Wir fordern am Gemeinwohl orientierte öffentliche Wohnungsunternehmen,

  • die nicht gewinnorientiert arbeiten,
  • die dauerhaft bezahlbare Wohnungen bauen und vermieten,
  • die Mieter-Mitbestimmung garantieren auch bei Modernisierungen und Mieterhöhungen (Mieter-Räte).
  • öffentliche Grundstücke dürfen nicht mehr verkauft werden.

Wir fordern ein Gesetz über eine neue Wohnungsgemeinnützigkeit, durch das gemeinnützige Wohnungsunternehmen von Steuern befreit werden, wenn im Gegenzug niedrige Mieten und der Verzicht auf Profit garantiert werden.

Begründung

Seit Jahre explodieren die Mieten. Mittels energetischer „Modernisierungen“ rechtfertigen die Vermieter unbezahlbare Mieterhöhungen. Die Mietpreisbremse und zahlreiche weitere Maßnahmen zur Minderung der Mietsteigerungen wirken nicht. Solange der Wohnungsbau als Geschäft betrieben wird, kann sich das nicht ändern. In der Vergangenheit half der Soziale Wohnungsbau, in den große Summen öffentlicher Gelder nicht zuletzt zum Nutzen privater Bauherren und Vermieter flossen. Gegenwärtig hat zwar die Hälfte der Kölnerinnen und Kölner Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein, der Anteil derjenigen, die Sozialwohnungen nutzen können, ist aber auf weniger als 7% gesunken und sinkt weiter.

Immer schamloser bedient der Wohnungsmarkt die Gewinnerwartungen von Investoren, nicht aber den Wohnbedarf.

Seit Abschaffung der Wohnungsgemeinnützigkeit im Jahr 1990 gibt es für die Profite auf dem Wohnungsmarkt kein Halten mehr. Werkswohnungen und Genossenschaften wurden auf den Finanzmarkt geworfen. Hier haben sie Rendite zu erwirtschaften. Zwangsräumungen und Obdachlosigkeit nehmen zu. Finanzmarktorientiere Wohnungsunternehmen bestimmen die Verhältnisse, kommunale Unternehmen passen sich ihrem Geschäftsgebaren an. Aber Stadt und Land müssen selbst bauen - auf Gelände, das ihnen gehört. Es ist nicht sinnvoll, private Gewinne zu subventionieren statt öffentlichen Wohnungsbau preiswert zu betreiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Recht auf Stadt Köln aus Köln
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Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

87% der Wahlberechtigten haben die Parteien, FREIWILLIG, gewählt, die die "energetischen Modernisierungen" angeordnet hat! Ist das keine Mitbestimmung? Sie wollten doch die Mieterhöhungen. Wo ist also das Problem???

Warum Menschen unterscheiben

  • am 09.07.2018

    Weil immer mehr Menschen keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden!

  • am 09.07.2018

    Die Städte und vor allem die Innenstädte müssen wieder den Menschen gehören, die wie die Farben eines Gemäldes, die Töne einer Musik und das Salz in der Suppe sind. Sie sind somit ein Sinnbild für die Buntheit der gesamten Gesellschaft weil das Zusammenleben einzelner Individuen wirklich Demokratie und Humanismus bedeutet und die Städte somit ein Vorbild für das globale Zusammenleben sein können. Die fortschreitende spätkapitalistische Gentrifizierung zerstört genau dieses Potenzial und diese Hoffnung. Deshalb:"Friede den Hütten und Krieg den Palästen!"

  • am 09.07.2018

    Mittlerweile haben alle Leute hier Angst vor Mieterhöhungen, die das Wohnen unbezahlbar machen würden. Es gibt so gut wie keine Ausweichmöglichkeiten zum Umziehen, insbesondere für Familien, die größere Wohnungen benötigen. Bereits jetzt werden hier bis zu über 60 Prozent der Gehälter nur fürs Wohnen benötigt. Sollen in absehbarer Zeit wie in San Francisco Zeltlager vor den Städten entstehen? Unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, ständig drohendem Ausbruch von Seuchen? Oder wie in Spanien, wo die Leute sich mit ihrem Mobiliar in Nischen von Autotunnels niederlassen, während ihre bisherigen Wohnungen zum Teil leerstehen? Die derzeitige Situation toppt jede Dystopie.

  • Nicht öffentlich Mönchengladbach

    am 08.07.2018

    Bin selber Mieterin bei der LEG Mönchengladbach. Die Art und Weise wie mit uns Mietern umgesprungen wird ist der reinste Irrsinn. Ständige Mieterhöhungen, null Instandhaltung, teure Gärtner und Hausmeisterfirmen die absolut NICHTS tun, von denen man sich auch noch aufs übelste beleidigen lassen muss...Aufzug der wöchentlich defekt ist in einem 8 stöckigen Haus. Hier leben Leute, grade Renter und Familien mit kleinen Kindern, die sind auf diesen Aufzug angewiesen wenn sie in den oberen Etagen leben aber es passiert nichts...die alten Damen und Herren sind teilweise tagelang von der Aussenwelt abgeschottet da sie die Treppen nicht laufen können. Gegen den Vandalismus der hier vor sich geht seit die Gladbau von der LEG abgelöst wurde kann ich gar nichts mehr zu sagen, da fehlen mir nur noch die Worte...wir sind hier Menschen 3. Klasse...

  • Wilhelm Bank Wesseling

    am 08.07.2018

    Die Mieten sind einfach zu hoch und werden noch imer erhöht , bis man sich die nicht mehr leisten kann.

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