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  • Von: Jochen Ogger (Gemeinde Lonsee) mehr
  • An: Ministerium für Verkehr Baden Württemberg
  • Region: Baden-Württemberg mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 16 Tage verbleibend
  • 2.725 Unterstützer
    2.594 in Baden-Württemberg
    9% erreicht von
    29.000  für Quorum  (?)

Gegen Fahrplanstreichungen auf der Filstalbahn und Wegfall des RE-Halts in Amstetten

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Mit der geplanten Streichung des RE-Haltes (Regionalexpress) in Amstetten (Filstalbahn) zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 wird die ganze Region drastisch getroffen. Der Bahnhof in Amstetten verliert mit dem Zielkonzept 2025 die Hälfte seiner Zugverbindungen. Die Zughalte in Amstetten verringern sich von derzeit 32 auf nur noch 18 pro Richtung.
Zudem verlängert sich die Reisezeit von Amstetten nach Ulm von bisher 18 Minuten auf 23 Minuten. Nach Stuttgart ergibt sich statt bisher 60 Minuten künftig eine Reisezeit ohne Umstieg von 84 Minuten.
Durch den Wegfall der Verdichterzüge entstehen große Lücken in der Schülerbeförderung zur Gemeinschaftsschule nach Lonsee, aber auch für Schüler nach Ulm und Geislingen. Als Ersatz müsste das Landratsamt bahnparallele Busverbindungen einsetzen, was jeglicher Vernunft widersprechen würde. Bereits im Oktober 2014 hatte der Kreistag des Alb-Donau-Kreises eine Resolution zum Erhalt des RE-Halts in Amstetten einstimmig verabschiedet. Die gleiche Resolution beschlossen auch die Gemeinderatsgremien von Amstetten und Lonsee. Leider blieben bisher alle Vorstöße, Resolutionen und Besprechungen ohne nennenswerten Erfolg. Zu unserem großen Leidwesen beabsichtigt das Verkehrsministerium keine weiteren Verbesserungen mehr am Fahrplan vorzunehmen, obwohl die Ausschreibung der „Stuttgarter Netze“ deutlich günstiger ausgefallen ist.
Die ganze Region ist nun aufgerufen, Widerstand gegen diese Fahrplanänderungen zu leisten.

Publikationen:
www.regio-tv.de/video/438016.html
www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/kampf-um-angebot-auf-filstalbahn-13880614.html
www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/auf-der-filstalbahn-drohen-ueberfuellte-zuege-13834515.html

Begründung:

Das Zielkonzept 2025 ist für die Filstalbahn und speziell für unsere Raumschaft eine nicht hinnehmbare Benachteiligung. Dieses Konzept stärkt die größeren Städte mit guten Zugverbindungen und benachteiligt den ländlichen Raum mit einem radikalen Kahlschlag.
Da gerade in unserer Region die Alternativen zum Individualverkehr rar sind, dürfen die vorhandenen und bewährten Möglichkeiten des Schienenpersonennahverkehrs nicht vernachlässigt und zurückgeschraubt werden.

Wir fordern das Land Baden-Württemberg auf:
- Den geplanten Wegfall der Verdichterzüge von Amstetten nach Ulm zurückzunehmen
- Den Wegfall von Halten am Bahnhof Amstetten zurückzunehmen
- Regelmäßige IRE-Halte in Amstetten einzurichten

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Lonsee/Amstetten, 08.11.2016 (aktiv bis 07.02.2017)


Neuigkeiten

Nächste Woche werden sich Vertreter des Kreistags des Alb-Donau-Kreises mit den Verantwortlichen des Verkehrsministeriums treffen. Gibt es eine Gesprächsbereitschaft? Wir werden Sie informieren. www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/amstetten_-region-soll-zahlen-13973818.html

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Der Parkplatz in Amstetten ist immer voll. Diese Autos dieser Pendler wären dann zukünftig in Geislingen auf dem Parkplatz. Hinzu kommen dann zukünftig alle PKW, die Angehörige in Amstetten aussteigen lassen...auch die fahren dann alle nach Geislingen. ...

PRO: Nur ein attraktiver Takt bewegt die Leute öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

CONTRA: Ich bin froh, dass künftig Verwandtenbesuche nach Lonsee auch am Wochenende gut möglich sind. Denn immerhin fährt die RB dort auch am Wochenende künftig stündlich statt allenfalls alle zwei Stunden. So wild ist der Umstieg in Geislingen nun auch nicht, ...

CONTRA: Das Argument, Schüler kämen nicht mehr zur Schule oder nach Hause, ist merkwürdig. Wie sollen dann die Schüler von Geislingen nach Lonsee oder von Ulm nach Beimerstetten, Westerstetten und Lonsee zur Schule oder nach Hause kommen? - Sie haben wie bisher ...

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Wegen der Risiken von Klimaerwärmung und Rohstoffverknappung der fossilen Energieträger und aus sozialen Gründen - es soll Menschen geben, die sich kein Auto leisten können...

Selbst betroffen

Wir wir mit der Bahn zur Arbeit bzw. zur Schule fahren müssen.

Laut Verkehrsminister Herr Herrmann, sterben zu viele Menschen auf der Straße. Herr Herrmann schreibt das eine und das andere macht er. Das ist unglaubwürdig.

Bahn für die Fläche statt für unsinnige Prestigeprojekte!

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Petitionsverlauf

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