Wir möchten keine Unterkunft für Asylbewerber in Königshofen.
Ohne die Marktgemeinde Bechhofen oder ihre Bürger vorab anzuhören oder in die Entscheidung mit einzubeziehen, wurde diese jedoch vom Landratsamt geplant, mit einer Belegung bis zu 95 Personen über die Dauer von mindestens acht Jahren. (1) Laut der Bundeszentrale für politische Bildung sind die meisten Asylsuchenden jünger als 30 Jahre und kamen im Jahr 2023 vor allem aus Syrien, der Türkei und Afghanistan. (2) Laut der Kriminalstatistik sind viele der Tatverdächtigen exakt aus diesem kulturellem Hintergrund, bzw. aus diesen Herkunftsländern. (3) Die nächste Polizeistation (eine kleine Wache) liegt in Feuchtwangen und ist 18 Kilometer entfernt.
Wir wollen uns weiterhin ohne Angst in unserem Dorf, auf den Flurwegen, den Waldwegen und am Krummweiher, unbefangen bewegen können, insbesondere Frauen und Kinder!
Guten Tag,
an alle Unterstützer der Petition gegen eine Asylunterkunft in Königshofen.
Mit eurer Hilfe und v.a. dank eurer Kommentare habe ich unterschiedliche Vertreter der Politik über unsere Meinung und Bedenken in Kenntnis gesetzt.
Sowohl Herr Schnotz, als auch der Landrat und Herr Auernhammer auf Bundesebene haben auf meine Schreiben geantwortet. Sie nehmen das Anliegen der Bürger ernst und schreiben, sich dafür in ihrem Rahmen einsetzen zu wollen.
Im Anhang sende ich einen Beitrag aus dem aktuellen Amts- und Mitteilungsblatt des Markt Bechhofen.
Sollte es zu einer Informationsveranstaltung kommen bitte ich um rege Teilnahme und ehrliche Äußerungen.
Vielen Dank für eure Unterstützung!
Danke an alle Unterstützer der Petition!
Ohne Werbung zu machen konnten wir allein durch das Weiterleiten im privaten Umfeld über 350 Unterschriften sammeln.
Gestern waren wir bei unserem Bürgermeister Herrn Waidmann und konnten ihm in einem guten Gespräch unsere Bedenken mitteilen.
In der nächsten Gemeinderatsitzung wird über den Bauantrag der Asylunterkunft unter Berücksichtigung des dort geltenden Bebauungsplanes abgestimmt. Je nach Ausgang wird das Landratsamt dann weiter entscheiden.
Am Mittwoch wurden wir durch die Polizei auf Plakate aufmerksam gemacht, die im Großraum Bechhofen an unterschiedlichen Stellen, wie Stromkästen, an Geschäften oder Bushaltestellen angebracht wurden. Auf diesen Plakaten ist neben einem gewaltdarstellenden Bild u.a. auch ein QR-Code abgebildet, der zur Petition führt. Die Kriminalpolizei, Abteilung Staatsschutz, ermittelt gegen Unbekannt wegen Sachbeschädigung und einer Ordnungswidrigkeit. Aus diesem Grund haben wir die Petition beendet, da die diese nicht mit einer Straftat in Zusammenhang gestellt werden darf.
Mit den gesammelten Unterschriften und den zahlreichen Kommentaren werden wir uns an unterschiedliche Stellen wenden und unsere gemeinsame Einstellung zur geplanten Asylunterkunft kundtun:
- Herr Dr. Ludwig (Landrat)
- Herr Schnotz (Abgeordneter im Bayerischen Landtag)
- Herr Auernhammer (Mitglied des deutschen Bundestages)
Was könnt ihr tun?
- Nehmt zahlreich an der angekündigten Bürgerversammlung in Bechhofen teil (Termin steht noch nicht) und teilt dort aktiv und kreativ euren Unmut mit
- Wendet euch an Entscheidungsträger, wie die obenstehenden Politiker
- Nutzt eure Wählerstimme bei allen Wahlen um die Parteien zu fördern, die eure Meinung vertreten
Je mehr Menschen ihre Meinung äußern, desto lauter ist unserer Stimme!
Danke für euer Engagement!