Wir fordern, dass die Stadt Koblenz die Erreichbarkeit des Gesundheitszentrums für alle Kunden mit dem PKW sicherstellt.

Nur durch eine Neuordnung des vorhandenen und das Schaffen neuen Parkraums wird es in Zukunft für die Anwohner und Besucher des Stadtteils Ehrenbreitstein keine zunehmenden Verkehrsbehinderungen und Ruhestörungen geben.

Begründung

Das Stadtplanungskonzept für den Stadtteil Koblenz- Ehrenbreitstein sieht derzeit eine weitere Verkehrsberuhigung vor, die bei zunehmendem Parkplatzsuchverkehr nicht möglich ist. Dies geschieht auf Kosten des öffentlichen Parkraums insbesondere in der Umgebung des gerade neu entstehenden "Gesundheitszentrums rechts des Rheins".

Wir möchten das möglichst viele Behinderten-, Kurzzeit-, und öffentliche Parkplätze im unmittelbaren Umfeld des Gesundheitszentrums geschaffen werden. Die zumeist kranken oder behinderten Besucher des Gesundheitszentrums mit Arztpraxen, Apothekern, Psychologen, Physiotherapeuten, Pflegediensten, Logopäden und Geschäften, benötigen ausreichend Parkplätze mit kurzen Wegen. Gerade Patienten im höheren Lebensalter, die vielfach nur eingeschränkt gehfähig und auf oben genannte Gesundheitsleistungen angewiesen sind, benötigen einen einfachen und kurzen Zugang vom Parkplatz.

Die Auslastung der bereits arbeitenden und über Ehrenbreitstein verteilten Praxen einschließlich der Apotheke ist bekanntermaßen sehr hoch. Er wird sich durch die Erweiterung der hausärztlichen Praxis noch weiter erhöhen. Es werden mehr Menschen in diesem Haus arbeiten. Diesen Parkraumbedarf für Patienten und Mitarbeiter der Praxen gilt es um das Gesundheitszentrum herum zu bündeln und dabei den Parkplatzsuchverkehr zu minimieren. Hier sind die Gesundheitsdienstleister des Zentrums auf die Stadt Koblenz angewiesen, da zu erwarten ist, dass der derzeitig geplante Parkraum am Dähler Eck den Erfordernissen nicht genügen wird.

Es sind mehrere Möglichkeiten (auch in Kombination) denkbar - ohne dabei Prioritäten zu setzen:

  1. Einrichtung von Fünfzehn-Minuten-Parkplätzen und mindestens eines Behindertenparkplatzes, optional auch eines Taxiwarteplatzes im Wendehammer der Hofstraße für Rezeptabholer, zum Medikamenteneinkauf und zum Absetzen von gehbehinderten Personen.

  2. Öffnung der tagsüber weitgehend ungenutzten Parkfläche unter dem nördlichen Teil der B42 auch für Kurzzeitparker.

  3. Verzicht auf einen zweiten Spielplatz hinter dem Dähler Eck zu Gunsten zusätzlicher Parkplätze, weil der unweit bereits existierende Spielplatz weitgehend ungenutzt erscheint.

  4. Verkürzung der Grünwartezeit an der Fußgängerampel am Bahnhof Ehrenbreitstein.

  5. großzügige Ausschilderung der Zufahrtswege um Suchverkehr zu vermeiden.

Es besteht dringender Handlungsbedarf für die Koblenzer Stadtverwaltung, um die Parkplatzsituation rund um das neue Gesundheitszentrum rechts des Rheins für Patienten und Praxismitarbeiter zu optimieren.

Bitte helfen Sie uns hierbei mit Ihrer Unterschrift!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Andreas Zimmer aus Koblenz
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  • Liebe Unterstützer/- innen,

    die Petition wurde nun mit insgeamt 898 Unterschriften an Oberbürgermeister Prof. Dr. Hofmann- Göttig eingereicht.
    Nach Quellen aus dem Stadtrat haben die einzelnen Fraktionen die drohende Problematik erkannt und wollen diese angehen.

    Vielen Dank noch einmal für Ihre Unterstützung.

    Sollte ich eine Rückmeldung vom OB oder aus dem Stadtrat erhalten werde ich Sie erneut informieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Andreas Zimmer

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    ich möchte Sie darauf hinweisen, dass morgen in der Zeitung "Koblenzer Schängel" ein Artikel über den Baufortschritt des Gesundheitszentrums und diese Petition erscheint.

    Ich bitte Sie, weisen Sie Freunde, Nachbarn und Bekannte im Koblenzer Stadtgebiet auf unser gemeinsames Anliegen hin. Die Zeit um uns durch weitere Unterschriften mehr Gehör zu verschaffen läuft am 10.09.2017 bereits aus...

    Und das drohende Verkehrschaos in Ehrenbreitstein muss vermieden werden.

    Herzliche Grüße
    Ihr
    Andreas Zimmer

Pro

Das Angebot des Gesundheitszentrums entlastet die Innenstadt. Die Zielgruppe, auch viele Menschen mit Einschränkungen, muss einfachen Zugang vorfinden. Die Parksituation ist jetzt schon, auch bedingt durch das einzigartige barocke Stadtbild, mehr als angespannt. Hier sollte die Stadt endlich für die Bürger und Nutzer des Gesundheitszentrums planen und entscheiden.

Contra

Tut mir leid, aber in Zeiten des beschleunigten Klimawandels sind SOFORTIGE Maßnahmen zur Reduktion des CO2- Ausstoßes durch den Individualverkehr notwendig!!! Dazu gehört u. a. auch die Beschränkung von Parkplätzen, damit die Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel und Fahrräder verstärkt nutzen oder einfach mal zu Fuß gehen! Voraussetzung ist natürlich ein dicht getakteter ÖPNV und eine Haltestelle in der Nähe. Des Weiteren müssen wir aus Klima- und Naturschutzgründen weitere Flächenversiegelungen absolut beschränken!!!