Wir fordern eine Geschwindigkeitsbegrenzung für den Streckenabschnitt zwischen Bad Sobernheim und Kirn, sowie eine geschlossene Bahnschranke, aufgrund zahlreicher Todesfälle der letzten Jahren.

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Begründung

Liebe Verkehrsteilnehmer und Verkehrsteilnehmerinnen,

wie jedem bekannt ist, ereignete sich in Monzingen, am Samstagmorgen, den 12.09.2015, ein schrecklicher Unfall, den 5 junge Männer das Leben kostete. Da stellt man sich die Frage, ob es unbedingt notwendig ist, dass ein RE mit über 100 km/h über einen stark befahrenen Bahnübergang fahren muss. Unabhängig, ob es sich um einen menschlichen oder einen technischen Fehler handelte. Wieso soll man solchen Situationen, wie sie am Samstagmorgen eingetreten ist, nicht vorbeugen? Was spricht dagegen eine Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen? Eine Geschwindigkeit ,die es ermöglicht, noch rechtzeitig zu reagieren, um das kommende Unglück zu verhindern. Auf jeder Landstraße, in fast jedem Ort, auf jeder Autobahn, macht uns ein Schild darauf aufmerksam, wie schnell oder wie langsam es erlaubt ist zu fahren. Also ,weshalb soll es kein Tempolimit geben, in einer Gegend, die die letzten Jahre zahlreiche Menschenopfer forderte? Wenn jemand einen Suizid begehen will, wird er auch eine andere Stelle finden, doch Tragödien, gleichwie diese am 12.09.2015, können durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung verhindert werden. Bedauerlicherweise wird keine Aktion oder Tat die Jungs wieder zurück in unsere Mitte bringen, dennoch können wir zusammen für eine Geschwindigkeitsbegrenzung kämpfen. 130km/h, nein danke! Ich fahre persönlich gerne ein paar Minuten länger mit dem Zug, wenn ich weiß, dass es für alle anderen wesentlich ungefährlicher am Bahnübergang ist, denn wir sitzen alle zusammen in einem Boot, als Verwandte, Bekannte, Freunde, Brüder aber auch als Gemeinde! Eine Gemeinde, die in solch einer schweren Zeit zusammen rücken muss. Eine Gemeinde, die das gleiche Ziel hat. Die eigene Sicherheit. Besonders sollte man aber auch die Sicherheit seines Nächsten zu schätzen wissen. Als erster Schritt wäre natürlich angebracht , einen sicheren funktionsfähigen Bahnübergang mit Vollschranken zu errichten. Dennoch dürfen wir uns auch nicht zu 100% auf die Technik verlassen. Wir sind auch als Mensch dazu angehalten, für unsere eigene Sicherheit zu sorgen und zwar mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Fabian Jager aus 55743
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Pro

Ich verstehe nicht warum es bei dieser Debatte so viele Contra-Argumente gibt und noch kein Pro-Argument, vorallem wenn in einigen Contra-Argumenten steht, dass man "für Vollschranken" ist... Ich stand mal direkt vor diesem Bahnübergang und dachte mir nur "Wenn man nicht aus der Gegend kommt könnte man selbst bei guten Lichtverhältnissen diese Stummel von Halbschranken übersehen". Vollschranken, Sensor und Geschweindigkeitsbegrenzung in Ortschaften für Züge! Alles Andere ist "nicht mehr" Zeitgemäß!

Contra

Keine Frage ein tragischer Vorfall, aber eine komplett geschlossene Bahnschranke muss hier reichen. Jeder der in der Fahrschule aufgepasst, sollte wissen wie er sich einem Bahnübergang zu nähern hat.