Das Gelände ist seit Jahrzehnten einzig allein dem Ausbau der Schule oder als Turnhalle gewidmet. Die Stadt versucht nun unter dem Deckmantel der Flüchtlingskrise eine feste Bebauung durchzupeitschen, vorbei an Rechtsurteilen und Bürgerwillen, vorbei an jeder Vernunft und versucht nun, dort zwei 30 x 13m große, 3-stöckige Gebäude zu errichten. Zuerst als Flüchtlingsheim und später angeblich als sozialen Wohnungsbau. Wir sind nicht gegen Flüchtlinge und deren Unterbringung in Feldhausen,- allerdings NICHT auf diesem Gelände mitten im Herzen unseres Dorfes! Der spätere Bau zerstört optisch und sozial unser Dorfbild für immer, verhindert jede Ausweitung der Schule oder ähnliche Projekte wie Turnhalle, Bürgerzentrum etc.

Die Stadt wird hiermit aufgefordert, Ihre Planung zu überdenken und die rechtliche Lage genaustens zu prüfen. Flüchtige Bauten wie auch spätere Festbauten sind gegen jeden Bürgerwillen, Vernunft und Menschlichkeit. Die Informationspolitik der Stadt Bottrop tendiert gegen nahezu Null und kann so nicht hingenommen werden !

Begründung

Auf dem Grundstück liegt ein Rechtsurteil des OVG Münster, welches untersagt, eine andere Bebauung außer für die Schule in Form von Turnhalle oder Erweiterung, zu bauen. Das soll so auch beibehalten werden !

Unseren Kindern aus Grundschule und Kindergarten sowie den unmittelbar beteiligten Anwohnern ist es nicht zuzumuten, so nah, bis auf 3m, dem neu enstehenden sozialen Brennpunkt ausgesetzt zu werden. Da die Stadt keinerlei Bewachung und Auswahl der Asylanten treffen will und uns wahllos alleinstehende Männer oder kinderreiche Familien schickt, ist die Gefahr groß, das Schulweg und Schulgelände nicht mehr sicher sind. Dazu sind Schule und Kindergarten schon jetzt nicht mehr aufnahmefähig, Kinder aus Feldhausen können bereits seit Jahren nicht mehr aufgenommen werden. Ein Vorzug für Asylantenkinder gefährdet den sozialen Frieden und geht nur zu Lasten unserer Jüngsten. Wo sollen in Klassen von bisher 25-30 Kindern noch zusätzlich 30 Kinder aufgenommen werden ? Unsere Schule ist nur einzügig, die neue OGS ist bereits jetzt schon überlastet. Mehr Räumlichkeiten stehen NICHT zur Verfügung.

Die Flüchtlinge werden hier draußen völlig sich selbst überlassen. Die Stadt handelt absolut unverantwortlich, da Einkaufs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten mind. 6 km entfernt sind. ÖPNV ist nahezu nicht vorhanden (einstündig). Man kann Menschen nicht soweit draußen aussetzen (vor allem im Winter) und sich alleinig auf die Bürgerunterstützung verlassen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jörg Ehms aus Bottrop-Feldhausen
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Neuigkeiten

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    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
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Pro

Ich finde, dass hier die Stadt Bottrop willkürlich ohne Mitwirkung der betroffenen Bürger Tatsachen schafft. Feldhausen ist reines Wohngebiet, hat weder Einkaufsmöglichkeiten noch Beschäftigungsangebote. Dinge des täglichen Lebens können nicht zu Fuß bewältigt werden. Wie soll Integration erfolgen, wenn Einrichtungen wie Schule und Kindergarten jetzt schon überlastet sind? Weiterhin finde ich es unmöglich, dass die Stadt Bottrop ein rechtskräftiges Urteil ignoriert Die Stadt handelt einfach über den Willen der Bürger hinweg.

Contra

Absolut richtig was der Vorredner zu Bedenken gibt. Zudem halte ich diese Form einer Online-Petition für unseriös und nicht repräsentativ. Einfach aus dem Grunde, dass jeder Unterzeichner mehrmals abstimmen kann und so keine verlässliche und wahre Anzahl an Befürwortern am Ende zu Stande kommt. Man sieht das an der Vielzahl an Anonymen Unterzeichnern, aber auch an den Fantasienahmen. So ist das Ganze leider nicht Ernst zu nehmen, auch wenn Die ursprüngliche Intention von Herrn Ehms nachvollziehbar und aller Ehren wert ist.