Joiz Germany, "dein Social TV" ist insolvent. Der deutsche Ableger der schweizer joiz AG bezeichnet sich als "innovativste Social-TV Europas", hat im deutschen Free-TV leider keine Chancen und kämpft bald nur noch im Internet um das Überleben. Dies hat der Berliner Sender aber nicht unbedingt selber zu verschulden. Mit über 200.000 "Likes" auf Facebook gehört joiz zu den beliebtesten Sendern Deutschlands auf Facebook, auch genießen die verschiedenen Formate von joiz im Internet größte Beliebtheit. Dies spiegelt sich leider nicht in der von AFG/GfK durchgeführten Quotenmessung wider. Seit dem Frühjahr 2014 werden die Quoten für den Sender ausgewiesen. Die erreichten Quoten sind aber nicht ausreichend, um den Sender zu finanzieren. Wir fordern die die Betreiber von Fernsehnetzen der verschiedensten Übertragungswege auf: Speisen Sie joiz Germany nicht aus!

Begründung

Joiz ist die Zukunft der deutschen Fernseh- & Medienlandschaft. Bereits vor Start des Senders sammelten die Moderatoren Maurice Gajda, Alexandra Maurer, Melissa Khalaj, Martin Tietjen, Julia Krüger, Antonia Scheurlen und Kevin Klose bei diversen anderen Fernseh- oder Radiosendern Erfahrungen. Das Moderationsteam weiß, wie man die Zuschauer unterhält und was sie wollen, außerdem sind sie die Zukunft des Fernsehens!

Der Erfolg eines jungen Fernsehsenders sollte weder von der (nicht mehr ganz zeitgemäßen) Quotenmessung oder von den nicht angemessenen Zahlungen an Kabelnetzbetreiber anhängen.

5000 Haushalte repräsentieren rund 80 Millionen Deutsche, (das sind 0,0625%) ist dies noch angemessen? In der joiz-Sendung "joiZone" forderte Medienexperte Christian Richter, "Es muss sich dringend etwas tun!" Hier kann man sich diese Folge noch einmal ansehen: www.joiz.de/show/joizone/joizone-tv-fernsehen-quote-einschaltquote-s-3-e-4

Die Existenz von kleineren Sendern ist auch bedroht durch teure Zahlungen an die Kabelnetzbetreiber. Öffentlich-Rechtliche Sender müssen so zum Beispiel seit mehreren Jahren keine Gebühren mehr an Kabel Deutschland, Unitymedia und Co bezahlen, Privatsender, die ihr Programm kostenpflichtig in HD ausstrahlen, erhalten sogar noch mehr Geld von den Anbietern zurück. Sender wie joiz bleiben auf der Strecke und besitzen nicht die benötigte Verhandlungsmacht, sodass sie weiterhin für eine Verbreitung des Programms bezahlen müssen.

Fans und auch viele Experten fordern, dass sich hier etwas ändert. Sogar die Medienanstalt Berlin-Brandenburg stimmt der Kritik von joiz am Quotenmesssystem zu, die AFG jedoch weist diese Kritik zurück.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jonas Reichard aus Rheinsberg
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Pro

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Contra

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