Die Grugapark-Leitung will der ausgeuferten Population von Kanadagänsen nun doch mit dem Mittel der Jagd zu Leibe rücken. Das bestätigte Eckhard Spengler, Sprecher von Grün & Gruga, auf Anfrage der WAZ. In den kommenden Wochen würden die entsprechenden Aufträge an die Jäger erteilt, die dann damit beginnen werden, einzelne Tiere zu schießen. Quelle: DerWesten (online) :

www.derwesten.de/staedte/essen/essener-grugapark-eroeffnet-nun-die-jagd-auf-kanadagaense-id11180494.html

Und das wollen wir: GEGEN DIE JAGD AUF KANADAGÄNSE IM GRUGAPARK ESSEN Wir wollen die Jagd auf Kanadagänse stoppen. Es ist nicht hinnehmbar das Tiere, die sich hier wohlfühlen, erschossen werden. Es kann auch zu sanfteren Methoden gegriffen werden. Es wird darauf verwiesen , das im Park alles zugekotet wird. Wir entgegnen: Dann muss eben mehr sauber gemacht werden!

"Schrot ist eine sehr unbeliebte Jagdmethode, die in der Bevölkerung nicht gerade auf Zustimmung treffen könnte", entgegnet Timo Tasche, "Insbesondere eine Jagd mit Schrot lehnen wir strikt ab. Schrot soll dazu dienen, möglichst viele Gänse zu treffen. Doch hingegen zum einzelnen Finalschuß breitet sich Schrot unkontrollierter aus. Einzelne Tiere werden möglicherweise nicht sofort getötet und sterben vielleicht langsam und zeitverzögert. Es ist jedenfalls eine sehr unsanfte Art die hier angestrebt wird. Das könnte für Diskussionen sorgen. So will ich es mal ausdrücken. "

Was ein Schrotschuss anrichten kann: www.jagdprofi.de/glossar%20Jagdbetrieb/Der%20Schrotschuss.htm

siehe auch Artikel der WAZ www.derwesten.de/staedte/essen/essener-grugapark-eroeffnet-nun-die-jagd-auf-kanadagaense-id11180494.html

Begründung

Solche blutigen Szenen wollen wir im Gruga-Park nicht haben und lehnen daher die Bejagung der Gänse strikt ab. Es gibt offensichtlich auch sanftere Lösungen. Wir verweisen auf das Tierschutzgesetz, das besagt, das ohne vernünftigen Grund kein Tier getötet werden darf.

Was ist Schrot? Traditionell bestehen Schrotkugeln aus mit Arsen und Antimon legiertem Blei, wobei aus Gründen des Umweltschutzes dieses giftige Schwermetall zunehmend durch andere Materialien abgelöst wird. In einigen Ländern existieren mittlerweile Verbote von Bleischrotmunition. Auch Gründe des Tierschutzes sind für die zunehmende Umstellung wesentlich. So ist bekannt, dass Bleischrot sowohl bei gründelnden Wasservögeln, welche die Schrotkugeln als Grit aufnehmen, sowie bei Greifvögeln, die angeschossene Tiere fressen, zu Vergiftungserscheinungen und zum Tod führt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass etwa ein Drittel aller tot aufgefundenen Seeadler direkt (Tod durch Bleivergiftung) oder indirekt (Verhaltensstörungen durch Bleivergiftungen und hieraus resultierende Unfälle mit Zügen oder Windrädern) auf Bleimunition zurückzuführen ist. Quelle: Wikipedia

Bitte unterschreiben Sie mit ihrem richtigen Namen, ihrer richtigen Anschrift und mit ihrer richtigen Email-Adresse. Bitte sehen Sie nach der Abgabe ihrer Stimme in ihr Email-Postfach und bestätigen Sie dort binnen von sieben Tagen den Email-Eingang von openpetition mit dem Klick auf den Bestätigungslink. Nur dann ist ihre Unterschrift gültig. Vielen Dank. Natürlich auch gern anonym.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung
  • Der Grugapark will vorerst nun doch keine Gänse schießen. Zum einen da dort jetzt Gänse trächtig sind, zum anderen da einige den Vorschlag gemacht hatten, im Park den Kot unentgeldlich zu beseitigen. Beteilige dich auch und melde dich kostenlos beim Grugaprk an um mitzuhelfen den Kot wegzumachen. Jetzt kannst du endlich aktiv mitreden und die Zukunft der Gänse retten. www.derwesten.de/staedte/essen/grugapark-in-essen-blaest-jagd-auf-kanadagaense-wieder-ab-id12008081.html

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  • Es sollen am 16. Juli 2016 wieder Kanadagänse im Grugapark geschossen werden. Es wäre toll wenn ihr direkt an diesem Tag dort hinkommt, und den Jäger davon abhaltet. Grüsse

  • Wir möchten auch in Zukunft keine Bejagung von Kanadagänsen im Grugapark. Es mag ja sein das im Moment keine Gänse geschossen werden, das gilt aber sicher nicht für weitere Jahre. Aus diesem Grund wurde die Petition jetzt eingereicht. Als Zeichen für die Gänse die in der Vergangenheit schon gestorben sind, für den momentanen Zustand, und für die Zukunft. Für ein unbeschwertes Gänseleben und der Mensch im Einklang mit der Natur.

    Herzliche Grüße

Pro

Jagd ja oder nein, ist ein anderes Blatt, und wenn sauber gearbeitet wird, besser als unsere Schlachthöfe. Aber die Tierfreunde werden mit Knüppeln bei allen Verantwortlichen auftauchen, wenn sie die Trauerrufe und Schreie der zurückgebliebenen Familienmitglieder hören. In unserem Kurpark, war es nur ein Gänserich, des Weibchen starb. Der allein hat mir vollkommen gereicht. Denn das Gejammer unterscheidet sich deutlich von den normalen Gänserufen. Es ist so elend, das ich regelmäßig mitgeweint habe. Und es hörte nicht nach wenigen Tagen auf, das waren Monate. Und das gleich vielfach? Viel Spaß

Contra

...dann sollten sich Petent und Unterzeichner wirklich dringend aus seriösen Quellen über Jagdgesetz- und Praxis informieren anstatt Peta-Parolen nachzuplappern! Die Verwendung von Bleischrot wird durch das aktuelle Jagdgesetz bereits untersagt, lediglich Stahlschrot darf für Jagdzwecke verwendet werden. Weiterhin wird Schrot nicht verwendet, um "mehrere Tiere gleichzeitig zu Treffen, sondern um sich bewegende Kleinziele möglichst sicher zu treffen. Sie überschätzen hier die Streuung, während Sie die Lethalität durch kinetische Energieabgabe deutlich unterschätzen.