• Von: Julian Fritscher-Spiga mehr
  • An: Ausländerbüro
  • Region: Hessen/ BRD
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 13 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

gegen das Verschließen der Politik vor den Sorgen der Bürger

-

Es muss ein Ruck durch die Öffentlickeit gehen. Die zuständige Politik muss sich wieder mit den Unbequemen Aufgaben ihres Amtes ausseinandersetzen und dafür Sorge tragen, dass keinerlei Behördliche Willkühr oder derartige Beleidigungen an der Tagesordnung sind.
Wie kann man sich nur vor den Sorgen der Mitbürger so verschließen wie wir es hier erlebt haben.
Die Bundesregierung muss sich wieder öffnen für die Anliegen der Menschen die deutsch sind, dies werden wollen oder sich in Deutschland auffhalten. Wir als Bürger müssen dafür Sorge tragen, dass man uns nicht weiter ignoriert, sondern unsrer Stimme wieder gehör verschaffen.

Diese Petition soll nicht agressiv gewertet werden, sondern als Möglichkeit in einen Dialog zwischen Regierung und Bürgertum treten zu können.

Begründung:

Am 25.1.2016 versuchten wir, Monica Spiga und Julian Fritscher-Spiga, das Ausländerbüro der Stadt Marburg aufzusuchen um ein Zertifikat einzuholen.

Schon um 11.30 Uhr wurden keine Leute mehr angenommen. Wir warteten noch weiter, da kaum Leute anwesend waren. Um 11.45 Uhr fragten wir nach, ob es möglich wäre, da sonst niemand mehr anstand, kurz dranngenommen zu werden.

Darauf wurden wir von Herrn (Name aus rechtlichen Gründen ausgelassen) ausgelacht. Ich, Julian fragte nach, warum die Öffnungszeiten des Ausländerbüros bis 12 Uhr sind, es war noch vor 12 Uhr, also noch kein offizieller Arbeitsschluss. Darauf wurde von dem Zuständigen haltlos argumentiert.

Ich fragte darauf nach einer Beschwerdestelle und dem direkten Vorgesetzten mehrmals. Der Zuständige nannte uns den Oberbürgermeister der Stadt Marburg, was zwar richtig ist, aber nicht dem direkten Vorgesetzten entspricht.

Wir wollten uns den vorzeitigen Arbeitsschluss schriftlich bestätigen lassen, um dies bei einer Beschwerde nachweisen zu können. Darauf lachte uns der Zuständige nocheinmal aus und beleidigte mich, ob ich wirklich glaube, dass er dies unterschreiben würde.

Der Zuständige wollte meinen Personalausweis sehen, um sicher zu stellen, dass ich die angegebene Person bin. Darauf entnahm er meiner Hand unaufgefordert meinen Personalausweis und wollte ihn gegen meinen Willen kopieren. Ich wies in darauf hin und ermahnte ihn dreimal meinen Personalausweis zurück zu geben. Der Zuständige stürmte damit durchs Büro.

Darauf drohte ich ihm, dass ich mir meinen Personalausweis nötigenfalls selbst wiederhohlen würde, wenn er ihn mir nicht zurück geben würde.

Der Zuständige wurde ungehalten und verwieß uns nicht nur des Büros, sondern auch des Stadtbüros.

Anzumerken ist, dass auch kein andere Mitarbeiter des Büros einschritt als der Streit anfing, noch als der Zuständige mir meinen Personalausweis unaufgefordert entnahm.

Ein Junger Mitarbeiter blaffte nur, dass wir in Zukunft vor 12 Uhr ankommen sollten, was wir jedoch getan hatten.

Auch log uns der Zuständige an, indem er uns nicht seine direkte Vorgesetzte nannte.

Auf dem Weg nach draußen beschwerten wir uns direkt bei der Information des Bürgerzentrums Marburg. Die dort anwesende Frau nannte uns auch auf die Frage nach einem direkten Vorgesetzten nur den Oberbürgermeister der Stadt Marburg.

Eine Ausländerbehörde die weder freundlich noch empathisch ist, haben wir in einer Stadt, die sich den Anstrich der Fremdenfreundlichkeit verpasst kennengelernt.

Schlimm finden wir auch, dass vom Staat qualifizierte Zuwanderung propagiert wird, was wir so jedoch nie erlebt haben und hier ein extremes Negativbeispiel erfahren mussten. Wir beide sind Studenten. Meine Frau hat schon ein abgeschlossenes Studium und studiert trotzdem noch Jura sowohl in Deutschland als auch in Italien. Eine junge Frau, die sehr warscheinlich bald zwei abgeschlossene Studien nachweisen kann und somit auch eine qualifizierte Fachkraft für den deutschen Staat.

Als junge Italienerin, also EU-Bürgerin die innerhalb eines Jahres ein deutsches Sprachniveau "fließend" erlernt hat, geheiratet hat und ein Kind erwartet, wird jegliche Hilfe der Ausländerbehörde Marburg verwehrt.

Wir fühlen uns in unseren Rechten missachtet und von jeglichen Behörden im Stich gelassen.
Wir wurden grundlos belogen und beleidigt.

---

Die Reaktion des Oberbürgermeisters Marburg Herrn Dr. Thomas Spies viel kläglich aus. Wir wurden darauf vertröstet, dass die Ausländerbehörder der Stadt Marburg überfordert sei und wir daher ein Nachsehen haben sollten.
Auch wurde uns ein beantragtes persönliches Gespräch verweigert.
Eine solche Abfuhr ist für uns inaktzeptabel. Solch ein Verhalten ist selbst in einer Ausnahmesituation wie es die Ausländerbehörde Marburg angeblich sei, in keinster Weise vertretbar.

Ich wünsche Niemandem solch eine Ignoranz erleben zu müssen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Marburg, 02.02.2016 (aktiv bis 01.08.2016)


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument



Petitionsverlauf

Kurzlink