Sehr geehrte Frau Ministerin für Gesundheit, sehr geehrter Herr Minister für Gesundheit,

Die Petition möge bitte in Kraft treten für ein Gesetz für eine zentral überwachte 24-Stunden-Meldepflicht bei Krankenhausverlegungen innerhalb und außerhalb eines Krankenhauses oder einer sonstigen Gesundheitseinrichtung gegenüber einer Stelle, die dafür eingerichtet werden soll, damit es nicht zu nicht empfehlenswerten oder tödlichen Verlegungen kommt bzw. besser über das Risiko beraten wird und auch Entscheidungsträger wie zum Beispiel Angehörige oder Betreuer, ob gesetzlich oder ehrenamtlich miteinbezogen werden.

Das Gesetz soll anfänglich in Nordrhein-Westfalen in Kraft treten, wo der Fall meines Vater stattfand und Zug um Zug auch auf die anderen Bundesländer und bestensfalls und mindestens auf die gesamte EU konkretisiert werden. Jeder Mensch, ob straffällig oder nicht ist wichtig im Lebensnetzwerk.

Ferner muß per Krankenaktenprotokoll der Zustand des Patienten implizit und explizit protokolliert bei Verlegung mitgegeben bzw. auf dem schnellsten Wege nachgereicht werden, notfalls digital. Hierfür wäre eine digitale Struktur sinnvoll, wofür die technischen bisherigen Erfindungen ausreichen sollten. Im Idealfall ist das digitale Protokoll schon vor Ort abrufbar vor Eintreffen des Patienten. Es sollte jederzeit, überall und von jedem Medizinisch Befugten Einsicht möglich sein, auch in den kompletten Medizinischen Werdegang des Patienten und das Widerspruchsrecht von Patient und dem beigeordneten oder gewählten Fürsprecher oder Betreuer des Patienten muß unberührt bleiben bis zum letztmöglichen Entscheidungsmoment, falls der Behandlungseingriff und die -Erlaubnis nicht eindeutig sind für Grünes Licht.

Begründung

Das Beispiel, wie ich es hier nenne, ist so in etwa geschehen, wie ich es hier schildere.

Am Todestag meines Vaters Henry Zagorski, erreichte ich, meine Schwester und seine 2. Ehefrau 10 Minuten nach seinem Ableben das Krankenhaus und uns wurde beim Eintreffen mitgeteilt, daß er bedauerlicherweise nicht mehr lebt. Wie uns berichtet wurde, war er nach unserem ersten Besuch im Jahr 2014 in Bonn in der Psychiatrie untergebracht, wurde aber wegen seines Gesundheitszustandes wegen einer Lungenenzündung in das St. Elisabeth Krankenhaus überwiesen und transportiert. Nach kurzer Zeit wurde er wieder zurück verlegt. Und daraufhin nach wenigen Tagen wieder in das St. Elisabeth Krankenhaus gebracht, woraufhin er bald starb, weil er keine Kraftreserven mehr hatte. Seine 2. Ehefrau wurde weder benachrichtigt, noch um Erlaubnis gebeten, weil sie die Betreuung für ihn inne hatte und hätte auch einer Verlegung in seinem schlechten Zustand widersprochen, wie sie es mir gegenüber geäußert hat. Ich klage die verantwortlichen Personen hierfür an, daß sie über ihre Verantwortungsgrenzen hinaus verantwortungslos gehandelt haben. Mein Vater war relativ fit an dem Tag als wir ihn besuchten und die Hin- und Herverlegerei war zu viel Streß für ihn als er die Lungenentzündung bekam.

Und ich habe am eigenen Leib und Leben die Machtverhältnisse von sorglosen Befugten kennengelernt und kann mir vorstellen, daß es noch weitere Fälle wie den meines Vaters gibt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, 1978 - Cooperative Services (noch Mutterstadt) aus Mutterstadt
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Neuigkeiten

  • Sehr geehrte Abonenntinnen und Abonennten,

    ich bitte um Ihre Mithilfe.

    Wie würden Sie sich wohl aufgehoben fühlen in dieser medizinischen Erneuerung/Besserung?

    Sollen die zuständigen Ärzte sowohl telefonisch in ihrer Praxis als auch über einen Pager informiert werden über alle oder spezielle Verlegungen,
    damit diese praxisübergreifend über das Notwendige Wohl ihrer Patienten aufgeklärt sind und informiert bevor der Arztbericht herein flattert,
    weil die Hausärzte, nicht selten Internisten oder irre ich mich in diesem Punkt,
    auch bestimmte wichtige Details nochmals untermauern müssen,
    bei sehr signifikanten medizinischen Maßnahmen?!!!

    Wie denken Sie als betroffenes Klientel darüber?

  • Liebe Unterstützerinnen,
    Liebe Unterstützer,

    ich frage mich, ob ein Gesetz einer zentral überwachten 24-Stunden-Meldepflicht/Beratung bei Krankenhausverlegungen richtig verstanden wird und ob es dabei verschiedene Gestaltungen gibt und auch die Frage, ob man sich einschreiben kann für das Inkraftsetzen eines solchen Gesetzes. Ich habe in meiner Therapie den Krisenplan und die Liste für Warnzeichen für einen Rückfall kennengelernt, aber ob ich davon wirklich Nutzen ziehe, ist mir nicht klar. Und ich frage mich, warum Notfallpläne oder warum nicht?

    Ob ich bei meiner Frage einfach nur verwirrt bin, weiß ich gerade auch nicht.

    Es ist nur auffällig, daß nicht alle Patienten tatsächlich Patientenbedarf haben.

    Weitere Meinungen hierzu könnten hilfreich sein oder auch Tipps und Ratschläge, die nicht immer Schläge sein müssen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Daria Zagorski
    die Petentin

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.