Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Hiermit möchte ich darum bitten,
das Fußballtraining (und das Training anderer Sportarten) im Verein im Freien für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, die in der Schule mit einem Schnelltest negativ auf Corona getestet sind, in Gruppen zu maximal 12 Kinder bis zu einer Inzidenz von 200 (oder falls dies zu hoch ist, von 150) zu erlauben.
Falls ein normales Fußballtraining nicht erlaubt werden kann, bitte ich darum, zumindest kontaktloses Training wie im letzten Sommer zu erlauben.
Diese Bitte lässt sich folgendermaßen begründen:
1. Laut den Kinderrechten, die die Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet hat, haben Kinder ein Recht auf Freizeit und Gesundheit. Weiter muss bei Entscheidungen des Staates auch das Wohl der Kinder berücksichtigt werden. Die derzeitige Coronapolitik berücksichtigt aber das Bedürfnis der Kinder nach Sport und Spiel nicht genügend und achtet hauptsächlich auf das Wohl der Älteren.
Laut der Meinung der meisten Kinder- und Jugendärzte und vieler Sportwissenschaftlerschadet aber der Lockdown vielen Kindern sehr stark (Depression, langfristige gesundheitliche Schäden). Inzwischen haben viele Kinder seit November 2020 also seit inzwischen 5 Monaten keinen oder kaum mehr Sport gemacht, was schwerwiegende psychische und psychische Schäden auslösen kann, wenn die Kinder weitere Monate keinen Sport machen können.
Das Gegenargument, dass man ja mit einer weiteren Person Sport machen darf, ist nicht überzeugend, da Sport zu zweit oder zu dritt auf viele Kinder keinen großen Anreiz ausübt
2. Dadurch, dass viele Jungen sich nicht mehr im Verein sportlich betätigen, spielen sie hauptsächlich Spiele wie Fortnite und andere Computerspiele etc. Dieses Spielen ist für viele der einzige Ort wo sie ihre Freunde und Klassenkameraden (virtuell) treffen und zusammen etwas machen können. Durch dieses exzessive Zocken besteht die Gefahr, dass die Kinder und Jugendlichen abhängig von diesen Spielen werden, vor allem da Spiele wie Fortnite ein hohes Suchtpotential haben. Wollen wir eine Generation von von Computerspielen abhängigen Jungen? Weiter entsteht dadurch auch viel Streit in den Familien, wenn die Eltern das Zocken kontrollieren wollen.
2.Laut der am 12.03.2021 in den Zeitungen veröffentlichen Mitteilung der Gesellschaft für Aerosolforschung trägt Sport im Freien kaum etwas zur Verbreitung des Coronavirus bei.
3. Ebenso gibt es auf Seiten der Internetseite des Württembergischen Fußballbunds eine ärztliche Stellungnahme, nach der Fußball keine große Gefahr darstellt in Bezug auf die Verbreitung von Coronaviren.
4.Nach vielen Untersuchungen stellen Kinder und Jugendliche keinen großen Faktor in der Verbreitung des Coronavirus dar.
5. Wenn die Kinder alle einen negativen Schnelltest vorweisen, dürfte auch aus diesem Grund hier keine große Ansteckungsgefahr bestehen. Weiter besteht dadurch für die Kinder und die Familien ein Anreiz, einen Schnelltest zu machen.
6.. Ein offizielles Training im Verein kann helfen, die Coronazahlen unter Kontrolle zu halten. Im Moment sind viele Fußballplätze und Basketballplätze voll von spielenden Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Dieses Spiel ist nicht erlaubt und findet ohne Kontaktdaten statt, die eine Nachverfolgung ermöglichen.
Wenn wieder Training im Verein stattfindet, spielen die Kind r und Jugendliche weniger auf öffentlichen Plätzen. Weiter besitzen die Vereine im Fall einer Erkrankung die Kontaktdaten, was beim illegalen Spielen auf öffentlichen Plätzen nicht der Fall ist.
7.Wenn man zumindest Training ohne Kontakte zulässt wie im letzten Frühjahr, kann man auf diese Weise die Ansteckungsgefahr noch einmal reduzieren und den Kindern trotzdem Sport ermöglichen.
8. Es erscheint ungerecht und widerspricht dem Gleichstellungsgrundsatz, wenn Kinder und Jugendliche in Nachwuchsleistungszentren oder Leistungskadern weiter trainieren dürfen, obwohl sie ihren Sport noch nicht beruflich ausüben (und von daher dürfte hier nicht die Begründung gelten, mit der den Profispielern Sport erlaubt ist), es aber allen anderen Kindern verboten ist, ihren Sport im Verein auszuüben.
Begründung
Wenn wir jetzt uns nicht um die Kinder und Jugendliche kümmern, gibt es immer mehr Kinder und Jugendliche, die die Hoffnung und die Lebensfreude verlieren, von Onlinespielen abhängig werden, an Bewegungsmangel leiden und übergewichtig werden, gesundheitliche Schäden erleiden, depressiv oder aggressiv werden. Es gibt dann auch immer mehr Probleme in den Familien. Viele Kinder und Jugendliche haben seit über 5 Monaten keinen oder fast Sport mehr gemacht. Der Austausch mit Freunden beim gemeinsamen Sport fällt weg. Die Politik muss sich auch um die Kinder und Jugendliche kümmern, die noch keine Wählerstimme und von daher auch keine Lobby haben, später einmal aber alle Coronaschulden bezahlen müssen.