• Von: Daria H. Zagorski mehr
  • An: Petitionsauschuß des Landtags
  • Region: Nordrhein-Westfalen mehr
    Kategorie: Gesundheit mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 11 Unterstützer
    9 in Nordrhein-Westfalen
    Sammlung abgeschlossen

Gesetz einer zentral überwachten 24-Stunden-Meldepflicht/Beratung bei Krankenhausverlegungen

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Sehr geehrte Frau Ministerin für Gesundheit,
sehr geehrter Herr Minister für Gesundheit,

Die Petition möge bitte in Kraft treten für ein Gesetz für eine zentral überwachte 24-Stunden-Meldepflicht bei Krankenhausverlegungen innerhalb und außerhalb eines Krankenhauses oder einer sonstigen Gesundheitseinrichtung gegenüber einer Stelle, die dafür eingerichtet werden soll, damit es nicht zu nicht empfehlenswerten oder tödlichen Verlegungen kommt bzw. besser über das Risiko beraten wird und auch Entscheidungsträger wie zum Beispiel Angehörige oder Betreuer, ob gesetzlich oder ehrenamtlich miteinbezogen werden.

Das Gesetz soll anfänglich in Nordrhein-Westfalen in Kraft treten, wo der Fall meines Vater stattfand und Zug um Zug auch auf die anderen Bundesländer und bestensfalls und mindestens auf die gesamte EU konkretisiert werden. Jeder Mensch, ob straffällig oder nicht ist wichtig im Lebensnetzwerk.

Ferner muß per Krankenaktenprotokoll der Zustand des Patienten implizit und explizit protokolliert bei Verlegung mitgegeben bzw. auf dem schnellsten Wege nachgereicht werden, notfalls digital. Hierfür wäre eine digitale Struktur sinnvoll, wofür die technischen bisherigen Erfindungen ausreichen sollten. Im Idealfall ist das digitale Protokoll schon vor Ort abrufbar vor Eintreffen des Patienten. Es sollte jederzeit, überall und von jedem Medizinisch Befugten Einsicht möglich sein, auch in den kompletten Medizinischen Werdegang des Patienten und das Widerspruchsrecht von Patient und dem beigeordneten oder gewählten Fürsprecher oder Betreuer des Patienten muß unberührt bleiben bis zum letztmöglichen Entscheidungsmoment, falls der Behandlungseingriff und die -Erlaubnis nicht eindeutig sind für Grünes Licht.

Begründung:

Das Beispiel, wie ich es hier nenne, ist so in etwa geschehen, wie ich es hier schildere.

Am Todestag meines Vaters Henry Zagorski, erreichte ich, meine Schwester und seine 2. Ehefrau 10 Minuten nach seinem Ableben das Krankenhaus und uns wurde beim Eintreffen mitgeteilt, daß er bedauerlicherweise nicht mehr lebt. Wie uns berichtet wurde, war er nach unserem ersten Besuch im Jahr 2014 in Bonn in der Psychiatrie untergebracht, wurde aber wegen seines Gesundheitszustandes wegen einer Lungenenzündung in das St. Elisabeth Krankenhaus überwiesen und transportiert. Nach kurzer Zeit wurde er wieder zurück verlegt. Und daraufhin nach wenigen Tagen wieder in das St. Elisabeth Krankenhaus gebracht, woraufhin er bald starb, weil er keine Kraftreserven mehr hatte. Seine 2. Ehefrau wurde weder benachrichtigt, noch um Erlaubnis gebeten, weil sie die Betreuung für ihn inne hatte und hätte auch einer Verlegung in seinem schlechten Zustand widersprochen, wie sie es mir gegenüber geäußert hat. Ich klage die verantwortlichen Personen hierfür an, daß sie über ihre Verantwortungsgrenzen hinaus verantwortungslos gehandelt haben. Mein Vater war relativ fit an dem Tag als wir ihn besuchten und die Hin- und Herverlegerei war zu viel Streß für ihn als er die Lungenentzündung bekam.

Und ich habe am eigenen Leib und Leben die Machtverhältnisse von sorglosen Befugten kennengelernt und kann mir vorstellen, daß es noch weitere Fälle wie den meines Vaters gibt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Mutterstadt, 12.05.2016 (aktiv bis 11.11.2016)


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