Lieber SWR: "Eisenbahn-Romantik" soll weiterbestehen

Petition richtet sich an
SWR Intendant

32.667 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

32.667 Unterschriften

Der Petition wurde nicht entsprochen

  1. Gestartet Juni 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht am 30.04.2026
  4. Dialog
  5. Beendet

Petition richtet sich an: SWR Intendant

Der Sender SWR Fernsehen will zum Jahresende 2025 die beliebte Sendereihe Eisenbahn-Romantik einstellen und die zugehörige Redaktion auflösen. Der Journalist Hagen von Ortloff hatte Eisenbahn-Romantik im Jahr 1991 erfolgreich gestartet.

Diese Petition fordert den SWR auf, die Entscheidung zu überdenken und sowohl die Redaktion als auch die Sendereihe über 2025 hinaus bestehen zu lassen und weiterhin die allseits beliebten Eisenbahnfilme zu produzieren.

Begründung

Eisenbahn-Romantik ist weit über die Grenzen von Deutschland hinaus bekannt und bislang eine der erfolgreichsten Serien des SWR. Eisenbahnfreunde in aller Welt kennen und schätzen die hochwertig produzierten Filme. Mit diese Reihe hebt sich der SWR wohltuend vom Programm-Allerlei der Dritten Programme ab und besitzt ein Alleinstellungsmerkmal, das man nicht aufgeben sollte,

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Uli Klumpp, Speyer
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 25.06.2025
Sammlung endet: 28.02.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Medien

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition,

    nun ist es traurige Gewissheit, dass der SWR keine neuen Folgen von Eisenbahn-Romantik produzieren wird und das Format auch offiziell eingestellt ist.

    Eisenbahn-Romantik ist eine Erfolgsstory - leider ohne Happy End.

    Im Internet findet sich hierzu folgende Erklärung:
    "Eine Erfolgsgeschichte ohne Happy End beschreibt oft einen beeindruckenden Aufstieg, der durch externe Umstände, finanzielle Probleme oder strukturelle Veränderungen abrupt endet, ohne die verdiente Krönung zu finden."
    Besser hätte man es nicht formulieren können.

    Der SWR streicht eines seiner erfolgreichsten Formate - ohne wirklich nachvollziehbare Gründe.
    Sicherlich - wir, die Initiatoren Hagen von Ortloff, Jürgen Oßwald und meine Wenigkeit, bekommen seit Monaten Begründungen geliefert, warum der SWR keine neuen Folgen produziert. Auch einige wenige Zuschauer haben ähnliche Schreiben erhalten. Hauptsächlich werden Sparmaßnahmen als Begründung angeführt - und die Sendung sei auch nicht mehr zeitgemäß.
    Der SWR muss sparen - offensichtlich an der Qualität des Programms - ob auch innerhalb der Verwaltung gespart wird? Und es sei die Frage gestattet, warum der Gebührenzahler insgesamt 9 ARD Intendanten und 9 Rundfunk-Anstalten finanzieren muss?! Ist das heutzutage noch zeitgemäß?

    Anbei übersende ich Ihnen, quasi zum Abschluss unserer Petition, ein Schreiben des SWR Intendanten, das mich am 04.05.2026 per Mail erreicht hat. Neue Erkenntnisse gibt es leider nicht, die meisten Passagen im Brief wiederholen lediglich die bereits im Vorfeld immer wieder bemühten Begründungen. Doch lesen Sie selbst.

    An dieser Stelle möchte ich mich, auch im Namen von Hagen von Ortloff und Jürgen Oßwald, ganz herzlich für die tolle Unterstützung bedanken. Ein Danke auch für die vielen Mails mit Hinweisen und Vorschlägen. Wir haben alles in unserer Macht Stehende versucht, um die beliebte und erfolgreiche Sendung zu retten. Einzig das Happy End blieb uns verwehrt.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alles Gute für die Zukunft, weiterhin viel Spaß und Freude mit der kleinen und großen Eisenbahn - und verabschiede mich ausnahmsweise mit den Worten von Hagen: "machen Sie es gut - bis denn und tschüss"

    Ihr Uli Klumpp

  • Die gesammelten Unterschriften wurden von Ulrich Klumpp am 8. April 2026 als symbolisches „Geschenk-Paket“ an den SWR-Intendanten übersendet. Auf insgesamt 675 DIN-A4 Seiten wird sichtbar, wie groß die Zahl der Zuschauer ist, deren Anliegen bislang unbeachtet geblieben sind. Hagen von Ortloff, Jürgen Oßwald und Ulrich Klumpp von der Initiative „Eisenbahn-Romantik muss bleiben“ erklären: „Es geht längst nicht mehr nur um das Ende von Eisenbahn-Romantik. Es geht um Transparenz, Dialog und den Umgang des SWR mit Zuschauern.

  • Die Petition zum Erhalt von Eisenbahn-Romantik ist abgeschlossen.

    Mehr als 32.000 Menschen haben sich beteiligt – ein mehr als deutliches Signal an den SWR. Neben der Entscheidung zur Einstellung der Sendung sorgt vor allem der Umgang des SWR und seines Rundfunkrats mit der Kritik für zunehmendes Unverständnis. In der öffentlichen Sitzung des SWR-Rundfunkrats vom 05.12.2025 wurden zentrale Fragen aus der Eisenbahn-Romantik-Zuschauerschaft nicht beantwortet. Statt einer inhaltlichen Auseinandersetzung entstand der Eindruck, dass das Thema möglichst schnell abgeschlossen werden sollte. Auch ein erkennbarer Mangel an Aufmerksamkeit einzelner Rundfunkratsmitglieder während der Sitzung hat das Vertrauen der Zuschauer beschädigt.

