News
-
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
3 days agoUnsere letzte DEMOwar ein riesiger Erfolg. 400 Menschen haben großes Interesse gezeigt. Trotzdem sind inzwischen die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt in vollem Gange. Der gesamte Bereich gleicht einer Mondlandschaft. Zwar behaupten die Verantwortlichen, dass der zweite Abschnitt noch lange nicht verwirklicht wird, aber wer glaubt das schon. Bei der letzten Bürgerversammlung in Wielenbach wurde die neue Ampel ausdrücklich nur als Übergangslösung bezeichnet. Sobald der zweite Abschnitt umgesetzt wird, ist unser Wasserschutzgebiet im Süden bedroht. Ausserdem hat das Gewerbegebiet an der B2 kaum noch Aussichten auf Kundschaft. Alle aus Weilheim Kommenden werden nach dem Friedhof über ein riesiges Strassenwirrwar geleitet und sollen über einen Kreisverkehr neben der Bundesstrasse wieder zurück zum Gewerbegebiet fahren. Spontane Einkäufe werden so im Keim erstickt. Die bisherige Verbindung von Wilzhofen und der Hardt-Siedlung nach Wielenbach würde nach Süden verlegt und mit einem neuen Tunnel erschlossen. Radfahrer und Fußgänger müssen sich auch an große Umwege gewöhnen.
Um unseren Frust rechtzeitig deutlich zu machen haben wir eine Demo organisiert. Wir treffen uns dazu am 26.09.26 direkt an der Baustelle. Weitere Infos entnehmt bitte dem Flyer oder unserer Internetseite:
https://b2-ausbau-oberland.de/planungen-zum-ausbau-der-b2/Wir freuen uns auf großes Interesse und viele Teilnehmer
Astrid Schamper und das ganze Team -
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
on 13 Feb 2024Liebe Mitstreiter, liebe Interessierte,
unser Infoabend am 06.02. war ein großer Erfolg. Fast 60 Personen drängten sich in den Sitzungssaal unseres neuen Rathauses. Hr. Bürgermeister Mansi berichtete über unsere Anfänge, über die verschiedenen Aktivitäten und die Gerichtsverhandlung vor dem Verwaltungsgericht. Dabei betonte er, dass eine Gemeinde kaum Chancen gegen eine andere Behörde hat. Nur wir als Bürger können einzeln unsere Bedenken und unsere "Betroffenheit" zum Ausdruck bringen. Jeder Einspruch, der von uns vorgetragen wird, muß gewürdigt werden. Dazu sind aber die Fristen für den ersten Bauabschnitt leider schon verstrichen. Umso wichtiger ist es, für den zweiten Abschnitt alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Wir müssen wachsam sein und schon bei den kleinsten Anzeichen einer neuen Planung alle Register ziehen.
Mein Teil war der etwas detailliertere Werdegang unserer bisherigen Aktionen. Dabei kam auch das ernüchternde Gespräch mit Hr. Bernreiter bei der Unterschriftenübergabe zur Sprache. Dabei wurde wieder deutlich, ein Verkehrsminister in Bayern ist nur "Autominister". Seine Antwort auf unsere Fragen zum Bahnausbau in unserer Gegend war: Wenn Bayern etwas anschafft, muß es auch zahlen, das machen wir nicht. Ausserdem hat er uns verkündet, dass er in München dabei sowieso nichts zu sagen hat und alles von "denen da oben" bestimmt wird. Wenn die in Berlin die Straße nicht brauchen, ich brauche sie auch nicht. Nach monatelanger Schreiberei bekam ich aus der Staatskanzlei einen Brief in dem klar gesagt wird: München plant alles, will alles und setzt es durch. Berlin ist nur fürs Zahlen zuständig. Man wird also auch bei persönlichen Gesprächen verhöhnt.
Als nächster erzählte uns Hr. Schwaller von der BI Heimat 2030 von seinem offenen Brief, den ich euch bereits geschickt habe. Seine Nachforschungen haben verschiedene Mängel im Planungsverfahren offengelegt. Zum einen die Gutachten, die fast zehn Jahre auf dem Buckel haben. So alte Daten sind üblicherweise nicht mehr zu verwenden, da sich in solchen Zeiträumen immer etwas ändert. Da fast jeder im Landkreis ein Auto hat, wird sich die Zahl der KFZ auf der Straße nur steigern lassen, wenn sich Verkehrsströme verändern. Also gehen die planenden Behörden sehrwohl von einer Verlagerung von anderen Nord-Südverbindungen zu uns aus. Zudem wurde bei der Genehmigung, bzw dem Urteil in München, das übergeordnete Urteil vom Bundesverfassungsgericht vom März '21, über die Umweltbelange in keiner Weise berücksichtigt.
Bei der Vielzahl an Empfängern des Briefes, wird sicher die eine oder andere Reaktion kommen.
Die durchweg positive Resonanz im Saal führte schließlich zum Beschluß, juristischen Rat einzuholen. Sollte der Anwalt eine Aussicht auf Erfolg sehen, wollen wir einen "Klagefonds" gründen. Damit können wir Geld einsammeln und eine private Klage finanzieren.
Sobald ich wieder Informationen habe, hört ihr von mir.
Schöne Grüße -
Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
on 01 Feb 2024Einladung
Wie im Januar schon angekündigt, möchte ich euch alle zu unserer ersten Infoveranstaltung in diesem Jahr einladen.
Dazu treffen wir uns am kommenden Dienstag, den 06.02.24, um 19:30Uhr, im neuen Rathaus von Wielenbach. Unser Bürgermeister wird uns dabei auf den neuesten Stand bringen. Dabei kann an Hand der Pläne, noch einmal das gesamte Bauvorhaben betrachtet werden. Wir wollen zusammen alle Möglichkeiten durchsprechen, die sich uns noch bieten. Gerne nehmen wir dazu eure Anregungen auf.
Bitte verbreitet auf allen euch zur Verfügung stehenden Kanälen diese Einladung. Auf Drucksachen haben wir diesesmal bewußt verzichtet.
Wir freuen uns über euer ungebrochenes Interesse.
Astrid Schamper