• Von: Vanida (Adelaida Neumann) mehr
  • An: Bürgermeister Rainer Heller
  • Region: Detmold mehr
    Kategorie: Tierschutz mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 178 Unterstützer
    26 in Detmold
    Sammlung abgeschlossen

Gegen Vermietungen von kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe mit Tieren

-

Detmold / Stuttgart, 19. März 2015 – Der für seine rücksichtslose Tierhaltung bekannte Zirkus Charles Knie gastiert ab morgen in Detmold. PETA Deutschland e.V. übt nun scharfe Kritik an der Stadtverwaltung für die Erteilung einer Gastspielgenehmigung. Denn der Zirkus lässt die Elefanten zwischen den häufigen Ortswechseln bis zu 16 Stunden auf den engen LKW-Transportern ausharren – eine Tortur für die sensiblen Rüsseltiere. Zudem werden die Elefanten während den Gastspielen jede Nacht an zwei Beinen im Stallzelt fixiert. PETA vorliegenden Informationen nach steht wegen des Verdachts auf Tierquälerei noch eine Gerichtsentscheidung gegen Elefantentrainer Errani vor dem Amtsgericht Darmstadt aus. Deshalb appellierte die Tierrechtsorganisation heute in einem Schreiben an die Stadtverwaltung und den Stadtrat, ein kommunales Wildtierverbot zu beschließen und künftig keine Zirkusse mehr zuzulassen, die bereits wegen Tierquälerei aktenkundig geworden sind.

„Elefanten und Raubkatzen haben im Zirkus nichts zu suchen. Aufgrund der jahrelangen tierquälerischen Haltung zeigen die grauen Riesen bei Zirkus Charles Knie bereits deutliche Verhaltensstörungen“, so Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA Deutschland e.V. „Immer mehr Kommunen lassen Unternehmen mit Wildtier-Dressuren gar nicht erst zu, daran hätte sich die Detmolder Verwaltung ein Beispiel nehmen sollen.“

Dutzende Städte wie Köln, Erding oder Potsdam haben der Tierquälerei im Zirkus bereits eine Absage erteilt und Vermietungen von kommunalen Flächen an Zirkusbetriebe mit Wildtieren ausgeschlossen. Ein neues erstinstanzliches Urteil des Verwaltungsgerichts München vom August 2014 bestätigte die Rechtmäßigkeit einer solchen Maßnahme (Az. M 7 K 13.2449).

PETA kritisierte Zirkus Charles Knie und seinen derzeitig angestellten Elefantentrainer Elvis Errani in der Vergangenheit wiederholt. Auf seiner letztjährigen Tournee besuchte das Schaustellerunternehmen in nur acht Monaten über 40 Städte – oftmals nur für drei Tage. Die hohe Frequenz an Ortswechseln und die damit einhergehenden langen Standzeiten auf Transportern bedeuten einen besonders rücksichtslosen Umgang mit den rund 100 Tieren des Betriebes. Insbesondere Wildtiere wie Elefanten, Tiger oder Seelöwen leiden nach Auffassung der Tierrechtsorganisation erheblich unter diesen Strapazen.

PETA fordert ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus, denn die Unterbringung in kleinen Gehegen, die ständigen Transporte sowie die von Gewalt und Zwang geprägte Dressur führen zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und oftmals zu einem frühen Tod. Bezüglich exotischer Wildtierarten wie Elefanten, Tiger oder Affen spricht sich auch die Bundestierärztekammer sowie der Bundesrat für ein Verbot aus, ebenso wie die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland. Einer aktuellen repräsentativen FORSA-Umfrage vom Mai 2014 zufolge vertreten 82 % der Deutschen die Auffassung, dass Wildtiere nicht artgerecht im Zirkus gehalten werden können. 17 europäische Länder wie beispielsweise Belgien, Österreich und Griechenland haben bereits bestimmte oder alle Tierarten im Zirkus verboten. PETA übt in dem Zusammenhang scharfe Kritik an der CDU/CSU-Fraktion, die als einzige Partei im Bundestag ihre Zustimmung zu einem Wildtierverbot verweigert.

www.peta.de/zirkus-charles-knie-in-detmold-peta-kritisiert-stadtverwaltung-fuer-zulassung#.VQ32peH1K1s

Begründung:

Es gibt einfache Schritte, die jeder von uns ergreifen kann, um die Ausbeutung von anderen Lebewesen zu stoppen. Ein Schritt besteht darin sich zu weigern einen Zirkus, der Tiere verwendet, zu besuchen. Immer mehr Menschen erkennen die Sklaverei hinter dem Unternehmen Zirkus. Tiere in Zirkussen representieren die Gewalt und Unterdrückung gegen die wir Menschen seit tausenden von Jahren kämpfen, nämlich die Sklaverei.

