90 Unterschriften
Petition richtet sich an: Stadt Oldenburg (Zukünftiger Oberbürgermeister Jascha Rohr ab 1.11.2026, Verwaltungs- und Marktausschuss)
Das Ponyreiten (Ponykarussells) auf dem Oldenburger Kramermarkt soll dauerhaft abgeschafft werden. Die Stadt Oldenburg darf ab dem kommenden Jahr und für alle zukünftigen Märkte keine Standplätze mehr an Betreiber*innen von Ponyreitbahnen oder Attraktionen mit lebenden Tieren vergeben. Der in diesem Jahr durch die Baustelle unfreiwillig entstandene Zustand ohne Ponykarussell muss als neuer, dauerhafter Standard für den Tierschutz etabliert werden.
Die Umsetzung erfolgt über eine Anpassung der Vergaberichtlinien der Stadt Oldenburg für den Kramermarkt sowie über eine entsprechende Änderung der städtischen Marktordnung. Die Stadt Oldenburg ist als Veranstalterin rechtlich dazu legitimiert, in ihren Auswahl- und Zulassungskriterien festzulegen, welche Arten von Fahrgeschäften auf dem Festplatz erwünscht sind und welche nicht. Durch den Beschluss eines rechtsverbindlichen Ausschlusses von Ponykarussells im zuständigen Marktausschuss und im Stadtrat wird sichergestellt, dass der Betreiber und andere Betreiber*innen von Attraktionen mit lebenden Tieren im nächsten oder folgenden Jahren keine erneute Zulassung erhält/erhalten.
Begründung
Aus ethischen und pädagogischen Gründen ist das Ponyreiten auf Jahrmärkten nicht mehr zeitgemäß. Ponys sind sensible Fluchttiere mit einem hochfeinen Gehör und Sehvermögen. Sie stundenlang im Kreis auf hartem Asphalt zu treiben – direkt neben dröhnenden Bässen, blinkenden Lichtern und dichten Menschenmassen –, bedeutet für sie extremen psychischen und physischen Stress. Viele fortschrittliche Städte in Deutschland haben diese Form der Unterhaltung bereits von ihren Volksfesten verbannt. Oldenburg muss als moderne, tierfreundliche Stadt nachziehen. Zudem vermitteln Ponykarussells Kindern ein völlig veraltetes und bedenkliches Bild vom lebendigen Tier als bloßes, gefühlloses Vergnügungsobjekt.
Der Handlungsbedarf ist akut, da in diesem Jahr ein historischer Wendepunkt erreicht wurde. Der Kramermarkt findet zum ersten Mal ohne die Ponyreitbahn statt. Grund dafür ist jedoch kein offizielles Verbot der Stadt, sondern eine Baustelle auf dem Gelände, weshalb der Betreiber selbst abgesagt hat. Gleichzeitig hat dieser bereits angekündigt, im nächsten Jahr wieder auf den Festplatz zurückkehren zu wollen. Der diesjährige Kramermarkt beweist somit eindeutig, dass dem Volksfest ohne das Ponykarussell absolut nichts an Attraktivität fehlt. Wenn wir jetzt nicht sofort handeln und den politischen Druck aufbauen, wird die Stadt im kommenden Jahr wieder eine Zulassung erteilen und der Fortschritt für den Tierschutz geht verloren. Die Vergaberichtlinien müssen genau jetzt geändert werden, bevor die Planungen und Platzvergaben für das nächste Jahr beginnen.
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Angaben zur Petition
Petition gestartet:
08.10.2026
Sammlung endet:
05.12.2026
Region:
Oldenburg
Kategorie:
Tierschutz
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Lärm , Stress und ständiges laufen im
Kreis hat kein Tier verdient .
Kein Tier gehört auf den Kramermarkt !