Wir fordern den Bund als Eigentümer der Deutschen Bahn auf:

  • Konsequente Freigabe des Fernverkehrs (IC und ICE) für Reisende mit Regionalverkehrstickets, wenn dadurch eine relevante individuelle Verspätung eines Fahrgastes bei der Ankunft seines Zielbahnhofs reduziert werden kann.

  • Einbeziehung auch planmäßig vorherige, aber verspätete Fernverkehrszüge, die die Einfahrt des nachfolgenden Regionalverkehrs blockieren. (Bspw.: RE soll um 17:45 von Gleis 11 abfahren. Ein IC um 17:39 am gleichen Gleis hat aber Verspätung, sodass dieser nicht vor 45 abfährt und beim nachfolgenden Zug für Verspätung sorgt. Auch dann sollte die Möglichkeit gegeben sein in den IC zu steigen, weil der mich im Vergleich früher zum Zielbahnhof bringt und mein eigentlicher Zug Verspätung hat.)

  • Transparente und frühzeitige Information darüber, wenn Züge des Fernverkehrs freigegeben werden. Bspw. durch die DB-App und die Anzeigetafeln sowie Lautsprecherdurchsagen.

  • Kurzfristiger Start eines Pilotprojekts in NRW mit mindestens zwei RE-Linien (bspw. RE1 und RE6)

Begründung

NRW steht jeden Tag vor dem Verkehrskollaps. Auf den Autobahnen gibt es jährlich Staurekorde und auch in den Städten ist der Autoverkehr längst zu einer Geduldsprobe geworden. Gleichzeitig verschlechtert sich durch Auto- und Lastverkehr die Luftqualität in unseren Städten. Als Alternative werden Busse und Bahnen als ökologische und entspannte Möglichkeit des Pendelns angepriesen.

Doch der Umstieg auf die Schiene ist für viele Pendler jeden Tag eine nervliche Belastungsprobe. Verspätungen, Zugausfälle, fehlende Kommunikation, spontane Gleiswechsel, überfüllte Züge, verpasste Anschlüsse, (durch den Fernverkehr) blockierte Gleise oder der Abbruch der Fahrt vor dem Zielbahnhof sind in NRW die leidigen Begleiterscheinungen des Pendlerlebens.

Besonders problematisch ist dabei die Hauptverkehrsader NRWs: Die Strecke Köln-Dortmund über die großen Metropolen unseres Landes: Düsseldorf, Duisburg, Essen und Bochum. Jeden Tag bewegen sich hunderttausende Pendler auf dieser Strecke um von ihrem Wohn- zu ihrem Arbeitsort zu kommen. Dafür nutzen sie insbesondere die Regionalbahnen und Linien des Regionalexpress. Doch Verspätungen und andere Ausfälle machen auch diese Fahrten zur Gedulds- und Belastungsprobe.

Häufig wären ICs und ICEs, die auf der nahezu gleichen Strecke verkehren, eine passende Alternative mit der die Reisenden pünktlich - oder mit weniger Verspätung - zu ihrem Ziel gebracht werden könnten.

In diesen Fällen muss die Bahn ihren Fernverkehr konsequent freigeben. So werden Pendler entlastet und individuelle Verspätungen der Reisenden reduziert.

Durch klare Regelungen, die den Fahrgast in den Mittelpunkt stellen, wird der Schienenverkehr als Alternative zum Auto gestärkt. Gelingt es bei den Reisenden das Bewusstsein zu schaffen, dass Bahnreisen wieder zuverlässig werden, können unsere Städte und Autobahnen vom Individualverkehr entlastet werden. Das ist auch vor dem Hintergrund hoher Luftbelastungen dringend geboten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thilo Waasem aus Bad Münstereifel
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Dann wären die IC und ICE auch so überfüllt wie RE usw. dafür bezahle ich nicht einiges mehr im Monat! Also nein.

Warum Menschen unterschreiben

  • Nicht öffentlich Bietigheim-Bissingen

    am 31.12.2018

    Weil die Züge inzwischen täglich Verspätungen haben. In den Herbst-/Wintermonate nicht zumutbar - vorallem wenn noch eine Schwerbehinderung vorliegt, wo man da schon gehandicapt ist. Höchste Eisenbahn dass die Bahnhöfe endlich barrierefrei werden!!!

  • am 27.12.2018

    Man sollte immer die schnellste und optimalste Verbindung nutzen dürfen, dazu sollte der ganze Tarifwirrwarr entflochten und vereinfacht werden. Das ist gut für die Bürger und für die Beschäftigten der Bahn und für die Bahn!

  • am 27.12.2018

    Die Bahn gehört uns!

  • Rainer Waasem Bad Münstereifel

    am 27.12.2018

    damit diejenigen, die den öpnv nutzen, nicht durch vermeidbare versätungen frustriert und wieder auf den pkw umsteigen

  • am 24.12.2018

    Bin häufig betroffen

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