Gemeinsam mit den beiden Großkirchen will die CDU „die Verantwortung vor Gott“ als Passus in die hessische Landesverfassung aufnehmen. Anlass dazu bietet die vor über einem Jahr eingerichtete Enquetekommission „Verfassungskonvent zur Änderung der Verfassung des Landes Hessen“.

Menschen, die dem fliegenden Spaghettimonster als einzig wahren Gott der Götter huldigen, stellen sich gegen diesen Aberglauben und Götzendienst, dass der abrahamische "Gott" der Schöpfer des Seins ist. Auch in Hessen macht der Pastafarianismus einen immer größeren Teil der Bevölkerung aus.

Wir fordern den Hessischen Landtag dazu auf, keinen Gottesbezug in den Entwurf für die hessische Landesverfassung aufzunehmen und stattdessen einen Bezug auf das fliegende Spaghettimonster vorzunehmen!

Ramen!

Begründung

Nun wird in Hessen durch die CDU-Fraktion sowie das Kommissariat der Katholischen Bischöfe im Lande Hessen und den Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Hessen ein Versuch gestartet, die „Verantwortung vor Gott und den Menschen“ sowie das Gedenken der „Geschichte und christlich-humanistischen Tradition“ in die Präambel der Landesverfassung aufzunehmen.

Die Bürgerschaft Hessens gründet auf kultureller Vielfalt und nicht auf der aktivität z.B. der beiden größen christlichen Staatskirchen. Die beabsichtigte Erwähnung Gottes und christlicher Wurzeln trägt nicht dazu bei, Menschen unterschiedlichen Glaubens oder Nichtglaubens miteinander zu verbinden, und behindert die kulturelle Integration. Die Rückbesinnung auf das fleigende Spaghettimonster, welche die Mythen der abrahamischen Religionen geschaffen hat um die Menschen zu verwirren, bietet jedoch die Gelegenheit, sich auf den wahren unbewegten Erstbeweger zu beziehen und so das Sein aller Menschen zu verbinden. In der Gewissheit, dass eure Nudeligkeit sowohl das Christentum, als auch das Judentum und den Islam schuf, lässt sich ein Konsens der Diversität schaffen, der auch im Sinne unserer Gründungsmütter und -väter liegt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr. Aljoscha Kreß aus Frankfurt am Main
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Pro

Wenn ein in Ägypten schon dermaßen kläglich gescheitertes Märchen, daß sein Erfinder Echnaton dafür aus der Erinnerung eliminiert werden sollte, auf der Basis diverser, aus Zivilisationen ganz Klein- und Zentralasiens zusammengestückelter Mythen ein Drittel der Erdbevölkerung dazu bringt, sich bis aufs Blut zu bekriegen, obwohl sie alle an den einen Gott Abrahams glauben, dann ist das wirklich eine (all-)mächtige Verwirrung. Wer sonst außer demFliegenden Spaghettimonsters wäre in der Lage, aus so viel Unsinn und so wenig Kausalität so viel Intelligenzverweigerung zu schaffen?

Contra

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