Mit der geplanten Streichung des RE-Haltes (Regionalexpress) in Amstetten (Filstalbahn) zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 wird die ganze Region drastisch getroffen. Der Bahnhof in Amstetten verliert mit dem Zielkonzept 2025 die Hälfte seiner Zugverbindungen. Die Zughalte in Amstetten verringern sich von derzeit 32 auf nur noch 18 pro Richtung. Zudem verlängert sich die Reisezeit von Amstetten nach Ulm von bisher 18 Minuten auf 23 Minuten. Nach Stuttgart ergibt sich statt bisher 60 Minuten künftig eine Reisezeit ohne Umstieg von 84 Minuten.
Durch den Wegfall der Verdichterzüge entstehen große Lücken in der Schülerbeförderung zur Gemeinschaftsschule nach Lonsee, aber auch für Schüler nach Ulm und Geislingen. Als Ersatz müsste das Landratsamt bahnparallele Busverbindungen einsetzen, was jeglicher Vernunft widersprechen würde. Bereits im Oktober 2014 hatte der Kreistag des Alb-Donau-Kreises eine Resolution zum Erhalt des RE-Halts in Amstetten einstimmig verabschiedet. Die gleiche Resolution beschlossen auch die Gemeinderatsgremien von Amstetten und Lonsee. Leider blieben bisher alle Vorstöße, Resolutionen und Besprechungen ohne nennenswerten Erfolg. Zu unserem großen Leidwesen beabsichtigt das Verkehrsministerium keine weiteren Verbesserungen mehr am Fahrplan vorzunehmen, obwohl die Ausschreibung der „Stuttgarter Netze“ deutlich günstiger ausgefallen ist. Die ganze Region ist nun aufgerufen, Widerstand gegen diese Fahrplanänderungen zu leisten.

Publikationen: www.regio-tv.de/video/438016.html www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/kampf-um-angebot-auf-filstalbahn-13880614.html www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/auf-der-filstalbahn-drohen-ueberfuellte-zuege-13834515.html

Begründung

Das Zielkonzept 2025 ist für die Filstalbahn und speziell für unsere Raumschaft eine nicht hinnehmbare Benachteiligung. Dieses Konzept stärkt die größeren Städte mit guten Zugverbindungen und benachteiligt den ländlichen Raum mit einem radikalen Kahlschlag. Da gerade in unserer Region die Alternativen zum Individualverkehr rar sind, dürfen die vorhandenen und bewährten Möglichkeiten des Schienenpersonennahverkehrs nicht vernachlässigt und zurückgeschraubt werden.

Wir fordern das Land Baden-Württemberg auf: - Den geplanten Wegfall der Verdichterzüge von Amstetten nach Ulm zurückzunehmen - Den Wegfall von Halten am Bahnhof Amstetten zurückzunehmen - Regelmäßige IRE-Halte in Amstetten einzurichten

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Gemeinde Lonsee aus Lonsee/Amstetten
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Neuigkeiten

Pro

Der Parkplatz in Amstetten ist immer voll. Diese Autos dieser Pendler wären dann zukünftig in Geislingen auf dem Parkplatz. Hinzu kommen dann zukünftig alle PKW, die Angehörige in Amstetten aussteigen lassen...auch die fahren dann alle nach Geislingen. Das wäre ein hoher Preis...

Contra

Ich bin froh, dass künftig Verwandtenbesuche nach Lonsee auch am Wochenende gut möglich sind. Denn immerhin fährt die RB dort auch am Wochenende künftig stündlich statt allenfalls alle zwei Stunden. So wild ist der Umstieg in Geislingen nun auch nicht, dafür geht es schnell nach Göppingen.