Die Tiere tragen die gleichen Ketten und Fesseln. Egal was die Zirkus-Leute uns erzählen es gibt keine Möglichkeit, einen Elefanten zum Tanzen zu überzeugen oder einen Tiger freiwillig durch einen brennenden Reifen springen zu lassen. Die Überzeugungskraft der Statisten wirkt sich durch Gewalt und Misshandlungen aus. Sogenannte Großkatzentrainer tragen Peitschen; Elefanten-Handler verwenden Elefantenhaken (scharfe Metallhaken an Eisenstangen) um die Tiere an empfindlichen Stellen zu stechen und zu stoßen. Hinter den Kulissen greifen die "Trainer" oft zu Metallstäben und sogar zu elektrischen Schockern (Viehtreibern).

Selbst wenn die Tiere regelmäßig gefüttert werden und tierärztliche Beträuung erhalten, bedeutet dies nicht ihnen würde das Leben leicht gemacht werden. Sie werden eingesperrt, gefesselt und zum Arbeiten gezwungen wann immer es der "Trainer" befiehlt. Ihnen wird kein Auslauf gestattet, oftmals gehen sie nur den Weg vom Käfig in die Manege und zurück in den Käfig. Wenn man bedenkt das Elefanten in der freien Wildbahn etwa 50-80 km am Tag zurücklegen! Dafür reisen sie tausende Kilometer in jeder Saison Saison, das hunderte von Stunden eingepfercht in einem LKW unter purem Stress bedeutet.

Ringling Bros. und Barnum & Bailey sind zwei der bekanntesten und profitablesten Zirkusse der Welt und wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sind sie mehr als 100 Mal zitiert worden.

Bereits in diesem Jahr sind zwei Ringling Tiere auf der Straße gestorben. Einer war Kenny, ein Elefantenbaby, gezwungen in zwei Shows täglich und an seinem Todestag auch an einer dritten Show nacheinander aufzutreten, obwohl er krank und dadurch schwach war. Nach der dritten Show legte er sich hin und starb. Kenny war erst 3 Jahre alt und würde in freier Wildbahn bis zu einem Alter von 15 an der Seite seiner Mutter bleiben.
Das andere Opfer war ein Tiger, der in einem Ringling Publicity Foto-Shooting verwendet wurde. Dieser wurde von seinem "Trainer" erschossen, weil der Tiger nach dem ausgesetzten Stress aggressiv reagierte und seinen "Trainer" angriff.

Beide dieser Todesfälle hätten verhindert werden können, und nicht nur, weil die Situation besser von den Verantwortlichen hätte gehandhabt werden können. Beide dieser Todesfälle waren sinnlos, da die Tiere erst gar nicht hätten inhaftiert und versklavt werden dürfen.

Wie Alice Walker schrieb: "Die Tiere der Welt gibt es für ihre eigenen Gründe. Sie wurden nicht für den Menschen so wenig wie schwarze Menschen für Weiße oder Frauen für Männer gemacht wurden."

Tiere und Menschen leiden und sterben gleichermaßen. Gewalt verursacht die gleichen Schmerzen, das gleiche Leid und Blutvergießen. Wir haben nicht ein Teil davon zu sein.



The Circus: It’s Modern Slavery
By Dick Gregory

www.adaptt.org/animalrights.html#

Übersetzung aus dem Englischen: literaryardor


"Weil... es Tierquälerei ist!!! Wie kann man nur mit seinen Kindern in den Zirkus gehen, indem Tiere zur Schau gestellt werden??? Was wollen diese Menschen sich selbst und Ihren Kindern zeigen? Das es toll ist Tiere so einzuferchen, zu quälen, gezwungen werden Kunststückchen vorzuführen? Dies sind alles unnatürliche Bewegungen, unnatürliches Verhalten!!! Schon mal ein "ausrangiertes" Zirkustier gesehen? Wie kaputt die Knochen und Gelenke sind, welche Psychischen Störungen diese haben???!!! Und dafür auch noch Geld ausgeben!!! Bei einer Hilfsorganisation wäre es besser aufgehoben!!!"

www.change.org/p/an-die-bundes-republik-deutschland-zirkus-in-deutschland-stoppen/reasons_for_signing


Titelbild der Petition: www.beobachter-online.de/seesen/lokales/der-herr-der-elefanten-der-erst-23-jahre-alte-italiener-elvis-errani-m44877,25628.html

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Detmold, 22.03.2015 (aktiv bis 21.05.2015)


Neuigkeiten

Korrektur Neue Begründung: Es gibt einfache Schritte, die jeder von uns ergreifen kann, um die Ausbeutung von anderen Lebewesen zu stoppen. Ein Schritt besteht darin sich zu weigern zu einem Zirkus einen Zirkus, der Tiere verwendet verwendet, zu gehen. ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

Noch kein PRO Argument.
>>> Schreiben Sie das erste PRO-Petition Argument

CONTRA: ""Weil... es Tierquälerei ist!!! Wie kann man nur mit seinen Kindern in den Zirkus gehen, indem Tiere zur Schau gestellt werden" - Was anderes sind Sendungen wie Germanys next Topmodel, DSDS, Popstar, Das Dschungelcamp, etc. auch nicht. Auch da geht es ...



Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

Kurzlink