösung rasch vorantreiben!

Mit der Unterschriftenaktion (online und per Blatt) werden wir für ein Umdenken bei den politisch Verantwortlichen werben und eine rasche Neuplanung der Trasse zwischen Mengen und Meßkirch fordern. Mehr Informationen unter www.nordtrasse.de

Ihre Stimme ist tatsächlich sehr wichtig - machen Sie jetzt und heute mit!

Bitte nur ein Mal (handschriftlich oder online) unterschreiben - wir werden die Unterschriften abgleichen.

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Die Bürgerinitiative informiert an einem Termin im September Andrea Bogner-Unden (MdL) über die Ablehnungskriterien zur aktuell geplanten Nordtrasse. Alternativen und die Gründe hierfür werden dann auch ein Thema sein.

  • Die Bürgerinitiative „ Nein zur Nordtrasse – Für eine Trassenführung der Vernunft und Zukunft – e.V.“ bedankt sich bei allen Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern der OpenPetition recht herzlich. Die Unterschriftenaktion ist ein großer Erfolg.

    Hier das Ergebnis:

    Unterschriften insgesamt : 2.807
    Landkreis Sigmaringen: 2.630

    Damit haben wir das bei OpenPetition festgelegte Quorum von 1.600 Unterschriften weit übertroffen.
    Am 1. August wird der Vorstand der Bürgerinitiative Frau Landrätin Bürkle die Unterschriften übergeben.
    Inzwischen haben bereits Gespräche der Bürgerinitiative mit Frau Landrätin Bürkle und dem Wahlkreisabgeordneten, Herrn Bareiß, stattgefunden. Beide waren wohlwollend beeindruckt von der sachlich gründlichen Kritik der Bürgerinitiative an der in den Bundesverkehrswegeplan 2030 aufgenommenen „Nordtrasse“.
    Auf dieser Grundlage hat der Gemeinderat der Gemeinde Inzigkofen in seiner öffentlichen Sitzung vom 1. Juni einstimmig die „Nordtrasse“ abgelehnt und eine Neuplanung gefordert.
    Gespräche mit den Landtagsabgeordneten Frau Bogner-Unden und Herrn Burger sollen folgen.
    Wir haben uns über die unser und Ihr Anliegen unterstützende Resonanz sehr gefreut.

    Freundlichen Gruß

    Roland Hauser

Pro

Die aktuelle Planung der Nordtrasse ist über 20 Jahre alt.Sie war damals den politisch verantwortlichen geschuldet, die diese Ost-West-Verbindung unbedingt in unmittelbarer Nähe der Kreisstadt Sigmaringen haben wollten. Diese Interessen gingen schon damals an den Bürgern und an der Realität vorbei. Die Raumschaft hat sich seither stark verändert. Die Ortschaften sind gewachsen. Die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Das ist bei der aktuellen Nordtrassenplanung alles überhaupt nicht berücksichtigt. Eine vollständige Neuplanung ist deshalb unumgänglich.

Contra

Mit der Nordtrasse werden anscheinend 9 (neun!) Ortschaften entlastet, deren Bürgermeister die Nordtrasse favorisieren: Scheer, Sigmaringendorf, Sigmaringen, Laiz/Inzigkofen, Vislingen, Engelswies, Krauchenwies, Göggingen, Meiningen / Leitishofen, also, was kann dann daran bloß falsch sein?