    Trotz zahlreicher eingereichter Fragen und fehlender schlüssiger Argumente seitens des SWR wurde die Debatte vorzeitig beendet. Eine Rundfunkrätin begründete dies mit den Worten: „Es ist alles gesagt.“ Für viele Zuschauer steht dieses Vorgehen im Widerspruch zum Anspruch, ihre Interessen angemessen zu vertreten. Hinzu kommt: Tausende Mitmach-Postkarten (eine Begleitaktion zur Petition) an den Intendanten Prof. Dr. Kai Gniffke blieben unbeantwortet. Ebenso wurden tausende Programmbeschwerden gemäß § 11 SWR-Staatsvertrag nicht inhaltlich beantwortet, sondern unter Verweis auf Hinweise auf der SWR-Homepage als nicht wirksam eingeordnet – ein Vorgehen, das viele Beteiligte nicht nachvollziehen können. Auch ein öffentlicher Brief von Holger Späing, Chefredakteur des Modellbahnmagazins Trainini – dem Praxismagazin für Spurweite Z, an den Vorsitzenden des Rundfunkrats, D. Engelbert Günster, blieb unbeantwortet.

    Dies steht im Widerspruch zu einer Aussage Günsters in der oben genannten öffentlichen Sitzung des Rundfunkrats, wonach jeder, der ihn angeschrieben habe, auch eine Antwort erhalten habe. Dieses Vorgehen verstärkt den Eindruck eines unzureichenden Dialogs mit der Öffentlichkeit! Besonders kritisch wird zudem die Rolle des Rundfunkrats gesehen: Aus der Homepage des SWR geht hervor, dass die Mitglieder eine monatliche Aufwandsentschädigung von 707,85 Euro sowie Sitzungsgelder erhalten – finanziert über den SWR und damit letztlich über Rundfunkbeiträge. Gleichzeitig wird die Tätigkeit als „Ehrenamt“ bezeichnet. Die Initiatoren sehen hierin eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und tatsächlicher Wahrnehmung der Verantwortung. Hagen von Ortloff, Ulrich Klumpp und Jürgen Oßwald von der Initiative „Eisenbahn-Romantik muss bleiben“ erklären: „Es geht längst nicht mehr nur um das Ende von Eisenbahn-Romantik. Es geht um Transparenz, Dialog und den Umgang mit Zuschauern.

    Wenn grundlegende Fragen unbeantwortet bleiben, entsteht ein Vertrauensproblem.“ Zusätzliche Kritik gibt es am Umgang mit dem digitalen Archiv: Der YouTube-Kanal Eisenbahn-Romantik wurde eingestellt. Zahlreiche historisch wertvolle Filme sind dadurch nicht mehr öffentlich zugänglich. Der Verweis auf Mediathek und andere Kanäle greift aus Sicht vieler Zuschauer zu kurz, da dort nur ein Bruchteil der wertvollen Filme verfügbar ist. Eisenbahn-Romantik steht exemplarisch für Formate, die über Jahrzehnte hinweg Kultur, Technikgeschichte und gesellschaftliche Entwicklung dokumentiert haben. Der Umgang mit dieser Sendung wirft grundsätzliche Fragen zur zukünftigen Ausrichtung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf. Die Initiatoren werden ihre Forderungen nochmals unterstreichen: Die gesammelten Unterschriften werden von Ulrich Klumpp am 8. April 2026 als symbolisches „Geschenk-Paket“ an den SWR-Intendanten übersendet. Auf insgesamt 675 DIN-A4 Seiten wird sichtbar, wie groß die Zahl der Zuschauer ist, deren Anliegen bislang unbeachtet geblieben sind.

    Am Ostermontag gab es im SWR-Fernsehen eine „Lange Nacht der Eisenbahn-Romantik“ in der 6 Stunden lang beliebte Folgen aus der Reihe wiederholt wurden. Für viele Zuschauer ein deutliches Zeichen, dass der Sender selbst sein ungeliebtes Format dann doch immer noch gerne ausstrahlt und ‚Totgesagte‘ offensichtlich länger leben. Vielleicht ein kleines Licht der Hoffnung am Ende des Tunnels… Pressemeldung Hagen von Ortloff, Jürgen Oßwald, Ulrich Klumpp

Eine Sendung für Jung und Alt. Die Geschichte der Eisenbahn vom historischen bis zur Moderne. Deren Stellenwert und Bedeutsamkeit im Personen und Güterverkehr. Und das nicht nur aus Deutschland, sondern es ermöglicht einem auch einen Blick in Länder rund um die Welt und wie die Menschen mit der Eisenbahn leben. Eins der letzten unterhaltsamen Infotainment-Sendungen des ÖR und Privat-TV ohne Firlefanz. Wahre Geschichten, wahre Tatsachen, wahre Fakten - das zeichnet diese Sendung aus!

Auch wenn ich eine Fortsetzung der Sendereihe gerne unterstütze, es muss definitiv aus seinem miefigen Seniorenimage raus bzw. auch eine Orientierung an heutige Vlogs wie z.B. D-A-CH oder Simon Andersen (englischsprachig) her. Es geht nicht darum irgendwelche Nostalgie-Freunde (die Fans von BR628, BR420, n-Wagen, Dampf, ...) zu begnügen.

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